Kulturschock in Chile: Ich bin dann mal Unternehmerin

Eine Deutsche und ein indischer Neuseeländer machen Irgendwas-im-Internet, gewinnen in Chile einen Gründerpreis, starten mit 40.000 Dollar durch. Lena Steinmeier selbst hat das am meisten verblüfft. Nach dem Studium wollte sie ein Jahr um die Welt reisen. Dann kam alles ganz anders.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...-a-873461.html
  1. #1

    Pravin bekam immer wieder Anfragen von Kunden, ob er nicht Leute vermitteln könnte, die für ihre Online-Magazine schreiben. So kam die Idee zu unserem Projekt: Ich habe Webdesigner, Blogger und freie Journalisten in Neuseeland, Australien und den USA angeschrieben und sie gefragt, ob sie Artikel schreiben könnten. Die meisten hatten tatsächlich Lust auf den Job, so ist in kurzer Zeit ein echter Geschäftszweig entstanden.

    Wir haben so viele Anfragen von Agenturen und Schreibern bekommen, dass wir den Ansturm gar nicht mehr bewältigen konnten
    Mich wundert es sehr, das man damit ernsthaft Geld verdienen kann, und dann auch noch in der Größenordnung. Ich meine, alleine halb Berlin ist voll von kreativen Zwangsselbstständigen, die "Irgendwas mit Medien" machen wollen und ständig jammern, das sie permanent am Hungertuch nagen und sich um die wenigen, schlecht bezahlten Aufträge prügeln.
    Und nun wird der Laden der Dame aus dem Artikel von Agenturen die Tür eingerannt auf der Suche nach Leuten, die schreiben können&wollen ? Das passt doch irgendwie nicht zusammen.
  2. #2

    textbroker

    Das Ganze gibt es schon jahrelang in Deutschland - es nennt sich Textbroker.... Eine Online-Plattform fuer Autoren und Kunden, die Texte suchen. Also keine neue Idee ......
  3. #3

    So ist es...

    Freiwilligenzeiten im Ausland scheinen sich auf Gründer sehr positiv auszuwirken. Auch die Idee zu VORanwalt.de entstand wohl auf diese Art und Weise. So ist es mit den Gründungen oft: Im Ausland gelobt - in Deuschland selbstverständlich ohne Gründerpreise.
  4. #4

    Schwarzbrot

    Liebe Lena, komisch, dass Sie das wirklich akzeptable Schwarzbrot in Chile noch nicht entdeckt haben, es wird im "Jumbo", aber auch in anderen Supermärkten angeboten, von der Firma "Fuchs" (besonders gut: "Centeno linaza" und "Centeno-avena" sowie verschiedene Sorten von "Villa Baviera". Daran soll's nicht liegen!
  5. #5

    Kulturignorant ...

    "Erdbeerkuchen, der auf Spanisch tatsächlich 'Kuchen' heißt." ... vielleicht ist Ihnen tatsächlich entgangen, das Chile mit tatkräftiger Deutscher Immigration mitgestaltet wurde. Bereits 1842 gab es die ersten Deutschen Einwanderer, die sich vorwiegend in der X. Region ( Pt.Varas / Pt. Montt / Frutillar / ... ) ansiedelten und schon damals viel mehr für Chile geleistet haben als so mancher andere heute - nur mit Läptopf ! Der Begriff Kuchen ist im Süden ( Lagunadeutsch ) gebräuchlich - aber nun wirklich nicht Spanisch.
  6. #6

    Super!

    Das ist eine tolle Sache.
    Weiterhin viel Spaß und auch ein bißchen Erfolg.
    Aber der Spaß an der Arbeit ist immer das wichtigste.
  7. #7

    Auch Kehrseiten

    Freut mich für sie, alle die diese Möglichkeiten bekommen. Hoffentlich sehen sie in der Zeit auch die Kehrseiten von Chile. Z.B. dass die meisten jungen Menschen keine Ausbildung oder Studium absolvieren können, oder unter unakzeptablen Bedingungen (lebenslange Verschuldung), das Gesundheitswesen, eins für Reiche, das andere für die Armen (nennt man hier "liebevoll" "Untere Mittelklasse", etc. Sonst, tatsächlich, ein wunderbares Land. Grüsse aus Chile
  8. #8

    Zitat von conni77 Beitrag anzeigen
    Liebe Lena, komisch, dass Sie das wirklich akzeptable Schwarzbrot in Chile noch nicht entdeckt haben, es wird im "Jumbo", aber auch in anderen Supermärkten angeboten, von der Firma "Fuchs" (besonders gut: "Centeno linaza" und "Centeno-avena" sowie verschiedene Sorten von "Villa Baviera". Daran soll's nicht liegen!
    Im Jumbo in Las Condes (an der Kennedy) gibt es auf jeden Fall Pumpernickel und Nutella ... neben vielen anderen deutschen Köstlichkeiten.

    Eine Bäckerei in Viña backt jeden Tag frisches Vollkornbrot aus Sauertein .. ein Gedicht!
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Deutsche und ein indischer Neuseeländer machen Irgendwas-im-Internet, gewinnen in Chile einen Gründerpreis, starten mit 40.000 Dollar durch. <i>Lena Steinmeier</i> selbst hat das am meisten verblüfft. Nach dem Studium wollte sie ein Jahr um die Welt reisen. Dann kam alles ganz anders.

    Auswanderin in Chile: Von Lehrerin zu Firmengründerin in 12 Monaten - SPIEGEL ONLINE
    Warum heißt die gute Dame im Text eigentlich Lena und in den Bildunterschriften Lisa? Heißt sie vielleicht Lina und man wollte auf Nummer Sicher gehen?