Krasse Typen an der Uni: Gestatten, Manson. Marilyn Manson.

Claudia SchiffnerDie Haut, die Augen, die Haare: Sören Kupfer, 24, fällt auf. Geschadet hat ihm das bislang nicht. Der Karriere zuliebe würde er sich aber eine neue Frisur verpassen - wenn's denn sein muss. Neue Folge der UniSPIEGEL-Serie über ungewöhnliche Typen an der Uni.

http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...-a-871975.html
  1. #1

    Es gibt jede Menge Leute,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Haut, die Augen, die Haare: <i>Sören Kupfer</i>, 24, fällt auf. Geschadet hat ihm das bislang nicht. Der Karriere zuliebe würde er sich aber eine neue Frisur verpassen - wenn's denn sein muss. Neue Folge der UniSPIEGEL-Serie über ungewöhnliche Typen an der Uni.

    Krasse Typen an der Uni: Ich bin ich - SPIEGEL ONLINE
    die Individualität mit Marotte verwechseln.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Haut, die Augen, die Haare: <i>Sören Kupfer</i>, 24, fällt auf. Geschadet hat ihm das bislang nicht. Der Karriere zuliebe würde er sich aber eine neue Frisur verpassen - wenn's denn sein muss. Neue Folge der UniSPIEGEL-Serie über ungewöhnliche Typen an der Uni.

    Krasse Typen an der Uni: Ich bin ich - SPIEGEL ONLINE
    Solche Typen kennt man doch aus dem Studium wie Sand am Meer.
    Der Drang im Mittelpunkt zu stehen und sich abzugrenzen treibt hier die lustigsten Stilblüten. ,,Ich bin ich." soll Individualismus vermitteln. Auffälliges Styling soll kommunizieren, dass hier jemand auf die Meinung anderer pfeifft.
    Die Wahrheit ist jedoch, dass solche Leute sich nur in allergrößter Abhängigkeit von der Meinung anderer befinden. Kein größeres Katastrophenszenario wäre möglich, als wenn man nichtmehr auffiele, keine Blicke mehr auf sich zöge.
    Hinter der Schminke und den lustigen Klamotten steckt nur jemand, der sich verstecken möchte. Vor der Gesellschaft, derem Urteil er sich nicht stellen will sondern lieber eine ablenkende Attrappe vorsetzt.
    Würfe man jenen das an den Kopf, käme nur wieder ein ,,Ist mir doch egal was du denkst, ich bin einfach so." Das ist in dem Fall dann eine Lüge oder noch schlimmer: Ausdruck dessen, dass man sich auch schon vor sich selbst erfolgreich versteckt hat.
  3. #3

    so ein krasser Typ aber auch

    redet doch nochmal in 10 Jahren mit sören der ist ja selbst noch n halbes Kind.
  4. #4

    ...

    Zitat von rolandlehnart Beitrag anzeigen
    redet doch nochmal in 10 Jahren mit sören der ist ja selbst noch n halbes Kind.
    Mit 24 noch ein halbes Kind?
    Da wirft sich die Frage auf, worauf sich ihre überaus schnelle und durchaus spitze Bereitschaft denn gründet, so ein Urteil zu fällen.
    Was befähigt sie denn, Menschen nach ein paar kurzen gelesenen Sätzen derart abzukanzeln.
    Zumindest in meinen Augen zeugt dies auch nicht unbedingt von Reife.


    ...aber ganz davon abgesehen - Eine Artikelreihe die von Studenten handeln soll, und bei denen man dann eigentlich nur diejenigen befragen sollte, die schon mitte 30 sind (alles andere sind ja ohnehin nur halbe Kinder), scheint ein wenig am Thema vorbei zu gehen.

    Selbstverständlich sind Studenten jung. Da ist doch auch nichts verkehrtes dran. Wäre doch schlimm, wenn man schon als neunmalkluger Miesepeter auf die Welt kommt.
  5. #5

    Alles nur Show

    Während meines Studiums hatten auch viele meiner Kommilitonen einen sehr "individuellen" Look. Damit war aber am Ende der Uni-Zeit und spätestens nach den ersten Bewerbungsgesprächen Schluss. Heute sind das alles aalglatte Anzugträger mit Gelfrizur und Intelektuellenbrille.
    Das wirft dann bei mir die Frage auf, ob die "Maskerade" von früher nicht alles Show war. Es steckte dch irgendwie nichts dahinter. Schade.
  6. #6

    @bazzu

    Ich kann Ihrer Interpretation nicht zustimmen. Er schaut mehr nach 08/15 - Gothic aus (nicht negativ gemeint), dahinter steckt imho nicht der Wunsch nach Abgrenzung sondern vielmehr der Wunsch nach Zugehörigkeit (zur Gothic- Szene, zu anderen Goths), durch das Tragen der Szeneuniform. Da geht es nicht drum "Normalos" zu provozieren oder ihnen ihre Langweiligkeit vorzuführen, primär geht es drum mit der Szene und den Szenefreunden eins zu sein.
  7. #7

    nee nee

    Also ich würde so einen gestylten Typen nicht einstellen.
  8. #8

    Individualität muss man sich leisten können ...

    wann denn, wen nicht während des Studiums? Spätestens wenn die Stellensuche beginnt, passen sich 99,9% der Menschen lieber an, weil sie sonst leider keinen Job finden. Eigentlich schade, dass unsere Gesellschaft so festgefahren ist. Kann man auch schön an den Kommentaren hier sehen.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Karriere zuliebe würde er sich aber eine neue Frisur verpassen - wenn's denn sein muss. [/url]
    Gute Nachricht, soweit ich weiß machen Geografen keine Karriere heutzutage. Kenne zumindest keine Absolventengruppe, deren Arbeitsplatzsuche nach dem Studium frustrierender verlief...