Bürgerkrieg: Zwei Russen in Syrien entführt

APMoskau bestätigt die Entführung zweier seiner Staatsbürger im Bürgerkriegsland Syrien. Laut Außenminister Sergej Lawrow handelt es sich um Mitarbeiter eines privaten Unternehmens. Russland gilt als einer der letzten Verbündeten von Machthaber Assad.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-873496.html
  1. #1

    Für die in diesem SPON-Artikel erwähnten Entführungsopfer dürfte es nicht sonderlich gut bestellt sein, da die FSA vor ein paar Tagen ankündigte, sämtliche noch in Syrien befindliche Russen töten zu wollen.

    Was ist eigentlich aus der entführten ukrainischen Journalistin Kotschnewa geworden? Mitte Oktober wurde sie von der FSA entführt, angeblich soll es eine Lösegeldforderung in Millionenhöhe geben. Die Entführer präsentierten zuletzt in einem Video ihre Gefangene mit Schleier und drohten vor ein paar Tagen in einem Ultimatum an, die Frau zu ermorden.
  2. #2

    Terrorbekämpfung

    Russland sollte über die Entsendung von SpezNaz-Kräften nachdenken. Diese Sondereinheiten sind sehr erfahren im Umgang mit islamistischen Terroristen und haben im Nordkaukasus schon etliche Mörder und Bombenleger zur Strecke gebracht. Die Expertise dieser Fachleute, kombiniert mit den überragenden Möglichkeiten der rusischen Fernaufklärung, sollte eine zügige Eliminierung der Geiselnehmer und ihrer Hintermänner möglich machen.
    Schließlich befinden sich über 5000 russische Staatsbürger in Syrien. Wenn die jetzt alle zu potenziellen Entführungsopfern oder noch schlimmeres werden sollen, dann kann das eine Großmacht wie Russland nicht einfach hinnehmen. Schließlich gab es ja bereits die Drohung der Entführer der ukrainischen Journalistin Kotschnewa, keine Russen, Ukrainer und Iraner lebend aus Syrien entkommen zu lassen.
    Russland sollte in Absprache mit des syrischen Regierung diese Bedrohung sehr ernst nehmen und hart und unmissverständlich zuschlagen. Einfach so handeln, wie es Israel oder die USA in einer vergleichbaren Situation täten.
  3. #3

    Was hier stattfindet

    ist schon lange kein Bürgerkrieg mehr(wenn es das überhaupt war),wenn der Westen nicht aufpasst züchtet er hier inzwischen gut ausgerüstete Terrorbanden gegen sich selbst.
  4. #4

    Die russische Regierung...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Moskau bestätigt die Entführung zweier seiner Staatsbürger im Bürgerkriegsland Syrien. Laut Außenminister Sergej Lawrow handelt es sich um Mitarbeiter eines privaten Unternehmens. Russland gilt als einer der letzten Verbündeten von Machthaber Assad.

    Syrien: Moskau bestätigt Entführung zweier Russen - SPIEGEL ONLINE
    ...wird wohl eine angemessene Antwort auf diese Terroristenaktion finden.
    Unklar ist mir, was das Foto des koreanischen Bettvorlegers über diesem Bericht zu suchen hat.
  5. #5

    Zitat von sysiphus-neu Beitrag anzeigen
    Russland sollte über die Entsendung von SpezNaz-Kräften nachdenken. Diese Sondereinheiten sind sehr erfahren im Umgang mit islamistischen Terroristen und haben im Nordkaukasus schon etliche Mörder und Bombenleger zur Strecke gebracht. Die Expertise dieser Fachleute, kombiniert mit den überragenden Möglichkeiten der rusischen Fernaufklärung, sollte eine zügige Eliminierung der Geiselnehmer und ihrer Hintermänner möglich machen.
    Schließlich befinden sich über 5000 russische Staatsbürger in Syrien. Wenn die jetzt alle zu potenziellen Entführungsopfern oder noch schlimmeres werden sollen, dann kann das eine Großmacht wie Russland nicht einfach hinnehmen. Schließlich gab es ja bereits die Drohung der Entführer der ukrainischen Journalistin Kotschnewa, keine Russen, Ukrainer und Iraner lebend aus Syrien entkommen zu lassen.
    Russland sollte in Absprache mit des syrischen Regierung diese Bedrohung sehr ernst nehmen und hart und unmissverständlich zuschlagen. Einfach so handeln, wie es Israel oder die USA in einer vergleichbaren Situation täten.
    Hui da hat aber jemand ganz viel Computer gespielt um sein umfassendes geostrategisches Wissen zu erlangen. Als Hinweis für zukünftige Posts: Ausser in einigen Ego Shootern und den titeln von "youtubemilitärpornos für ungediente" wird die von Ihnen erwähnte Spezialeinheit des russischen Militärgeheimdienstes
    (spezialnowo nasnatschenija) als Speznas (deutsche Umschrift) oder Spetsnaz (englische Umschrift) abgekürzt.
    Alles Gute
  6. #6

    Was machen die Russen in Syrien?

    Zitat von sysiphus-neu Beitrag anzeigen
    Russland sollte über die Entsendung von SpezNaz-Kräften nachdenken. Diese Sondereinheiten sind sehr erfahren im Umgang mit islamistischen Terroristen und haben im Nordkaukasus schon etliche Mörder und Bombenleger zur Strecke gebracht. Die Expertise dieser Fachleute, kombiniert mit den überragenden Möglichkeiten der rusischen Fernaufklärung, sollte eine zügige Eliminierung der Geiselnehmer und ihrer Hintermänner möglich machen.
    Schließlich befinden sich über 5000 russische Staatsbürger in Syrien. Wenn die jetzt alle zu potenziellen Entführungsopfern oder noch schlimmeres werden sollen, dann kann das eine Großmacht wie Russland nicht einfach hinnehmen. Schließlich gab es ja bereits die Drohung der Entführer der ukrainischen Journalistin Kotschnewa, keine Russen, Ukrainer und Iraner lebend aus Syrien entkommen zu lassen.
    Russland sollte in Absprache mit des syrischen Regierung diese Bedrohung sehr ernst nehmen und hart und unmissverständlich zuschlagen. Einfach so handeln, wie es Israel oder die USA in einer vergleichbaren Situation täten.
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    Entsendung von russischen Truppen muss von einem UNO Mandat gedeckt sein (darüber hinaus sind SpezNaz Mordkommandos). Wie aus der Vergangenheit bekannt ist die Friedensmacht Russland gegen jegliche Einmischung in innere Angelegenheiten anderer Ländern. Es sei denn es handelt sich um einen russischen Einmarsch, dann ist dieser immer berechtigt.
    Die 5000 Russen wissen von den Gefahren seit über einem Jahr. Da ihre Arbeit anscheinend lebenswichtig für Assad ist (Waffen), müssen diese auf Anordnung des russischen Staates drin bleiben. Wäre diese Zivilisten, dürften diese abhauen.
    Da aber diese nicht der Fall ist, heißt sind Militärangehörige, bleiben diese drin und müssen mit Gefahren rechnen. Einen UNO Mandat für die fremde Unterstützung Assads durch Russen gibt es nicht.
  7. #7

    Zitat von jan50 Beitrag anzeigen
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    ... Da ihre Arbeit anscheinend lebenswichtig für Assad ist (Waffen), müssen diese auf Anordnung des russischen Staates drin bleiben. Wäre diese Zivilisten, dürften diese abhauen.
    Da aber diese nicht der Fall ist, heißt sind Militärangehörige, bleiben diese drin und müssen mit Gefahren rechnen.
    Brillante Logik. Dass mit den beiden Russen auch ein Italiener entführt wurde, scheint an Ihnen vorbei gegangen zu sein. Andernfalls müsste nach Ihrer Denkweise der Italiener ebenfalls ein Militärangehöriger sein, der vom italienischen Staat gezwungen wurde, in Syrien zu bleiben, um Assad zu unterstützen.
    Ich weiß, dass man eine Frage nicht mit einer Gegenfrage beantwortet, ich tue es aber hier mal trotzdem: Wenn Sie fragen, was machen die Russen in Syrien, dann frage ich, was machen die Saudis, Türken, Libyer, Libanesen usw. alle in Syrien? Eine Art wahabistische Internationale?
  8. #8

    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben...

    Zitat von Lemmi42 Beitrag anzeigen
    ist schon lange kein Bürgerkrieg mehr(wenn es das überhaupt war),wenn der Westen nicht aufpasst züchtet er hier inzwischen gut ausgerüstete Terrorbanden gegen sich selbst.
    Das kommt von dem langen Zögern Obamas und der anderen westlichen Staaten. Hätten sie eben rechtzeitig eine Flugverbotszone durchgesetzt, auch über die Köpfe der ewigen Blockierer Russland und China hinweg, die wegen der Unterdrückung ihrer eigenen Minderheiten jede "Einmischung in innere Angelegenheiten" ablehnen und sich auf die Seite der Diktatoren schlagen. Der Titel betrifft im Falle Syriens ganz besonders Russland. Es unterstützt Assad bis jetzt nicht nur politisch, sondern liefert ihm auch noch die Waffen, um zuerst den friedlichen Protest, jetzt den bewaffneten Widerstand zu bekämpfen. Die Folgen bekommen sie jetzt zu spüren und mit ihrem Einfluss im Land und der Region wird es auf lange Zeit vorbei sein.
  9. #9

    Zitat von jan50 Beitrag anzeigen
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    Entsendung von russischen Truppen muss von einem UNO Mandat gedeckt sein (darüber hinaus sind SpezNaz Mordkommandos). Wie aus der Vergangenheit bekannt ist die Friedensmacht Russland gegen jegliche Einmischung in innere Angelegenheiten anderer Ländern. Es sei denn es handelt sich um einen russischen Einmarsch, dann ist dieser immer berechtigt.
    Die 5000 Russen wissen von den Gefahren seit über einem Jahr. Da ihre Arbeit anscheinend lebenswichtig für Assad ist (Waffen), müssen diese auf Anordnung des russischen Staates drin bleiben. Wäre diese Zivilisten, dürften diese abhauen.
    Da aber diese nicht der Fall ist, heißt sind Militärangehörige, bleiben diese drin und müssen mit Gefahren rechnen. Einen UNO Mandat für die fremde Unterstützung Assads durch Russen gibt es nicht.
    Na, na , na, die deutschen Truppen in der Türkei sind doch auch nicht von einem UN Beschluss abhängig.