Studie zu Geburtenrückgang: Deutschland im Baby-Blues

DPADer Staat pumpt Milliarden in die Familienförderung, doch mehr Kinder werden nicht geboren. Jetzt zeigt eine aktuelle Studie, warum die Bundesbürger auf Nachwuchs verzichten: Grund sind alte Rollenbilder - und der Wunsch nach Selbstverwirklichung.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-873338.html
  1. #1

    Auch in diesem Artikel werden die wahren Gründe mal wieder komplett ignoriert.
    So wird das nichts.
  2. #2

    Wohnungen

    Habe ich nicht in den letzten Tagen gelesen, dass wir dringend mehr Wohnungen benötigen? Wozu?

    Heute mag es da eine Not geben, aber in 50 Jahren? Da stehen die ganzen Buden leer.
  3. #3

    optional

    Diese Studie überrascht mich nicht. Meine Frau wurde gekündigt während der Schwangerschaft. Jetzt ist unser Sohn vier Jahre alt und meine Frau, nach einem befristeten Vertrag, schon wieder arbeitssuchend. Viel zu wenige Firmen sind gewillt sich an eine durch Kindergarten etc. Zeitlich gebundene Frau zu binden. Unsere Wirtschaft ist da einfach unflexibel ^3!!!
  4. #4

    wen wunderts

    ist man als eltern doch automatisch dem ahss aller nicht eltern ausgesetzt. von der schlechten und praxisfernen kinderbetreuung vor allem in den alten bundesländern brauch ich ja keinem was zu erzählen.
  5. #5

    Zitat von chmb Beitrag anzeigen
    Auch in diesem Artikel werden die wahren Gründe mal wieder komplett ignoriert.
    Was sind denn Ihrer Meinung nach die wahren Gründe?
  6. #6

    Die Einkindpolitik Deutschlands

    Wir haben ein Steuersystem welches auf Gewinnen und Verlusten, auf Frimen und Privatausgaben aufgebaut ist.

    Gute Firmenausgaben, das Prämiumauto mit 250 km/h Spitze, die Raserei mit 30 Liter/100 km, alles gute Firmenausgaben.

    All der Luxus im Büro und Arbeitszimmer zuhause, alles gute Firmenausgaben.

    Was soll ein derart geschulter Mensch nur zu einem Kind sagen?

    Kinder sind pöse pöse Privatausgaben und daher abzulehnen.

    Steuer steuern, wie wir sehen auch den Kinderwunsch.

    Wie brauchen den Umbau des Steuersystems. Einen Umbau wo sich die Menschen eher Kinder und Hausangestellte leisten, als ein 250 km/h Auto.

    Der große Umbau des Steuersystems mit mehreren Vorträgen und Tabellen ist ein wichtiger Teil meines Buches "Calculation ERROR"
  7. #7

    Gute Nachricht für den Städte- und Gemeindebund

    gerade die, an die hohe Schadenersatzbeträge zu zahlen wären, wenn die U3-BEtreuung ab 2013 nicht klappt, (Akademiker, Meister) fallen als Eltern aus. Deutschland bleibt kinderfeindlich, das ist die Antwort. Jetzt erklären sie das mal den Rentnern, Herr Blüm
  8. #8

    Ich bin sehr glücklicher Vater zweier Kinder, trotzdem lege ich meiner Tochter (12 Jahre alt) schon heute sehr ans Herz, sich später genau zu überlegen, ob sie Kinder haben möchte.
    Kinder spenden nicht nur Glück, sie sind auch Belastung und viele Frauen ziehen heute halt Karriere, Freiheit und materiellen Wohlstand dem mühsamen Weg der Kindererziehung vor. Würde ich an ihrer Stelle genauso machen, obwohl ich mich sehr aktiv in die Kindererziehung einbringe (oder vielleicht genau deshalb, denn ich weiß, wieviel Zeit das in Anspruch nimmt).

    Der Staat kann machen was er will, wenn Frauen rational überlegen, wird sich immer ein großer Teil, gerade der gebildeten Frauen, gegen Kinder entscheiden. Kinder lassen sich sehr schwer bis gar nicht mit dem Arbeitsalltag eines Projektleiters oder Managers in Einklang bringen. Und diese Berufsbilder sind nun mal das Ziel vieler Uni-Absolventen.
  9. #9

    Zwischen 18 und 50?

    Bei dieser Zeitspanne noch 45% Annahme, dass sich das Leben durch Kinder verbessert (Lebensfreude) finde ich jetzt nicht besorgniserrgenend. Mann bedenke, dass man im Schnitt 29 beim ersten Kind istm sind wohl das Alter 18-25 als "zu früh" auszuschließen und "40-50" als zu spät. Das sind immerhin 17 Jahre in diesem Zeitraum, in denen das Thema Kinder wohl eher eine untergeordnete Rolle spielt.
    Gelöst würde das Thema durch 2 Dinge:
    1. Eltern sollten das Kinder bekommen nicht rein wirtschaftlich betrachten
    2. Die Politik sollte Ihnen die Möglichkeit dazu geben, in dem mindestens so viel Geld in due Förderung von Familie und Betreuung fließen, wie der Volkswirtschaftliche Schaden der geringen Geburtenrate beziffert werden kann. Die Berechnung überlassen wir dann wieder den vielzitierten Experten...