AKW Philippsburg: Mitarbeiter werfen EnBW Atom-Schludereien vor

DPA/ GreenpeaceMitarbeiter des Atomkraftwerks Philippsburg erheben schwere Vorwürfe gegen den Betreiber EnBW. Aus Kostengründen werde bei Sicherheitsmaßnahmen geschludert, die Atomaufsicht getäuscht, Zwischenfälle würden verschwiegen. Der Konzern wiegelt ab, doch das Umweltministerium in Stuttgart ist alarmiert.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-872817.html
  1. #1

    Schon

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitarbeiter des Atomkraftwerks Philippsburg erheben schwere Vorwürfe gegen den Betreiber EnBW. Aus Kostengründen werde bei Sicherheitsmaßnahmen geschludert, die Atomaufsicht getäuscht, Zwischenfälle würden verschwiegen. Der Konzern wiegelt ab, doch das Umweltministerium in Stuttgart ist alarmiert.

    AKW Philippsburg: Mitarbeiter erheben schwere Vorwürfe gegen EnBW - SPIEGEL ONLINE
    erstaunlich unsere Schluderei, bei keinem ernstzunehmendem Störfall in 40 Jahren, aber zuverlässiger Stromlieferung.
    Das Umweltministerium in Stuttgart ist alarmiert, so what ?
  2. #2

    Das ist ein Witz, oder???

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er stammt vom 7. Dezember 2012 und ist unterzeichnet von einem "besorgten Mitarbeiter".

    Man werde sich nicht in der Öffentlichkeit rechtfertigen, sondern alle Fragen dem zuständigen Ministerium beantworten. Dort nimmt man das anonyme Schreiben sehr ernst. Zumal es nicht das erste ist, das aus Philippsburg das Umweltministerium erreicht hat. Bereits im Februar 2011 hatte ein Unbekannter auf Missstände in dem Atomkraftwerk hingewiesen, ....
    Das sich die kernkraftfeindlichen Grünen empören, ist normal, aber das ein 'Qualitäts'medium anonyme Vorwürfe derat aufbläst, ist schon traurig. Und dann noch die grob irreführende Schlagzeile, die suggeriert, die Vorwürfe stammten vom Mitarbeitern, nicht von Unbekannten.

    Wenn das Journalismus von heute ist, dann gute Nacht!


    PS: Wetten dass, die Meldung das an den Vorwürfen nichts dran ist, längst nicht so groß ausfällt?
  3. #3

    Frustriert?

    Es wird der Frage nachgegangen, ob die Belegschaft wirklich so frustriert und demotiviert sei, wie behauptet.
    Nun, da wird einem Arbeitnehmer deutschlandweit sein Berufsfeld, in dem er sich hoffentlich auskennt, abgeschaltet, und dann möchte das Grünen-Ministerium der Frage nachgehen, ob die Mitarbeiter frustriert sind?! Ich könnte mir vorstellen, dass dies das erste Mal ist, dass sich dieser Grünen-Politiker diese Frage stellt.
    Grüne sind natrülich sofort empört, bevor überhaupt einer der Sache mal nachgehen konnte.,
    In einem AKW darf man wahrscheinlich nicht mal einen Bleistift einsparen, weil sonst der Bleistift an einem Gau Schuld wäre.
  4. #4

    Werden die Mitarbeiter auch fristlos gekündigt, sowie der ehemalige real-Mitarbeiter der beim Gesundheitsamt petzte?

    Deutsche Arbeitsrechte, lustige Arbeitsrechte.
  5. #5

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    erstaunlich unsere Schluderei, bei keinem ernstzunehmendem Störfall in 40 Jahren, aber zuverlässiger Stromlieferung....
    ach ja?
    und bei jedem niedrigwasser des rheins ...
    aber über solche 'internas' reden sie sicher lieber nicht, stimmt's?
  6. #6

    Aber aber ....

    ... alles nicht so ernst!

    Japan hat doch gezeigt das:
    - in einem modernen Industriestaat westlicher Prägung
    - der selbstverständlich die sichersten Kraftwerke der Welt hat
    - den privatwirtschaftlichen Betreibern und
    - den BWL-orientierten Entscheidern in den Konzernen
    - ohne spezielle Fachkenntnisse bezüglich Reaktortechnik

    wie selbstverständlich das Einhalten von Sicherheitsstandarts und gesamtgeselltschaftlicher Verantwortung weit vor jeglicher schnöder Renditeoptimierung durch Einsparen koste es was es wolle zugunsten von Quartalszahlen geht!

    Wer es auch nur wagt anderes anzudeuten ist selbstverständlich eine linksgrüner gutmensch und hat vor Deutschland in die präindustrielle Steinzeit zurückzuschleudern indem hier alle Lichter ausgehen!

    Der anonyme Schmierfink hingegen war vermutlich ein mittelloser frustrierter Ökozausel dessen Frau ihn zu Gunsten eines feschen jungen Atommanagers verlassen hat ...

    Hinweis:
    Wer hier Ironie am Werke vermutet ist ein gradezu *strahlendes* Beispiel für Intelligenz.
  7. #7

    Anonym...

    aber egal...

    Zumindest eines kann der Michel daran sehen - ein vor sich hin köchelndes AKW ist eben nicht abgeschaltet und - viel wichtiger - von einem nicht laufenden AKW gehen höhere Gefahren aus, als bei einem laufenden...
  8. #8

    und noch wichtiger

    Zitat von u.loose Beitrag anzeigen
    aber egal...

    Zumindest eines kann der Michel daran sehen - ein vor sich hin köchelndes AKW ist eben nicht abgeschaltet und - viel wichtiger - von einem nicht laufenden AKW gehen höhere Gefahren aus, als bei einem laufenden...
    und ebenso hohe Kosten
  9. #9

    Traurige Engstirnigkeit

    Ich glaub die Menschen haben noch immer nicht verstanden, das auch bei der Atomkraft um Wirtschaftlichkeit geht. Und natürlich wird da gepfuscht, sie glauben doch nicht ernsthaft, das nur die bösen Japanern bei den sicherheitsbedingungen gepfuscht haben. Da kann ich nur müde lächeln.