Nach Amoklauf: US-Finanzinvestor steigt bei Waffenhersteller aus

AFPNach dem Schulmassaker von Newtown will der Finanzinvestor Cerberus den Waffenhersteller Bushmaster verkaufen. Offenbar fürchtet das Unternehmen eine Verschärfung des US-Waffenrechts. Der Attentäter hatte seine Opfer unter anderem mit einem Sturmgewehr vom Typ Bushmaster AR 15 getötet.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-873539.html
  1. #1

    ein ausgezeichnetes...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Schulmassaker von Newtown will der Finanzinvestor Cerberus den Waffenhersteller Bushmaster verkaufen. Offenbar fürchtet das Unternehmen eine Verschärfung des US-Waffenrechts. Der Attentäter hatte seine Opfer unter anderem mit einem Sturmgewehr vom Typ Bushmaster AR 15 getötet.

    Cerberus verkauft Waffenfirma Bushmaster nach Amoklauf in Newtown - SPIEGEL ONLINE
    ...zeichen, wenn der finanzmarkt reagiert und sich aus dem waffengeschaeft zurükzieht. this is your chance, obama. Yes you can, mr. president!
  2. #2

    Das Problem sind in erster Linie nicht die US-Waffenindustrie und der Handel welcher die Waffen an jeden x-beliebigen US-Bürger verkauft.
    Würde man in den Staaten endlich einmal ein funktionierendes Sozialsystem einführen und aufbauen, würden die Leute wie der Amokläufer von Newton schon aus dem Verkehr gezogen werden, bevor es zu einer so grausamen Tag kommen könnte.
  3. #3

    optional

    "Freedom Group", das passt doch. Aber dieser Schritt ist wohl etwas voreilig. Da drüben ist das Sturmgewehr für Selbstverteidigung, Jagd und Spass selbstverständlich und daran wird sich auch nichts ändern. Da wird die Rendite weiterhin stimmen.
    Die toten Kinder werden außerhalb der Familien schnell vergessen sein und die jetzt "Trauernden" haben die Scheißdinger doch auch im Schrank.
  4. #4

    Die Heuschrecke Cerberus ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Schulmassaker von Newtown will der Finanzinvestor Cerberus den Waffenhersteller Bushmaster verkaufen. Offenbar fürchtet das Unternehmen eine Verschärfung des US-Waffenrechts. Der Attentäter hatte seine Opfer unter anderem mit einem Sturmgewehr vom Typ Bushmaster AR 15 getötet.

    Cerberus verkauft Waffenfirma Bushmaster nach Amoklauf in Newtown - SPIEGEL ONLINE
    ... bekommt Sorgen um ihr liebes Geld. Wenn das stimmt, was der Artikel beschreibt, ist das nur ein weiteres Indiz dafür, wie verfault die ganze Finanzbrache ist. Keine Ethik, nur die Rendite zählt und das Image.
  5. #5

    Tragisch, dass

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Schulmassaker von Newtown will der Finanzinvestor Cerberus den Waffenhersteller Bushmaster verkaufen. Offenbar fürchtet das Unternehmen eine Verschärfung des US-Waffenrechts. Der Attentäter hatte seine Opfer unter anderem mit einem Sturmgewehr vom Typ Bushmaster AR 15 getötet.

    Cerberus verkauft Waffenfirma Bushmaster nach Amoklauf in Newtown - SPIEGEL ONLINE
    der Rückzug wohl eher finanzielle Gründe hat. Aber das ist typisch USA. Waffen sind mehr wert als Leben. Diese fürchterliche US-amerikanische Doppelmoral ist unterträglich. Um die Opfer, insbesondere die Kinder, und die Angehörigen tut es mir unendlich leid. Um die Gesellschaft nicht, weil sie diesen Zustand zu verantworten hat. Solange die USA nicht ihre anachronistischen und archaischen Gesellschaftsstrukturen ändert, wird das wohl immer so weitergehen. Und jedes Massaker führt zu einer weiteren Bewaffnung der Bürger.
    Da hilft ein beinahe in Tränen aufgelöster Präsident auch nicht weiter. Er ist eher Symbol für die Doppelmoral. Ändern wird er auch nichts.
  6. #6

    Nachricht von Wert

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Schulmassaker von Newtown will der Finanzinvestor Cerberus den Waffenhersteller Bushmaster verkaufen. Offenbar fürchtet das Unternehmen eine Verschärfung des US-Waffenrechts. Der Attentäter hatte seine Opfer unter anderem mit einem Sturmgewehr vom Typ Bushmaster AR 15 getötet.

    Cerberus verkauft Waffenfirma Bushmaster nach Amoklauf in Newtown - SPIEGEL ONLINE
    Endlich mal wieder eine Nachricht aus dem Dunstfeld von Newtown die es wert ist gelesen zu werden.
  7. #7

    Bezeichnend...

    ...dass man aus dem Waffengeschäft aussteigt, weil man schlechtere Geschäfte befürchtet - nicht etwa, weil man erkennt, wie verwerflich das Geschäft ist.
  8. #8

    Waffenindustrie

    Es ist auffällig, dass die gestörten Personen nicht mit illegal erworbenen Waffen gemordet haben, sondern mit legalen. Da man gestörte Persönlichkeiten nicht verbieten kann, muss ergo an der Zugängigkeit der Waffen etwas verändert werden.
    In den USA würde ein abgeschlossener Waffenschrank schon helfen, in Deutschland sind die aber schon lange Vorschrift und können nicht verhindern, dass sich junge Männer daraus bedienen, die wissen dann auch wo der Schlüssel versteckt ist, da sie auch mit diesen Waffen spielen dürfen.
    Wir können nun nicht jedem, der Waffen zuhause aufbewahrt, eine gestörte Persönlichkeit vorwerfen, dass wären einfach zu viele. also, Lösung, den Kaufpreis über Steuern so verteuern, dass der Zugang erschwert wird.
  9. #9

    Nicht die Moral ...

    ... sondern einzig der Gewinn bewegt den Investor zum Rückzug. Das ganze aufgeblasene Getue von "Selbstverteidigung" der Waffenlobby wird so sehr deutlich als Nebelkerze entlarvt.
    Auch die duetschen Waffenbesitzer stellen ihre hohe Moral immer in den Vordergrund - geftroffene Hunde bellen - oder schießen halt.