Bund der Steuerzahler: Klage gegen Dienstwagen-Regelung

Viele Angestellte zahlen zu hohe Abgaben auf ihren Dienstwagen - diese Ansicht vertritt der Steuerzahlerbund und klagt deswegen vor dem Bundesfinanzhof. Es geht dabei um die Frage, welcher Preis als Berechnungsgrundlage für die sogenannte Ein-Prozent-Regel genommen wird.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/b...-a-872699.html
  1. #1

    Er zahlte monatlich 814 Euro Steuern für das Auto

    Nein - er bersteuerte 814 € für das Auto. Bei einem Spitzensteuersatz von 45% (inklusive Reichensteuer) zahlt er also maximal 366,30€.
  2. #2

    Steuersatz 100%?

    "Er zahlte monatlich 814 EUR Steuern". Demnach hätte der gute Mann einen Steuersatz von 100%.Richtig ist wohl eher, dass er monatlich 814 EUR versteuern musste.
  3. #3

    Angaben falsch

    Die Angaben im Artikel, dass 1% des Listenpreises, als Steuern zu bezahlen sind (hier 814 €) stimmt so nicht. Richtig ist die 1% werden dem Monatseinkommen zugerechnet (Steuerwerter Vorteil) und dann von diesem -höheren- Einkommen die Steuer berechnet.
    Dennoch wurde es Zeit, dass gegen die Festsetzung des Listenpreises der Autohersteller - als Mondpreis den niemand zahlt - geklagt wird.
  4. #4

    814 Euro Steuern?

    Es sind nur 814 Euro nach dem persönlichen Steuersatz monatlich zu versteuern.
  5. #5

    Vorteile der Dienstwagenregelung unübersehbar

    Natürlich zahlt niemand den Listenpreis bei der Anschaffung eines Neuwagens – eine Firma auf den der „Dienstwagen ja zugelassen wird“ sowieso nicht – von daher ist die Klage durchaus berechtigt.
    Mal abgesehen davon, dass die hier genannten 814,00€ nicht als Steuer zu zahlen sondern nur mit dem individuellen Einkommensteuersatz zu versteuern sind ist diese Regelung eine versteckte Subvention der Autohersteller, als auch eine deutlich steuerliche Bevorteilung gegenüber den Arbeitnehmern die lediglich 30 Cent je Entfernungskilometer zur Arbeitsstelle bei der Steuer berücksichtigen können.
    Denn diese Dienstwagenregelung beinhaltet in der Regel - im Vertrag mit dem Arbeitgeber - auch, dass der Arbeitnehmer den Dienstwagen umfänglich privat nutzen kann. Es entstehen ihm auch sonst keine Kosten für Haftpflicht- und Kaskoversicherung, Sprit, Reparaturen, Unfallschäden usw.
    Für ein Auto der Mittelklasse Listenpreis 42.000 € blieben bei einem Steuersatz von 30% lediglich 126 € / Monat beim Arbeitnehmer; dafür kann man sicherlich ein solches Fahrzeug nicht unterhalten.
  6. #6

    Dicke Zeitungsente, wem nützt die?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Viele Angestellte zahlen zu hohe Abgaben auf ihren Dienstwagen - diese Ansicht vertritt der Steuerzahlerbund und klagt deswegen vor dem Bundesfinanzhof. Es geht dabei um die Frage, welcher Preis als Berechnungsgrundlage für die sogenannte Ein-Prozent-Regel genommen wird.

    Bund der Steuerzahler klagt gegen Besteuerung von Dienstwagen - SPIEGEL ONLINE

    Wer hat die Behauptung aufgestellt, der Autofahrer müsse 814€/Mon Steuern zahlen, cst/dpa oder der Bund weniger Steuerzahler?
    Und -warum- wird behauptet, der Autofahrer müsse für das Fahrzeug 814€ Steuern zahlen, anstatt er müsse 814€ geldwerten Vorteil pro Monat versteuern?
    Steht das etwa in der Klage?
    Oder war es einfach nur ein Fehler?
    Schwer zu glauben.
  7. #7

    Sie sagen es!

    Zitat von Skorpion-4411 Beitrag anzeigen
    Natürlich zahlt niemand den Listenpreis bei der Anschaffung eines Neuwagens – eine Firma auf den der „Dienstwagen ja zugelassen wird“ sowieso nicht – von daher ist die Klage durchaus berechtigt.
    Mal abgesehen davon, dass die hier genannten 814,00€ nicht .....
    Es handelt sich um ein unverschämtes Steuergeschenkt für Arbeitnhemer, die in der Regel schon gut verdienen und um eine ebensolche unverschämte Subvention der Automobilindustrie. Ein weiteres Beispiel für die asoziale Steuerpolitik in unserem Land, die den begünstigt und beschenkt, der es eigentlich nicht nötig hat.
  8. #8

    Zitat von rwachsmu Beitrag anzeigen
    Es handelt sich um ein unverschämtes Steuergeschenkt für Arbeitnhemer, die in der Regel schon gut verdienen und um eine ebensolche unverschämte Subvention der Automobilindustrie. Ein weiteres Beispiel für die asoziale Steuerpolitik in unserem Land, die den begünstigt und beschenkt, der es eigentlich nicht nötig hat.
    Steuergeschenk?

    Ich fürchte, Sie haben die Dienstwagenregelung nicht verstanden.
  9. #9

    Kein Mensch...

    Zitat von rwachsmu Beitrag anzeigen
    Es handelt sich um ein unverschämtes Steuergeschenkt für Arbeitnhemer, die in der Regel schon gut verdienen und um eine ebensolche unverschämte Subvention der Automobilindustrie.
    Kein Mensch auf dieser Welt hat Sie daran gehindert sich entweder einen Job zu suchen, zu dem ein Firmenwagen gehört oder sich selbständig zu machen und sich einen Firmenwagen zu kaufen.

    Oder irre ich mich?