Preisrutsch: Spaniens Immobilienkrise verschärft sich

DPAEs ist der stärkste Preisverfall, den es auf dem spanischen Immobilienmarkt je gegeben hat. Die Häuserpreise fielen im dritten Quartal um mehr als 15 Prozent. Die Staatsverschuldung stieg im gleichen Zeitraum deutlich an.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-873058.html
  1. #1

    Deja Vu?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine solche Hilfe nicht erforderlich, und deshalb haben wir sie auch nicht beantragt", sagte der konservative Regierungschef dem spanischen Radiosender Cadena SER.
    Das hatten wir doch alles schon einmal? Da gab es mal einen griechischen Ministerpräsidenten, der auch behauptete, dass sein Land keine Hilfe benötigen würde.

    Mittlerweile hängt es nur noch am Tropf und kämpft ums Überleben....

    Salamitaktik war gestern, ran an die Fleichtöpfe Senor Rajyo!
  2. #2

    Ich sehe es kommen:
    Nach den ganzen Sparorgien werden die Staaten noch höher verschuldet sein als vorher.
    Wie krank muß dieses System eigentlich sein, und die, die es immer weiter treiben und die, die dabei zusehen?

    *Hand gegen die Stirn klatsch*
  3. #3

    Ich glaube die "Euroretter" können der Entwicklung jetzt nur noch Atemlos hinterherhecheln.

    Es wäre besser wenn sie garnichts täten, sich Asche aufs Haupt streuen und mal die Wahrheit sagen würden nämlich:
    "Wir habens versaut, und wissen nicht mehr weiter"

    Statt dessen ständig dieses "wir sind auf einem guten Weg"- Gesülze, das glaubt ihnen doch niemand mehr !
  4. #4

    Zitat von Gebr.Engels Beitrag anzeigen

    Es wäre besser wenn sie garnichts täten, sich Asche aufs Haupt streuen und mal die Wahrheit sagen würden nämlich:
    Ja, das wäre besser gewesen. Die spanische Immobilienblase ist seit vielen Jahren bekannt gewesen, die EZB hat weiter Geld verschenkt.
    Und der Witz ist- jetzt wird das Geld für die Verbindlichkeiten gedruckt und alle, aber wirklich alle zwangsweise mit hineingezogen. Alle Länder, alle Renten, die gesamte Realwirtschaft.
  5. #5

    wir haben statt der Euro Krise eine Krise der Demokratie

    Die eurokrise ist nur das Symptom und nicht die Krankheit selbst. wer den Wähler gewinnen will scheut sich auch nicht vor ehrlichen populistischen angeboten. tatsächlich werden die monarchistischen Demokratien langfristig im Vorteil sein.sie haben ein solides GrundGerüst von beharren und verändern. Frau Merkel ist eine AusnahmePersönlichkeit denn sie ist nachhaltig in ihrem Weltbild.den meisten demokratischen. Politikern gehts doch darum ihr schaeflein
  6. #6

    "Beton-Gold!" - In Immobilien investieren ... oder physisch Goldbarren bunkern?
  7. #7

    Die Immobilienpreise muessen noch deutlich

    weiter fallen - aber deshalb hat Rajoy es nicht verdient, mit "den Griechen" verglichen zu werden.

    Er ist einer, der tut, was er tun muss (im Gegensatz zu seinem Vorgaenger Klein-Napoleon Aznar).
    Die Griechen arbeiten sich gerade erst hoch auf die spanische Durchschnittsarbeitslosenrate...
  8. #8

    der euro war ein fehler

    aber fehler werden schöngeredet. man kann über so verschiedene länder nicht ein tuch das euro heisst überstülpen. ich bin ziemlich sicher, dass wir klare grenzen ziehen werden. nur dann ist schon viel geld verbrannt worden. die politiker haben doch auch keinen durchblick mehr.
  9. #9

    Wieso ist es eine Krise, wenn hirnverbrannt hochgejubelte Preise sich normalisieren?

    Und mal ganz ketzerisch gefragt: Könnten dann nicht bald die rausgeworfenen Spanier ihre Wohnungen zurückkaufen? Die müssten doch jetzt ein Schnäppchen sein ...