Spionage-Affäre in Berlin: So verwundbar sind Deutschlands Machtzentralen

DPAWie gut sind Bundesministerien geschützt? Die mutmaßliche Spionageaffäre im Gesundheitsressort wirft die Frage auf, ob der Rest der Regierung gegen solche Attacken ausreichend gesichert ist. Schon jetzt müssen sich etliche Mitarbeiter peniblen Kontrollen unterwerfen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-872749.html
  1. #1

    Absicherung?

    Wer will sich denn da ernsthaft dagegen absichern? Das ist doch so gewollt und sichert den Jungs aus der CDU/FDP die lukrativen Anschlußbeschäftigungen in der Wirtschaft nachd em Rauswurf, oder absichtlichen Ende der parlamentarischen Arbeit.
  2. #2

    Eine absolute Sicherheit gibt es eben nicht. Vor diesem Hintergrund wäre es wohl eher ratsam, transparent bei Gesetzgebungsprozessen zu sein und offenzulegen, wer bei was seine Finger im Spiel hatte.
  3. #3

    kein Problem

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spionage-Affäre in Berlin: So verwundbar sind Deutschlands Machtzentralen
    Deutschlands Machtzentralen wurden schliesslich gerade nach Brüssel verhökert. & denen macht das bisschen mehr Chaos & Manipulation sicherlich nicht viel aus, solange es sie selbst nicht betrifft.
  4. #4

    Ministerien sind besonders durch Lobbyisten gefährdet,

    sie untergraben die demokratische Ordnung durch legale und illegale Einflußnahmen. Es soll sogar schon festangestellte Lobbyisten geben.
    andererseits gibt's überflüssige und unfähige Ministerien, wie das für Bildung, Gesundheit,Verkehr und Militaria. Insofern sollten wir nicht bange sein.
  5. #5

    Da ist schon mehr möglich....

    Zitat von thomas.b Beitrag anzeigen
    Eine absolute Sicherheit gibt es eben nicht. Vor diesem Hintergrund wäre es wohl eher ratsam, transparent bei Gesetzgebungsprozessen zu sein und offenzulegen, wer bei was seine Finger im Spiel hatte.
    Wir wissen doch, dass viele Industrieverbände ihre Mitarbeiter in die Ministerien schicken, damit sie die Entwürfe der Gesetzesvorlagen schreiben.
    Ich denke, bei dieser Vorgehensweise ist das Risiko der Spionage nicht so überwältigend. Schwieriger wird es nur dann, wenn sich Konkurrenten nicht einigen.
  6. #6

    Vorschlag

    Wie, absolute Sicherheit gibt es nicht? Wie wärs denn mit einem Sicherheitspaket: "sicheres Ministeriumerlebnis"? Dann klappts auch 100% mit der Sicherheit... garantiert (Ironie aus)
  7. #7

    Patientendaten @ Gesundheitskarte

    Vor dem Hintergrund der fehlenden Datensicherheit selbst sensibelster Daten kann ich nicht nachvollziehen, warum das Gesundheitsministerium an der Einführung der elektronischen Patientenakte festhält. Wenn sämtliche Erkrankungen, Behinderungen und Gebrechen aller Bundesbürger lückenlos dokumentiert auf einem einzigen Server liegen, dann braucht es keine große Vorstellungskraft, was eine einzige korrupte IT-Kraft mit einem großen USB-Stick so anstellen kann. Ich möchte lieber nicht erleben müssen, was Versicherungen und Arbeitgeber dann mit diesen Daten anstellen.
  8. #8

    Frei nach Brecht möchte man sagen: Was ist der Einbruch in ein Ministerium gegen die Einladung eines Ministers? Riester, Clement, Wissmann, ...
  9. #9

    Zitat von MetalunaIV Beitrag anzeigen
    Vor dem Hintergrund der fehlenden Datensicherheit selbst sensibelster Daten kann ich nicht nachvollziehen, warum das Gesundheitsministerium an der Einführung der elektronischen Patientenakte festhält. Wenn sämtliche Erkrankungen, Behinderungen und Gebrechen aller Bundesbürger lückenlos dokumentiert auf einem einzigen Server liegen, dann braucht es keine große Vorstellungskraft, was eine einzige korrupte IT-Kraft mit einem großen USB-Stick so anstellen kann. Ich möchte lieber nicht erleben müssen, was Versicherungen und Arbeitgeber dann mit diesen Daten anstellen.
    Gott sei Dank! Metaluna IV antwortet doch. :-)