Zinsmanipulationen: Schweizer Bank UBS droht Milliardenzahlung

REUTERSFür die Schweizer Großbank UBS wird der Skandal um manipulierte Zinssätze immer teurer. Wie mehrere Nachrichtenagenturen berichten, soll das Geldhaus mehr als eine Milliarde Dollar zahlen, um die Ermittlungen von amerikanischen und britischen Behörden beizulegen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-872830.html
  1. #1

    Der durch die manipulierten Zinsätze entstandene ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die Schweizer Großbank UBS wird der Skandal um manipulierte Zinssätze immer teurer. Wie mehrere Nachrichtenagenturen berichten, soll das Geldhaus mehr als eine Milliarde Dollar zahlen, um die Ermittlungen von amerikanischen und britischen Behörden beizulegen.

    Libor-Skandal: Schweizer Bank UBS droht Milliardenzahlung - SPIEGEL ONLINE
    ... Schaden betrifft z.B. auch nicht-englische Europäer. Wieso heißt es dann aber, "soll Berichten zufolge wegen des Libor-Skandals rund eine Milliarde Dollar Strafe in den USA und Großbritannien zahlen" ?
    Und was erhalten die anderen Geschädigten?
  2. #2

    Zitat von Anthrophilus Beitrag anzeigen
    ... Schaden betrifft z.B. auch nicht-englische Europäer. Wieso heißt es dann aber, "soll Berichten zufolge wegen des Libor-Skandals rund eine Milliarde Dollar Strafe in den USA und Großbritannien zahlen" ?
    Und was erhalten die anderen Geschädigten?
    Wäre klug, wenn die EU bzw. die Euro-Zone jede der beteiligten Banken auch nochmal verklagen würde. Dann könnten wir aus jedem der Zockerhäuser locker auch nochmal 'ne Milliarde rauspressen. Und wenn sie nicht zahlen wollen, wird ihnen halt die Handelslizenz für den Euro-Raum und/oder für den Euro als Devise entzogen.
  3. #3

    Kleinigkeiten

    Da es nun von den Schweizer Banken keine Kompensations-Milliarden an Deutschland zu bezahlen gibt (Steuerabkommen 10Mrd).

    Kommt es nun auf diese Milliarde auch nicht an.........lach

    Allein das verkaufte mittlere "ex Volksbank" Gebäude an der Zürcher Bahnhofstrasse brachte 390Millionen in die Kasse der UBS
  4. #4

    Betriebsausgaben

    In der Vergangenheit war es jedesmal so, dass Strafen dieser Art in ihrer Summe weit hinter den durch die Vergehen erzielten Gewinnen lagen. Dazu lese man Matt Taibbi.

    In Anbetracht der Tatsache, dass die Zinsmanipulationen jahrelang betrieben wurden und gewaltige Geldmengen involviert waren, steht zu befürchten, dass es auch dieses Mal so ist.

    Man muss sich vorstellen: das Vergehen lohnt sich selbst nach Entdeckung und Bestrafung. Das sind schlicht und einfach perverse Zustände.

    Bitte kein Bankentätscheln mehr: da ALLE Banken an den Zinsmanipulationen beteiligt waren, kann das Geld nur aus der Realwirtschaft gepresst worden sein - und damit auch aus meiner Brieftasche.
  5. #5

    Falsche Reihenfolge

    Zitat von Hafenschiff Beitrag anzeigen
    Wäre klug, wenn die EU bzw. die Euro-Zone jede der beteiligten Banken auch nochmal verklagen würde. Dann könnten wir aus jedem der Zockerhäuser locker auch nochmal 'ne Milliarde rauspressen. Und wenn sie nicht zahlen wollen, wird ihnen halt die Handelslizenz für den Euro-Raum und/oder für den Euro als Devise entzogen.
    Wirksam geht es so:
    1. Alle schweizer Banken verlieren Ihre EU Lizenzen ab morgen früh.
    2. Danach verhandelt die EU über 100% Datenaustausch aller CH Konten, Schliessfächer, Stiftungen, Anstalten, Holding etc. von EU Bürgern it dem Angebot das o.g. Verbot zu lockern.
    3. Allen EU Bürger mit Wohnsitz Schweiz wird die CH Pauschalversteuerung verwert und die CH Einbürgerung versagt und sie werden ihren Heimatländern steuerpflichtig.
    4. Wenn das nicht hilft: alle CH Exporte in die EU mit 200% Zoll belegen.
    Was ich noch vergaß: alles ganz EU rechtstaatlich abgesichern und
    alle anderen Steueroasen wird gleiches Vorgehen angedroht.
  6. #6

    Blindwütig!

    Zitat von spiekr Beitrag anzeigen
    3. Allen EU Bürger mit Wohnsitz Schweiz wird die CH Pauschalversteuerung verwert und die CH Einbürgerung versagt und sie werden ihren Heimatländern steuerpflichtig.
    4. Wenn das nicht hilft: alle CH Exporte in die EU mit 200% Zoll belegen.
    Was ich noch vergaß: alles ganz EU rechtstaatlich abgesichern und
    alle anderen Steueroasen wird gleiches Vorgehen angedroht.
    So, alle in der Schweiz lebenden EU-Bürger werden doppelt besteuert. Selten so einen hirnrissigen Vorschlag gelesen. Sie orientieren sich an einigen wenigen extrem Reichen. Überlegen Sie bitte, wieviele normale Arbeitnehmer aus dem EU-Raum in der Schweiz leben, arbeiten und hier ordentlich besteuert werden. Alleine aus Deutschland sind das über 100000 Menschen. Nein! Keine Superreichen, sondern normale Arbeitnehmer mit einem normalen Lohn.

    Ausserdem Ihr Vorschlag, keine Einbürgerungen mehr vorzunehmen, ist derart bizarr, dass es mir schlicht die Sprache verschlägt.

    Glauben denn alle in Deutschland, dass hier in der Schweiz permanent Milch und Honig von der Bergen fliesst?

    Außerdem: Thema «Deutsche Bank» - erst mal vor der eigenen Türe kehren …
  7. #7

    Gehen Sie zuerst über die Bücher

    Zitat von spiekr Beitrag anzeigen
    Wirksam geht es so:
    1. Alle schweizer Banken verlieren Ihre EU Lizenzen ab morgen früh.
    2. Danach verhandelt die EU über 100% Datenaustausch aller CH Konten, Schliessfächer, Stiftungen, Anstalten, Holding etc. von EU Bürgern it dem Angebot das o.g. Verbot zu lockern.
    3. Allen EU Bürger mit Wohnsitz Schweiz wird die CH Pauschalversteuerung verwert und die CH Einbürgerung versagt und sie werden ihren Heimatländern steuerpflichtig.
    4. Wenn das nicht hilft: alle CH Exporte in die EU mit 200% Zoll belegen.
    Was ich noch vergaß: alles ganz EU rechtstaatlich abgesichern und
    alle anderen Steueroasen wird gleiches Vorgehen angedroht.
    Zu:

    1. Wäre wohl am von den Schweizern zu verkraften. Sind globaler aufgestellt als die EU Konkurrenten.

    Selbst die Deutsche Bank betreut ihre reichen Kunden der EU von Zürich aus (siehe Web).

    2. Sie haben SwissFortKnox, Mount 10 in den Alpen vergessen die unabhängigen Schliessfach/Lager Anbieter mit eigenen Landebahnen denen dies am A...vorbei geht. Die Zollfreilager, Ebenso die Privaten Lagerräum/Schliessfachanbieter wie MyPlace etc...pipi

    Ach ja da gibt es noch für Milliarden Datensicherheits-Bunker von EU Konzernen in der Schweiz.

    3. Über 20% der Schweizer besitzen den EU Pass als Doppelbürger, 1,2 Millionen sind EU Gastarbeiter und Hundertausende Grenzgänger.

    4. Deutschlands 3.Grösster Kunde ausserhalb der EU heisst Schweiz mit 48Mrd. 2.China 64Mrd. 1 USA 74Mrd. ;-)

    5. Der grösste Einzelgläubiger des Staates Deutschland heisst Schweiz

    6. 1/3 des weltweiten Ölhandels, Kaffehandel, Getreidehandel etc.... und 2/3 des Goldhandels läuft über die Schweiz.

    NorthStream s Kontrollzentrum, die Überwachung sämtl. europäischen Stromtrassen, Pipelines liegen in der Schweiz.

    Welchen Steueroasen wollen Sie das noch androhen ?

    Belgien mit französischen Steuerflüchtlingen. G. Depardieu, oder der geflüchteten reichsten Familie und Hunderten mehr?

    Oder Holland und Luxemburg mit ihrem verschachtelten IKEA Vermögen?

    Monaco wo der Deutsche gar Nichts zahlt?
  8. #8

    Die Bezirks-Liga droht....lach

    Zitat von spiekr Beitrag anzeigen
    Wirksam geht es so:
    1. Alle schweizer Banken verlieren Ihre EU Lizenzen ab morgen früh.
    2. Danach verhandelt die EU über 100% Datenaustausch aller CH Konten, Schliessfächer, Stiftungen, Anstalten, Holding etc. von EU Bürgern it dem Angebot das o.g. Verbot zu lockern.
    3. Allen EU Bürger mit Wohnsitz Schweiz wird die CH Pauschalversteuerung verwert und die CH Einbürgerung versagt und sie werden ihren Heimatländern steuerpflichtig.
    4. Wenn das nicht hilft: alle CH Exporte in die EU mit 200% Zoll belegen.
    Was ich noch vergaß: alles ganz EU rechtstaatlich abgesichern und
    alle anderen Steueroasen wird gleiches Vorgehen angedroht.
    Aber was Sie am meisten vergessen:


    Schweiz:

    Sie vergessen das die meisten verwalteten Vermögen von aussländischen Pensionskassen, Staatsfonds, Versicherungen, Rückversicherungen und Internationalen Institutionen stammen.

    Von diesen weltweiten Vermögen liegen 10% in der Schweiz.

    So an die 13oooMrd Dollar (damit ist CH auf Platz3 neben GB mit über 14oooMrd und den USA mit 48oooMrd). der Rest von Europa mit Ausnahme Luxemburg/Norwegen ist Bezirksliga. Im nun neu entstehenden F4 oder F8 Verbund der von diesen Staaten gegründet werden soll wäre die EU und D eine kleine Nummer weil diese Staaten mit eigener Stimme vertreten sein werden.

    Und nun zu den Privaten ausländischen Vermögen die 2300Mrd Dollar hoch sein sollen (Plus 2000Mrd Dollar innländische Vermögen), was einen Weltmarkt-Anteil von 27% und den 1.Platz für die Schweiz ausmacht.

    Sie da in Deutschland sind eine Liga tiefer in Sachen Finanzen... wetten?
  9. #9

    Bitte genau lesen

    Zitat von xenoxx Beitrag anzeigen
    So, alle in der Schweiz lebenden EU-Bürger werden doppelt besteuert. Selten so einen hirnrissigen Vorschlag gelesen. Sie orientieren sich an einigen wenigen extrem Reichen. Überlegen Sie bitte, wieviele normale Arbeitnehmer aus dem EU-Raum in der Schweiz leben, arbeiten und hier ordentlich besteuert werden. Alleine aus Deutschland sind das über 100000 Menschen. Nein! Keine Superreichen, sondern normale Arbeitnehmer mit einem normalen Lohn.

    Ausserdem Ihr Vorschlag, keine Einbürgerungen mehr vorzunehmen, ist derart bizarr, dass es mir schlicht die Sprache verschlägt.

    Glauben denn alle in Deutschland, dass hier in der Schweiz permanent Milch und Honig von der Bergen fliesst?

    Außerdem: Thema «Deutsche Bank» - erst mal vor der eigenen Türe kehren …
    Es geht um die Pauschalversteuerten, um die Ihre Kantone schon untereinander konkurrieren - nicht um normale Arbeitnehmer, denen sie wie bei uns die Lohnsteuer vom Gehalt subtrahieren.
    Die Vorschläge sind nur scheinbar bizarr, weil sie die Schweiz hart treffen würden. Sie machen weiter Ihre Gesetze nach Ihren Interessen und die EU nach EU Interesse odrrr?
    Der Hinweis auf die Deutsche Bank und andere betrügerische Vorgänge bei uns und in anderen Ländern / Steueroasen zeigt, in welche Gesellschaft sie sich einsortieren und vergleichen.
    Haben Sie nicht gehört, dass die Deutsche Bank von Deutschen Fahndern durchsucht wird? Das wäre die richtige Maßnahme auch gegen UBS & Co.