Quoten-Debatte: Männer sind halt unfähig

Kann eine Frauenquote unsere Welt noch retten? Man weiß es nicht. Aber man sollte sie trotzdem schnell einführen. Denn die Männer haben als Machthaber ja bereits versagt. Außerdem können wir uns dann alle stolz die Hände reichen, wenn der Planet langsam untergeht.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-872931.html
  1. #1

    Herrschaftszeiten

    So sollten doch mal endlich die Frauen ans Ruder kommen und so ganz ohne faule Kompromisse und ach so konsequent durchregieren. Alternativlos eben. Je schneller dies geschied,um so schneller wird man/frau sich die feigen,inkonsqenten und mitunter kungelnden Männer zurückwünschen.
  2. #2

    Hmm?

    Artikel in Ordnung. Aber was hat er mit seiner Überschrift zu tun?
  3. #3

    Ach Sybille

    Einfach acceptieren das wir auch nur eine Tierart unter vielen sind. Und ueber lange sicht sind wir alle tot!!....
  4. #4

    .

    An der Gesamtdiskussion über die Frauenquote stört mich besonders, dass man so tut als stünden die Frauen Schlange um einen Vorstandsposten zu besetzen. Schauen wir mal in die Wirtsschaft: Das ist nicht der Fall. Es gibt die Frauen in der Anzahl eben nicht. Wir werden lieber Assistentinnen, Kindererzieherinnen oder machen "irgendwas mit Sprachen oder Soziales" aber selten etwas mit Verantwortung oder Führung.
  5. #5

    Sehr gut Frau Berg!

    Dann fordere ich mal nebenbei: 50% Frauen in Ingenieursstudiengängen, 50% männliche Krankenpfleger, 50% Bauarbeiterinnen, 50% Friseure.

    Wenn, dann muss man konsequent sein und überall 50/50 einführen. Wissen Sie wohin das führt? Keine freie Berufswahl mehr. Und in Anbetracht der Tatsache, dass immernoch mehr Frauen zu Hause sind als Männer, komme ich gleich zur nächsten Schlussfolgerung: Die Pflicht zu Arbeiten! Sonst wird es unmöglich diese Quoten überall durchzusetzen! (Und da galt die DDr mit dem Recht auf Arbeit als Wahnsinn!).

    Also mein Apell Frau Berg: Bitte mal logisch zu Ende denken.
  6. #6

    optional

    Frau sein ist aber nun mal kein Beruf! Sorry...
  7. #7

    Oh je

    Manchmal, Frau Berg, da schreiben sie ausgewogene und nachvollziehbare Kolumnen. Aber eben nur manchmal.

    Gleichberechtigung erreicht man nicht durch Quoten, sondern durch Veränderung der Gesellschaft, und das geht nicht von heute auf Morgen.

    Wenn man bedenkt, in wievielen Berufen Frauen erst in den letzten Jahren wirklich Fuss fassen konnten (und wollten), sind die heutigen Prozentzahlen in entsprechenden Positionen durchaus nachvollziehbar. Und es wird sich von alleine ändern in ein paar Jahren, wenn diese Frauen ihre Weg gegangen sind.

    Quotenregelungen sind Diskriminierung, auf zweierlei Weise:
    1. die sogenannte positive Diskriminierung, die Menschen einen Vorteil verschafft nur aufgrund bestimmter Merkmale ausserhalb der Qualifikation
    2. die negative Diskriminierung, bei der Menschen, weil sie, abseits der Qualifikation, wegen der Nichtzugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe benachteiligt werden.

    Niemand, der Gleichberechtigung will, kann das gut heissen.

    Davon abgesehen heisst Gleichberechtigung, dass jder die gleichen Chancen bekommt, aber nicht, dass jeder diese Chancen wahrnehmen muss. Anders ausgedrückt: in bestimmten Bereichen wird es immer mehr Frauen als Männer und andersrum geben, weil die Interessenlage eben so ist. Gleichberechtigung ist ungleich Gleichmacherei.

    Übrigens: wann kommt die Männerquote bei den Gleichstellungsbeauftragtinnen? Gefühlt gibt es da ca. 105% Frauen. Aber vielleicht täusche ich mich da auch. Wer echte Gleicberechtigung will, muss entsprechende Aufgaben paritätisch verteilen.
  8. #8

    Zitat: Wir sind alle gleich: Männer, Frauen, alle Rassen, Religionen, sexuellen Präferenzen, wir sind alle Menschen, die keine Ahnung haben.

    Und dann als Aufhänger "Männer sind halt unfähig".


    Soll dann der logische Schluss sein, das Frauen auch unfähig sind?
    Wie kann dann eine Frauenquote die Welt retten?
  9. #9

    Vielleicht ist Mensch ja unfähig?

    Vielleicht liegt es weder an den Männern, noch an den Frauen, wenn die Welt nicht so will, wie wir wollen. Vielleicht liegt es einfach daran, dass wir Menschen keine Grenzen kennen (wollen) und bei 6 Milliarden, die "Spiel ohne Grenzen" betreiben ist der Planet halt ein wenig überfordert.

    All die kleinen Wünsche, die jede/r von uns hat (wie z.B. gesund alt werden, Kinder haben, Urlaub machen, sich satt essen, ein Dach über dem Kopf haben usw.), sind für sich gesehen harmlos, aber multipliziert mit 6 Milliarden sind sie ein geballtes Paket mit der Aufschrift "zu viel" für Mutter Erde. (und ich bezweifle sehr, dass Frauen sich freiwillig "entwünschen" würden).