Schwarz-gelbe Reform: Bundestag beschließt Mieten-Bremse

dapdIn vielen Metropolen explodieren die Mieten - jetzt hat der Bundestag ein neues Mietrecht mit den Stimmen von Schwarz-Gelb beschlossen. Es soll Bewohner vor drastisch steigenden Wohnkosten schützen. Der Opposition geht das nicht weit genug.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-872847.html
  1. #1

    eigentum verpflichtet

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In vielen Metropolen explodieren die Mieten - jetzt hat der Bundestag ein neues Mietrecht mit den Stimmen von Schwarz-Gelb beschlossen. Es soll Bewohner vor drastisch steigenden Wohnkosten schützen. Der Opposition geht das nicht weit genug.

    Bundestag beschließt Mieten-Bremse - SPIEGEL ONLINE
    so stehts doch im grundgesetz. aber man sollte auch mal einen blick darauf werfen, dass den vermietern die jetzige regierung schon weit entgegengekommen ist. mietrechtsreform: kernpunkt ist doch, dass mieter künftig keine mietminderung mehr geltend machen dürfen, wenn es drei monate lang staub und lärm geben wird. und nicht nur keine mietminderung, elf prozent der investionskosten pro jahr dürfen auf die miete aufgeschlagen werden. und eine reduzierung von 20 auf 15 % des mietaufschlags, das kann es doch wohl nicht sein. steigende mieten, mieterunfreundliche gesetze, 800.000 weniger sozialwohnungen als noch vor 10 Jahren, es wird dringend zeit, dass die politik sich den raum nimmt, über die wohnsituation in diesem land nachzudenken und nicht solche windigen gesetze verabschiedet.
  2. #2

    Falsche Richtung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In vielen Metropolen explodieren die Mieten - jetzt hat der Bundestag ein neues Mietrecht mit den Stimmen von Schwarz-Gelb beschlossen. Es soll Bewohner vor drastisch steigenden Wohnkosten schützen. Der Opposition geht das nicht weit genug.

    Bundestag beschließt Mieten-Bremse - SPIEGEL ONLINE
    Je stärker der Wohnungsmarkt reguliert wird, desto weniger wird in diesen Bereich investiert. Die Kappung der möglichen Mietsteigerung bei Altwohnungen führt nur dazu, dass die Wohnungssuchenden, besonders junge Familien, nochmehr benachteiligt werden und betagte Altmieter sich umso hartnäckiger an ihre Wohnungen klammern, obwohl sie die vielleicht gar nicht mehr brauchen. "Mieterschutz" schadet den Wohnungssuchenden, das ist alles.
  3. #3

    Das ist keine Politik mehr, das ist Nonsens!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In vielen Metropolen explodieren die Mieten - jetzt hat der Bundestag ein neues Mietrecht mit den Stimmen von Schwarz-Gelb beschlossen. Es soll Bewohner vor drastisch steigenden Wohnkosten schützen. Der Opposition geht das nicht weit genug.

    Bundestag beschließt Mieten-Bremse - SPIEGEL ONLINE
    "Haltet den Dieb!", rufen Regierung und Opposition, auch wenn sie vorgeben, sich zu streiten.
    Dabei sind die steigenden Mieten nur weitere Vorboten des Euro-Schlamassels, fast möchte ich sagen: des Euro-Betruges: Wo soll denn das ganze Geld hin, das Tag für Tag mit Billigung von Regierung und Opposition frisch gedruckt wird und angeblich den Südländern helfen soll. Die Südländer mögen nicht so fleissig wie wir Deutschen sein, doof sind sie nicht und investieren das Geld in den Regionen Europas, die auch nach dem kommenden Euro-Crash relativ wertstabil bleiben werden. Mittel- und Unterschicht Deutschlands zahlen die Euro-Zeche, die Reichen aller Länder, auch der Südländer, profitieren überdurchschnittlich.
    Wenn sich alle Vermögenden Europas für die wenigen Regionen Europas interessieren, denen man zutraut, auch zukünftig in Wohlstand und von eigener Arbeit leben zu können, dann wird es eben eng. In diesen Regionen steigen dann eben die Preise. Zuerst die Preise für Immobilien und jetzt langsam auch der Mietpreis.
    Wenn man dann die Millionen Menschen hinzurechnet, die aufgrund der Eurokrise in den nächsten Jahren nach Deutschland strömen werden (aktuelle Schätzung: Migration: Deutschland vor größter Einwanderungswelle seit Jahrzehnten - manager magazin - Politik), dann können sich Mittel- und Unterschicht jetzt schon mal warm anziehen.
    Die Euro - Krise ist eine selbst-produzierte Krise. Statt die Menschen arbeiten und verdienen zu lassen, werden überall Subventionshörner ausgeschüttet, der jüngste Streich ist die Banken-Union.
    Wir werden alle sooo betrogen. Unfassbar für mich. Und keine Partei im Parlament stellt sich diesem Betrug entgegen.
    Der Marsch durch die Institutionen war und ist erfolgreich.
    Wird er erfolgreich bis zum bitteren Ende sein?
  4. #4

    Einladung an Herrn Steinbrück

    Ich möchte Herrn Steinbrück hiermit recht herzlich einladen, seine mit Nebentätigkeiten verdienten Millionen im Mietwohnungsbau zu investieren.
    Gerne kann er die ortsübliche Miete auch erheblich unterschreiten.
  5. #5

    Warum nicht Krankheiten verbieten?

    Fakt ist: Immer neu Billiarden an Euro werden in das marode System gepumpt und das Geld damit inflationiert. Logisch verliert das Geld an Wert und Preise bei endlichen Gütern steigen - wie Benzin.
    Nun werden dem Verkäufer Preiserhöhungen verboten. Das ist wie in einigen Diktaturen, wo der Brotpreis nicht dem Währungsverfall angepasst werden darf.
  6. #6

    Zitat von heidi1-preiss Beitrag anzeigen
    Eigentum verpflichtet, so stehts doch im grundgesetz.
    In der geltenden Rechtsprechung wird der Mieterstatus als "eigentumsgleiches Recht" gehandelt. Insofern sollten sich die Mieter mal schnellstens an die eigene Nase fassen. Wer immer nur fordert und nicht geben will, der wird früher oder später ganz auf sich selbst gestellt sein. Oder warum soll ich mich als Vermieter durch die Mieterlobby immer weiter gängeln lassen? Bevor ich das mit mir machen lasse, investiere ich mein sauer verdientes Geld eben woanders. Baut euch eure Wohnungen doch selbst.
    Was ist eigentlich mit den Leuten, die z.B. eine Eigentumswohnung besitzen und selbst darin wohnen - wie mindern die denn die Miete, wenn das Haus saniert wird?
    Mich kotzt das ewige Gejammer langsam an. Ehrlich.
  7. #7

    keiner schaut hin

    Was immer vergessen wird;
    Es gibt kirchliche/caritative Einrichtungen die Wohnungen an alte Menschen vermieten(betreutes Wohnen).Die Häuser sind schon lange abgeschrieben und damit höchst profitabel.Auch dort werden Mondpreise und Mieterhöhungen verlangt, die unmoralisch sind.
  8. #8

    Ich hatte mal Wohnungen

    aber es lohnt sich nicht ... Mieter zahlen nicht, zerstoeren die Wohnung. Keine gute Rendite fuer Kapital und Risiko ... so, versucht es ruhig mit Regulierung ... macht alles noch schlimmer. ... Solange Mieter glauben, dass es ihre "Menschenrecht" ist, dass ein privater Vermieter ihnen eine Wohnung gibt, wird es nicht genug Wohnraum geben oder die oeffentl. Hand muss den Mietraum anbieten.
  9. #9

    Ach ja, noch was

    es sollten sich mal alle hier klar machen, dass es sich bei dem aktuellen Vermieter-Bashing um eine gigantische Nebelkerze handelt. Die eigentliche Kostenexplosion findet im Bereich der Nebenkosten statt. Da bedienen sich die Energiekonzerne, die Kommunen, die Länder und nicht zuletzt der Staat fürstlich. Aber auf die Vermieter kloppen. Das ist wohlfeil, weil sie leider eine schwache Lobby haben, und der Vermieter im Zweifel ein Mensch ist, den man persönlich kennt und der vielleicht weniger furchteinflößend ist als z.B. RWE oder dei Stadt XY, mit denen man sich dann doch nicht so gerne anlegen will. Naja, ich meine, das Ganze geht, wenn ihr so weiter macht, zumindest für die Mieter nach hinten los. Ich kann mich als Vermieter jedenfalls verabschieden, wenn´s mir zu blöd wird.