Namenssuche: Facebook macht Verstecken unmöglich

dapdFacebook streicht die Privatsphäre zusammen: Das soziale Netzwerk zwingt nun alle Mitglieder, per Namenssuche für alle auffindbar zu sein. Die Begründung der Firma für diesen Schritt ist abenteuerlich.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/n...-a-872932.html
  1. #1

    Klarnahmenzwang..

    .. bin trotzdem nicht mit meinem echten Namen bei FB unterwegs, so wie die meisten meiner FB-Freunde. Von daher ist das völlig egal, ob diese Einstellung weg fällt. Zumindest für mich. :)
    Pflege übrigens auch keinerlei berufliche Kontakte bei FB, dafür gibts Xing und LinkedIn.
  2. #2

    haha...

    na das kann ja nicht lang dauern bis der Datenschutzbeauftragte da rein haut. Was für eine Farce...Klarnamenzwang, öffentliche Freundeslisten, jetzt auch noch komplett suchbar. Ich weiß schon warum ich bei dem Haufen nicht angemeldet bin :-)
  3. #3

    Da kann man sich nur noch dem Klarnamenszwang entziehen

    Nicht umsonst hat Facebook schon heute viele Fakeprofile, die eben nicht unter dem Realnamen des Benutzers laufen und dagegen wird Facebook auch in Zukunft machtlos sein, ausser sie fordern von jedem Teilnehmer einen Identitätsnachweis und das wird dann wohl eher das Ende von Facebook bedeuten, weis den Aufwand kaum einer betreiben will.

    Sollte Facebook anfangen offensiv gegen Phantasienamen vorzugehen, dann bleibt immer noch die Möglichkeit, sich einen Fakenamen zu wählen, der nach Realnamen klingt. Ich bin dann halt Kurt Müller oder Maximilan Franke oder was weis ich, man könnte sogar eine Klarnamengenerator App entwickeln. Was will Facebook dann tun?
  4. #4

    Kla(h)rna(h)menzwa(h)ng...

    ...hat ganz schön viele "hs" ;)
  5. #5

    Fb

    Von meinen Bekannten und Freunden haben sich viele schon wieder von Facebook abgemeldet. Und die, die noch dabei sind beteiligen sich immer weniger. So wie alle anderen sozialen Netzwerke wie StudiVZ, WKW, MySpace usw. gehts jetzt auch mit Facebook bergab. In den USA, dem Heimatland, fallen die Nutzerzahlen.
  6. #6

    Gelingt immer und klebt gut

    Facebook ist nach meiner Ansicht eine Veranstaltung, die sich die weiterhin andauernde Unreife der Teilnehmer für unlautere Zwecke zueigen macht. Und diese Unreife wird geschürt - Deckel auf, Deckel zu, jedes Mal kriegt der Deckel eine andere w(h)hohltönende Benamsung und der dumme Laie klickt halt. Und klickt. Und klickt.
    Soziales Netzwerk? Nein, alles andere als das. Es spekuliert nachgerade auf gewollt oder ungewollt asoziales Verhalten - es sei denn, die Menschen sehen ein, dass sie facebooktechnisch geschütze Termiten sind. Deren Verhalten nennt sich sozial, was dort aber was anderes meint.

    Also, nix is mit "sozial" (in welchem Kontext auch immer), richtig ist, dass Facebook einen soziologischen Aspekt hat. Wie Persil, wie Scientology, wie Sarrazin, RTL II, GEZ et alt.
    Ich behalte meine Linie, die da heißt: Nen Bogen drumherum! Ich mahne tatsächlich meine privaten Bekannten und Freunde: Wehe euch, wenn ich erfahre, dass mein Kontakt zu euch bei Facebook bekannt wird!

    Ach was, geht ja schlimmstenfalls nur um bisschen Werbung, oder. Denkste. Das ist so was wie eine Exostruktur von Geheimdienstarbeit. Dauert natürlich lange aber funktioniert bei den dummen Menschen immer und klebt gut.
  7. #7

    Wer Fatzebock braucht ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Facebook streicht die Privatsphäre zusammen: Das soziale Netzwerk zwingt nun alle Mitglieder, per Namenssuche für alle auffindbar zu sein. Die Begründung der Firma für diesen Schritt ist abenteuerlich.

    Namenssuche bei Facebook: Privatsphäre-Einstellungen werden simpler - SPIEGEL ONLINE
    lebt damit oder eben nicht.
  8. #8

    nur so nebenbei...

    ...in welchen Monitor sieht denn dieses Auge, wo der Schriftzug spiegelverkehrt ist, denn im Auge sieht man es ja richtig herum?
  9. #9

    Wer meint,

    .. das sein persönliches Universum aus facebook besteht, wer der Perversion des Begriffs "Freund" zu einem icon in einer Liste begeistert zustimmt, dem wird das herzlich egal sein, der pfeift eh auf Privatsphäre. Ich habe keinen Facebookaccount, ich verzichte dankend auf solche Datenschleudern. Einen Satz sollte man sich dazu (und nicht nur zu FB) merken: "Wenn es umsonst ist, bist du die Ware, die verkauft wird". Es gibt nun mal kein Abendessen umsonst.