Krise der Liberalen: FDP-Wähler verzweifelt gesucht

dapdMit dem designierten DIHK-Chef hat ein wichtiger Wirtschaftsvertreter der FDP den Rücken gekehrt - ein verheerendes Signal. Einen Monat vor der Niedersachsen-Wahl sind die Perspektiven für die Liberalen extrem düster. Der Glaube an einen Stimmungsumschwung schwindet.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-873366.html
  1. #1

    Die Liberalen müssen halt mal Ihr Profil schärfen.
    Dann gibt es auch wieder Wählerstimmen.
    Was ist denn nun der Kern des "Liberalen"?

    Liberal = freiheitlich.
    Also - weniger Staat, weniger Reglementierung, mehr Chancen für Unternehmer und damit für Arbeitsplätze.
    Dies bedeutet aber auch - Subventionsabbau.
    Man kann nicht weniger Staat fordern und dann Unternehmen mit Steuergeldern päppeln.
    Für all dies benötigt man kompetente, glaubwürdige Leute.
    Außer Lindner ist da nicht viel.
    Rößler überzeugt jedenfalls nicht und sollte in die 2te Reihe zurücktreten.

    Hoffnung ist ja noch.
    Ein Land, dass absolute Nullluschen wir die Piraten wählt, hat womöglich auch ein paar Stimmen für eine wichtige deutsche Partei übrig..
  2. #2

    Manchmal...

    ... hat sich einfach was überlebt um man muss sterben lassen...
  3. #3

    Ich wage es kaum zu hoffen, aber alle paar Jahrzehnte scheint der liebe Gott sowas wie Gerechtigkeit walten zu lassen. Diese Partei gehört weg seit 1982.
  4. #4

    FDwas?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit dem designierten DIHK-Chef hat ein wichtiger Wirtschaftsvertreter der FDP den Rücken gekehrt - ein verheerendes Signal. Einen Monat vor der Niedersachsen-Wahl sind die Perspektiven für die Liberalen extrem düster. Der Glaube an einen Stimmungsumschwung schwindet.

    DIHK-Chef verlässt FDP: Liberale vor Niedersachsen-Wahl in der Krise - SPIEGEL ONLINE
    Ach, das ist 'ne Partei? Dachte, das wäre die Hotelier-und Apotheker-Lobby. Naja, hätte sie auch so nicht gewählt. Wer Ironie findet, darf sie behalten.
  5. #5

    Ach, die FDP. Die gibt's ja auch noch. Wenn man mal zwei Wochen lang nix von denen in den Medien hört oder sieht oder liest, kann man glatt vergessen, dass die überhaupt noch existieren. Ging mir jedenfalls so.
  6. #6

    Ich würde sie schon...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit dem designierten DIHK-Chef hat ein wichtiger Wirtschaftsvertreter der FDP den Rücken gekehrt - ein verheerendes Signal. Einen Monat vor der Niedersachsen-Wahl sind die Perspektiven für die Liberalen extrem düster. Der Glaube an einen Stimmungsumschwung schwindet.

    DIHK-Chef verlässt FDP: Liberale vor Niedersachsen-Wahl in der Krise - SPIEGEL ONLINE
    ... wählen. Aber was zahlen sie mir dafür? Die FDP wird dauernd gesponsored von Hoteliers, Bankstern und der Pharmaindustrie. Jetzt geht's mal anders rum. Und da muß die FDP auch was für die Wähler tun.
    Das nennt man Umverteilung. Aber davon will die FDP nichts wissen.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit dem designierten DIHK-Chef hat ein wichtiger Wirtschaftsvertreter der FDP den Rücken gekehrt - ein verheerendes Signal. Einen Monat vor der Niedersachsen-Wahl sind die Perspektiven für die Liberalen extrem düster. Der Glaube an einen Stimmungsumschwung schwindet.

    DIHK-Chef verlässt FDP: Liberale vor Niedersachsen-Wahl in der Krise - SPIEGEL ONLINE
    Die Deutschen könnten wenigstens einmal(!) etwas richtig hinsichtlich des Wählens machen, und jene gelben Raubtierkapitalisten aus dem Parlament werfen... Ich glaube aber schon lange nicht mehr an den Wähler.
  8. #8

    WER die FDP noch wählen soll...

    ... wird im Artikel gefragt. Andere Frage: Wozu noch FDP? Wo ist der große Entwurf einer neuen liberalen Gesellschaft? Kommt der noch, Herr Generalsekretär - - - Entschuldigung, da habe ich doch glatt Ihren Namen vergessen.
  9. #9

    Ja, Lindner! Natürlich!

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Die Liberalen müssen halt mal Ihr Profil schärfen.
    Dann gibt es auch wieder Wählerstimmen.
    Was ist denn nun der Kern des "Liberalen"?

    Liberal = freiheitlich.
    Also - weniger Staat, weniger Reglementierung, mehr Chancen für Unternehmer und damit für Arbeitsplätze.
    Dies bedeutet aber auch - Subventionsabbau.
    Man kann nicht weniger Staat fordern und dann Unternehmen mit Steuergeldern päppeln.
    Für all dies benötigt man kompetente, glaubwürdige Leute.
    Außer Lindner ist da nicht viel.
    Rößler überzeugt jedenfalls nicht und sollte in die 2te Reihe zurücktreten.

    Hoffnung ist ja noch.
    Ein Land, dass absolute Nullluschen wir die Piraten wählt, hat womöglich auch ein paar Stimmen für eine wichtige deutsche Partei übrig..
    Der hat Erfahrung mit Subventionen. Der hat schon mehr als 1 Mio. an Gründersubentionen vergeigt, als er Unternehmer spielen wollte. Solche Luschen landen dann in der Poitik.