Urteil gegen Mazedonien: CIA-Opfer el-Masri bekommt 60.000 Euro Schmerzensgeld

DPAKhaled el-Masri hat einen Erfolg vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erkämpft: Die Richter werteten die Überstellung des Deutsch-Libanesen von Mazedonien an den US-Geheimdienst als Grundrechtsverletzung. Der Balkanstaat wurde zu einer Schmerzensgeldzahlung verurteilt.

Mazedonien muss el-Masri 60.000 Euro Schmerzensgeld zahlen - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Das ist ungeheuerlich

    das dieser Mensch nur dieses lächerliche Schmerzensgeld bekommt.

    In den USA wird für jeden verbrühten Finger, den sich irgend jemand, der nicht in der Lage einen Pappbecher richtig zu halten, mehr gezahlt.

    Ich bin empört!!! Wo leben wir nur?
  2. #2

    60.000 Euro - das ist lächerlich!

    an dem Fall El Masri sieht man wie ernst es unserem Staat und unserer Gesellschaft ist mit seinem Grundgesetz und den christlichen Werten.
    Unsere wichtigster Nato Partner entführt und foltert einen Menschen und Dtl. tut so, als wäre das Opfer der Übeltäter udn kein schwertraumatisertes Opfer und steckt ihn auch noch in den Knast!
    Ich werde ein crowdfunding für El masri initiieren, damit er noch mehr Geld bekommt und sieht, dass in Deutshcland auch Menschen leben, denen sein Schicksal nicht egal ist.
  3. #3

    Crowdfunding

    Unsere wichtigster Nato Partner entführt und foltert einen Menschen und Dtl. tut so, als wäre das Opfer der Übeltäter udn kein schwertraumatisertes Opfer und steckt ihn auch noch in den Knast!
    Ich werde ein crowdfunding für El masri initiieren, damit er noch mehr Geld bekommt und sieht, dass in Deutshcland auch Menschen leben, denen sein Schicksal nicht egal ist.[/QUOTE]

    Bitte link posten, da mach ich mit. Habe auch schon für Bradley Manning gespendet.

    Eine unsägliche Schande einen Staat der sich selbst Hort der Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit nennt.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Khaled el-Masri hat einen Erfolg vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erkämpft: Die Richter werteten die Überstellung des Deutsch-Libanesen von Mazedonien an den US-Geheimdienst als Grundrechtsverletzung. Der Balkanstaat wurde zu einer Schmerzensgeldzahlung verurteilt.

    Mazedonien muss el-Masri 60.000 Euro Schmerzensgeld zahlen - SPIEGEL ONLINE
    Völlig richtig dass er recht bekommen hat. Für seine späteren Straftaten muss er natürlich trotzdem seine Strafe absitzen.
    Vom Gefühl her sind 60.000€ viel zu wenig, aber das wichtigste ist die Geste. Wenn wir die Welt demokratisieren wollen, geht das nur über im Rahmen der Menschenrechte erlaubte Methoden, auch wenn es dadurch immer wieder zu Rückschlägen kommt.
    Das Verhalten der westlichen Welt gegenüber Kriegsgefangenen in den letzten 10 Jahren ist beschämend und wirft uns ganz weit zurück.
  5. #5

    Politiker

    Zitat von dsch10 Beitrag anzeigen
    an dem Fall El Masri sieht man wie ernst es unserem Staat und unserer Gesellschaft ist mit seinem Grundgesetz und den christlichen Werten.
    El Masri wurde mit Wissen der Regierung festgehalten und die Bundesregierung hat nichts unternommen um einen "Staatsbuerger" zu helfen!
    Das kann daran liegen das die damalige Regierung einen Dreck um seine Staatsbuerger interessiert war und ist, dann haben wir alle ein grosses Problem

    es scheint mir aber es lag an seiner Herkunft, und folge daraus das viele Migranten durchaus verstehen das sie nie als echte Staatsbuerger behandelt werden wuerden, egal wie sehr sie sich zu Deutschland bekennen. Dann kommen noch die Nazi-Morde dazu, und das Vertrauen in unsere Regierung(en) ist auch "0" runter
  6. #6

    Zitat von Chamar Beitrag anzeigen
    das dieser Mensch nur dieses lächerliche Schmerzensgeld bekommt.

    In den USA wird für jeden verbrühten Finger, den sich irgend jemand, der nicht in der Lage einen Pappbecher richtig zu halten, mehr gezahlt.

    Ich bin empört!!! Wo leben wir nur?
    Nicht in den USA - und das verstehen Sie offensichtlich nicht. Denn bei den Beträgen in den USA handelt es sich mitnichten um Schmerzensgelder sondern um sogenannte punitive damages - also Strafzahlungen, die in dem Fall ans Opfer gehen. In anderen Ländern sind Strafzahlungen und Schadensersatz eben strikt getrennt - und Schadensersatz kompensiert dann eben nur den reinen entstandenen Schaden, wie auch immer man das berechnet. Es ist aber mitnichten so, dass in den USA Millionen an Schadensersatz gezahlt würden.
  7. #7

    60.000 Euro - das ist lächerlich!

    an dem Fall El Masri sieht man wie ernst es unserem Staat und unserer Gesellschaft ist mit seinem Grundgesetz und den christlichen Werten.
    Unsere wichtigster Nato Partner entführt und foltert einen Menschen und Dtl. tut so, als wäre das Opfer der Übeltäter udn kein schwertraumatisertes Opfer und steckt ihn auch noch in den Knast!
    Ich werde ein crowdfunding für El masri initiieren, damit er noch mehr Geld bekommt und sieht, dass in Deutshcland auch Menschen leben, denen sein Schicksal nicht egal ist.
  8. #8

    Deus vult

    Zitat von dsch10 Beitrag anzeigen
    an dem Fall El Masri sieht man wie ernst es unserem Staat und unserer Gesellschaft ist mit seinem Grundgesetz und den christlichen Werten.
    Welche christlichen Werte meinen Sie? Kreuzzüge oder Hexenverbrennung? Veruteilung von Wissenschaftlern, welche ihre Erkenntnisse veröffentlichen wollten?
    Ich bin schon lange dafür, eine Verfassung auf moralischen Werten statt auf religiösen aufzubauen. Solange wir das nicht schaffen, brauchen wir uns auch nicht künstlich über Staaten aufregen, welche z.B. die Sharia zu ihrer Gesetzesgrundlage machen.
  9. #9

    Straftäter

    Das arme "Opfer" hatte nachweislich Kontakte zu diesen Sharia-Faschisten, u. a. zu Bin Ladens Finanzchef Salim (!) und hat mehrfach schwerste Gewaltdelikte begangen.
    Er gab selbst in seinem Asylantrag 1985 an, politisch verfolgt zu sein, da er einer bewaffneten islamistischen Vereinigung angehöre (Al-Tawhid, Motto: Kampf gegen Ungläubige !!)

    Ich bitte doch das Bild dieses netten Migranten etwas differenzierter zu sehen.
    Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht.
    Fakt ist, er war/ist ein islamischer Terrorist und Gewaltverbrecher.