DFB-Manager Oliver Bierhoff: Macht mal langsam!

DPADas EM-Aus gegen Italien, die WM-Qualifikation, das 4:4 gegen Schweden: Für Oliver Bierhoff war 2012 ein Jahr der Extreme, es gab breites Lob und beißende Kritik. Im Interview hinterfragt der DFB-Teamanager das Fußball-Geschäft kritisch wie nie - und fordert Entschleunigung.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-872903.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das EM-Aus gegen Italien, die WM-Qualifikation, das 4:4 gegen Schweden: Für Oliver Bierhoff war 2012 ein Jahr der Extreme, es gab breites Lob und beißende Kritik. Im Interview hinterfragt der DFB-Teamanager das Fußball-Geschäft kritisch wie nie - und fordert Entschleunigung.

    Interview mit Oliver Bierhoff über DFB-Zukunft - SPIEGEL ONLINE
    Klose, Podolski, Schweinsteiger jung?
    Wie lange muss sich Deutschland mit diesen "jungen" Spielern brüsten bzw. hingehalten werden?
    Die Mannschaft taugt nicht zum Titel, ganz einfach. In der Buli wäre der Trainer (außer in Werder Bremen), schon längst nach so langen Dienstjahren gegangen worden.

    Ich möchte noch erinnern an die EM: England wäre uns lieber gewesen als Italien! Angstgegner??? Entweder ich kann Fußball spielen oder nicht!
    Immer dieses Geratsche und in Watte packen dieser "jungen Millionäre".
  2. #2

    Entschleunigung

    Bierhoff mosert über Kritik- und fordert Entschleunigung.

    Halbfinale gegen Italien:
    - Schweinsteiger spielt
    - Özil auf die Aussenbahn gestellt
    - Reus,Klose und Schürle raus rotiert
    - Kroos,Gomez und Podolski rein

    ......mehr Entschleunigung geht gar nicht. Alles richtig gemacht.
    Respekt!
  3. #3

    es ist genau...

    Diese Warmduschermentalität, die Deutschland im entscheidenden Momemt an den Tag legt und versagen lässt, und dass nicht nur beim Fussball...
  4. #4

    Er schnallt es langsam, dass ...

    Zitat von ogniflow Beitrag anzeigen
    Bierhoff mosert über Kritik- und fordert Entschleunigung.

    Halbfinale gegen Italien:
    - Schweinsteiger spielt
    - Özil auf die Aussenbahn gestellt
    - Reus,Klose und Schürle raus rotiert
    - Kroos,Gomez und Podolski rein

    ......mehr Entschleunigung geht gar nicht. Alles richtig gemacht.
    Respekt!
    ... es wohl nichts wird mit der (seiner?) NM und appelliert an die vielen Fans und Interessierten, ihre Erwartungen zu entschleunigen und froh zu sein erlebt zu haben, was bisher war. Leider war bisher nichts.
    Die einzelnen Spieler haben sich nicht nur sportlich ganz gut entwickelt, nur der Jogi kann sich nicht entschleunigen, weil er nie Tempo aufgenommen hatte.

    Ballacks Abschiedsspiel in Leipzig auszutragen, war eine gute Entscheidung. Hier kann er auf eine Ost-Hausmacht bauen, und Bierhoff und Löw sollten besser weg bleiben. Von Podolski spricht schon keiner mehr.
  5. #5

    Mach ma langsam

    kann ich kontern:

    Mach nen Abflug und nimm den Schalständer bitte mit!
    Dann haben wir auch wieder ne Chance auf einen Titel.
  6. #6

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das EM-Aus gegen Italien, die WM-Qualifikation, das 4:4 gegen Schweden: Für Oliver Bierhoff war 2012 ein Jahr der Extreme, es gab breites Lob und beißende Kritik. Im Interview hinterfragt der DFB-Teamanager das Fußball-Geschäft kritisch wie nie - und fordert Entschleunigung.

    Interview mit Oliver Bierhoff über DFB-Zukunft - SPIEGEL ONLINE
    Bierhoff, Löw und Co. entschleunigen doch schon seit 2006: "Wir machen jetzt mal Pause von den ewigen Titeln. Mindestens noch bis 2022!"
  7. #7

    Noch langsamer ?

    "Macht mal langsam!"

    So wie gegen Italien ?
    Oder wie gegen Schweden nach dem 4:0 ?
  8. #8

    Wunderschön!

    Die potentiellen Bundestrainer und NM-Manager wieder unter sich unter den Kommentatorn!

    Darauf ein Bier, eine Fluppe und die Wampe hinter den Stammtisch gewuchtet.
  9. #9

    Weltmeister im Nörgeln!

    Meine Güte, dieses EM-Spiel gegen Italien und die "Titelflaute" hat ja bei den meisten Kommentatoren hier schwerwiegende seelische Spuren hinterlassen! Wie kann man sich so von einem verlorenen Fußballspiel traumatisieren lassen? Doch wohl nur, wenn man sonst wenig am Leben teilnimmt und völlig auf einen Titel fixiert ist - den ja nur die 11 Jungs auf dem Platz holen und nicht die Fußballnation.

    Die Verbohrtheit und die Hasstiraden mancher Zeitgenossen bei diesem Thema offenbart, dass es da anscheinend an den fehlenden Perspektiven und Prioritäten für das eigene (!) Leben fehlt.

    Ich finde das Interview und die Erkenntnisse von Oliver Bierhoff erfrischend. Man kann den Fußball auch lieben ohne diese Penetranz vieler Fans, für die nur ein Titel zählt. Ich schaue mir lieber schöne, anspruchsvolle Spiele der NM an und "verzichte" unter dem Strich auch auf einen Titel. Rumpelfußball war gestern. Und mehrheitlich gewinnen sie ja auch, ist ja beileibe nicht so, dass sie nur noch verlieren. Immer schön entspannt bleiben und: entschleunigt euch...