Syrien: Regime und Rebellen kämpfen um Vororte von Damaskus

APDas syrische Regime versucht die Umgebung der Hauptstadt Damaskus wieder unter ihre Kontrolle zu bekommen. Nach Angaben von Oppositionellen startete die Armee eine Offensive gegen den Vorort Daraja. Dort hatten Regierungstruppen im August ein Massaker an Hunderten Zivilisten verübt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-873130.html
  1. #1

    optional

    mögen die Rebellen dieses mal siegreich aus der Schlacht gehen...
  2. #2

    Irgendwie drängt sich mir der Verdacht auf, dass nach dem Sturz - sollte er denn kommen - eine Intervention folgen könnte. Sind ja böse Terroristen am Werk gewesen.

    Irgendwas stinkt hier ganz gewaltig.
  3. #3

    assad

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das syrische Regime versucht die Umgebung der Hauptstadt Damaskus wieder unter ihre Kontrolle zu bekommen. Nach Angaben von Oppositionellen startete die Armee eine Offensive gegen den Vorort Daraja. Dort hatten Regierungstruppen im August ein Massaker an Hunderten Zivilisten verübt.

    In Syrien starten Regierungstruppen einen Angriff auf Daraja - SPIEGEL ONLINE
    hat damaskus fast vollständig wieder unter kontrolle. nachdem der flughafen vor 2 wochen fast völlig geschlossen war, bessert sich nun die sicherheit geradezu stündlich. es gehen nun jeden tag wieder 7 flüge vom internationalen flughafen raus. nach moskau, teheran, kairo, algier, karthum usw.. die staatlichen strukturen sind wieder gefestigt. der umsturzplan des westen ist gescheitert.
  4. #4

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das syrische Regime versucht die Umgebung der Hauptstadt Damaskus wieder unter ihre Kontrolle zu bekommen. Nach Angaben von Oppositionellen startete die Armee eine Offensive gegen den Vorort Daraja. Dort hatten Regierungstruppen im August ein Massaker an Hunderten Zivilisten verübt.

    In Syrien starten Regierungstruppen einen Angriff auf Daraja - SPIEGEL ONLINE
    40'000 Tote gab es bisher in diesem bewaffneten Konflikt. Wieviele Jahre hätte man mit friedlichen Mitteln am Sturz Assads arbeiten können bis diese Opferzahl erreicht worden wäre?
  5. #5

    Eine illegitime Regierung gehört kritisiert

    Ich muss mich schon etwas über die regelmässigen Kommentare wundern, die nach solchen Artikeln stets die Regierung verteidigen, weil die angeblich terroristische Opposition so viel schlimmer sei. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Eine illegitime Regierung - und dass das hier der Fall ist, ist wohl unbestritten (oder wurde Herr Assad demokratisch gewählt?!) gehört zunächst einmal kritisiert. Und zwar international und lauthals. Sollte danach erneut eine illegitime Regierung an der Macht sein (jene in Kairo ist übrigens auf dem Weg dahin sich illegitim zu machen), dann gehört sie ihrerseits international und lauthals kritisiert. Denn einfach wegschauen dürfen wir nie!
  6. #6

    Wo ist ihr BEWEIS für das Massaker durch die Regierungssoldaten?Beweisen sie es oder unterlassen sie es!
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das syrische Regime versucht die Umgebung der Hauptstadt Damaskus wieder unter ihre Kontrolle zu bekommen. Nach Angaben von Oppositionellen startete die Armee eine Offensive gegen den Vorort Daraja. Dort hatten Regierungstruppen im August ein Massaker an Hunderten Zivilisten verübt.

    In Syrien starten Regierungstruppen einen Angriff auf Daraja - SPIEGEL ONLINE
    FSA-Kommandeur Riad al-Asaad lobte die Truppe, in deren Reihen inzwischen zahllose Kämpfer aus dem Ausland aktiv sind, als "mutigstes und bestes Bataillon" im Widerstand gegen das Regime.

    Können wir hier lesen und meine Frage dazu:
    Wo sind den eigentlich die Millionen Syrer, die sich gegen Assad angeblich gewehrt haben, wenn man doch, wie so oft, ausländische Terroristen benutzt um die eigenen westlichen Interessen gegen Syrien
    zu bekommen.
  8. #8

    Zitat von pjcomment Beitrag anzeigen
    Ich muss mich schon etwas über die regelmässigen Kommentare wundern, die nach solchen Artikeln stets die Regierung verteidigen, weil die angeblich terroristische Opposition so viel schlimmer sei. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Eine illegitime Regierung - und dass das hier der Fall ist, ist wohl unbestritten (oder wurde Herr Assad demokratisch gewählt?!) gehört zunächst einmal kritisiert. Und zwar international und lauthals. Sollte danach erneut eine illegitime Regierung an der Macht sein (jene in Kairo ist übrigens auf dem Weg dahin sich illegitim zu machen), dann gehört sie ihrerseits international und lauthals kritisiert. Denn einfach wegschauen dürfen wir nie!
    Nach Ihrer Logik dürfte keine der im Bundestag vertretenen Parteien eine Regierung bilden dürfen. Schließlich vertreten diesen Organisationen nur ein Bruchteil aller Bundesbürger. Ihre Argumentation, mag sie auch noch so plausibel aufgebaut sein, sticht nicht.

    Eine Einmischung in einen innerstaatlichen Konflikt hat bisher mehr Leid verursacht als jeder dieser Bürgerkrieg ansich.

    In richtige Bürgerkrieg wie in Somalia oder Mali soll man sich nicht einmischen, aber funktionierende Staaten sollen dafür vollständig zerschlagen werden.

    Was soll das denn bitte schön?
  9. #9

    Zitat von ein anderer Beitrag anzeigen
    40'000 Tote gab es bisher in diesem bewaffneten Konflikt. Wieviele Jahre hätte man mit friedlichen Mitteln am Sturz Assads arbeiten können bis diese Opferzahl erreicht worden wäre?
    Wenn das jemand wissen kann, dann nur Sie. Es ist jenseits der üblichen rhetorischen Gaukeleien einiger weniger, unbestritten, dass die Rebellion im März 2011 in Dara friedlich begann, und erst durch die brutale Repression Assads gewalttätig wurde. Auch deshalb wirkt die Frage scheinheilig.

    Und man sollte auch nicht so tun, als ob das seit über 40 Jahre regierende Regime, jemals ein friedliches gewesen wäre. Oder wollen Sie die 30.000 Toten von Hama aus dem Jahre 1982 einfach ausblenden? Von den Zehntausenden oder mehr, die im Laufe der Jahrzehnte der Stabilisierung der Macht der Assads zum Opfer fielen, werden Sie bestimmt auch nichts wissen wollen.