Erdöl aus Ecuador: Ende einer Klimaschutz-Utopie

DPAEs war ein Experiment für eine neue Form der globalen Zusammenarbeit: Ecuador wollte darauf verzichten, in einem Teil seines Regenwalds Erdöl zu fördern - und sich dafür von der Weltgemeinschaft entschädigen lassen. Jetzt steht der Versuch vor dem Scheitern. Es fanden sich nicht genug Geldgeber.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-869476.html
  1. #1

    Na dann

    her mit dem Öl . sollen die Arabischen Länder sitzen bleiben auf ihrem Öl . Asien , Südamerika , Afrika , Sibirien , Mittelamerika , Australien , kanada , USA . Alle können Öl liefern . und wenn die Arabischen Länder ihr Öl nicht mehr los bekommen fallen die Preise für ihr schwarzes Gold , dann kaufen wir vielleicht ;-) wieder und die begreifen endlich das sie ohne den Westen nicht existieren können .
  2. #2

    Wir

    die Homo Sapiens des 21. Jahrhuderts werden alles fördern und ausbeuten was geht, alle
    Rressourcen vernichten um uns dann im 22. Jahrhundert um die Reste zu streiten und uns zu Homo Sapiens des 20. Jahrtausends vor Chr. zurückzubomben. Wetten?
  3. #3

    Bitte nicht

    890 Millionen Barrel? Das deckt den Weltverbruch fuer gerade mal 10 Tage. Dafuer sollte man dieses Stueck Paradies nicht zerstoeren.
  4. #4

    Das ist ein Sieg für die menschheit!

    Die ökoreligiösen Menschenverachter haben gelogen und sind auf dem Rückzug
  5. #5

    Ecuador soll selber entscheiden.

    Darf man einem Land verbieten seine eigenen Bodenschätze zu plündern? Die "Weltengemeinschaft" (scheinbar ohne China und Ecuador) wollen Geld zahlen, da mit kein Öl abgebaut wird. Wie lange hält denn das vor? Besteht nicht die Gefahr, dass hier kassiert wird und irgendwann das Öl trotzdem abgebaut wird? Sollte man nicht die Regierung von Ecuador davon überzeugen dort kein Öl abzubauen und China ermahnen dieses Thema nicht weiter zu befeuern? Aber wenn die Regierung überhaupt kein Interesse an Umweltschutz hat und das Geld der "Weltengemeinschaft" nur aus Profitgründen gerne akzeptiert - aber keinen Cent weniger... dann sollen sie das Öl verdammt nochmal abbauen. Warum darf Kanada riesen Sauereien in seinem Wald veranstalten und Gewässer im gigantischen Ausmaß mit Chemikalien verschmutzen und Ecuador nicht? Wir hier in Deutschland haben den charmanten Vorteil, dass wir bereits alles zerstört haben was natürlich ist, unsere Fließgewässer, unsere Moorlandschaften unsere Wälder. Hier lebt es sich zum Glück völlig ungeniert aber ich sehe es kritisch jetzt von hier aus auf andere Länder mit dem Finger zu zeigen. Entweder in Ecuador entsteht auf Grund von Beratung ein Umweltbewusstsein - oder es entsteht eben keines und wenn keines da ist dann sollte man die Scheine in der Geldbörse lassen. ich zahle einem Kind ja auch nicht 20 € wenn es die Teekanne NICHT runter schmeißt.
  6. #6

    optional

    Das Interesse an kurzfristigen Einnahmen bzw. Rohstoffen ist größer als das nach dem langfristigen Erhalt eines Stücks Regenwald - in Ecuador und anderswo. Die Begegnung heißt Kapital vs. Umweltschutz und der Gewinner steht fest. Das Erstaunliche an diesem Fall ist für mich, dass es offenbar tatsächlich Menschen gibt, die glauben, es könnte anders sein.
  7. #7

    das liebe Geld

    etwas nicht zu verkaufen, obwohl man Geld braucht wäre in unserer modernen kapitalistischen Welt auch zuviel verlangt.

    Und das Argument, das das Öl ja eigentlich den Ureinwohnern gehört, die darüber wohnen hat die "Raubritter" schon seit den Zeiten des Römischen Reichs nicht gestört.

    Die bittere Wahrheit ist, daß wir Deutschen nicht bereit sind (und aufgrund des absteigenden Astes auf dem die alte europa-Wirtschaft sitzt, auch gar nicht mehr in der Lage) das Öl zu kaufen, um es im Boden liegen zu lassen!
  8. #8

    Biodiversität

    Ecuadors Regenwald hat mit die höchste Biodiversität in Amazonien und weltweit, traurig für die Welt-was sind 3,5 Milliarden gegen den Artenreichtum-Peanuts gegenüber den Milliarden für Banken, Griechenland und Kriege in Afghanistan-auch Versicherungen sollten ein Interesse haben etwas für das Klima zu tun-aber so ist die Welt nicht...
  9. #9

    richtig so
    warum sollte ecuador auf sein öl verzichten nur weil da zufälligerweise regenwald drauf ist
    wären sie ja schön doof