Antarktis: Schneefall verstärkt Eisschmelze

DPA/ AWIDie Antarktis gilt als Trutzburg im Klimawandel: Die Erwärmung sorgt für stärkeren Schneefall auf dem Südkontinent. Computersimulationen aber zeigen nun, dass der Zuwachs deutlich geringer ausfällt, als erhofft - der Schnee drückt vermehrt Eis ins Meer.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-872546.html
  1. #1

    Irgendwie...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Antarktis gilt als Trutzburg im Klimawandel: Die Erwärmung sorgt für stärkeren Schneefall auf dem Südkontinent. Computersimulationen aber zeigen nun, dass der Zuwachs deutlich geringer ausfällt, als erhofft - der Schnee drückt vermehrt Eis ins Meer.

    Schneefall verstärkt Eisschmelze in der Antarktis - SPIEGEL ONLINE
    Irgendwie leuchtet mir das Ganze nicht ein. Wenn wir mal grundsätzlich davon ausgehen, daß das bestehende Eis in der Anarktis ja auch irgendwoher gekommen sein muß, fällt mir da nur Schneefall als Quelle ein. Welche andere Möglichkeit gibt es denn, wie sich die Eismasse in der Antarktis erhöhen oder histoisch bilden konnte? Wenn sich also durch Schneefall der Eisverlust erhöht, wie sollte sich dann jemals die Eismasse dort vergrößern?
  2. #2

    Massiver

    Hat sich den Artikel überhaupt jemand vorher richtig angeschaut?
    Wenn 30-60 % des Niederschlages in der Antarktis wieder durch Verluste verschwinden, dann bleiben immer noch 40-70 % an Eisgewinn übrig!
    Und das ist genau das Gegenteil wie die Überschrift und die Hauptaussage des Artikels suggerieren.

    Richtig ist also:
    Steigende Niederschlage führen zu Eiswachstum in der Antarktis!
  3. #3

    Wie wenig wir doch wissen...

    Auf der einen Seite finde ich's ja sehr spannend, mehr über unseren Planeten zu lesen, der leider ohne Betriebshandbuch ausgeliefert wurde. Viele Zusammenhänge sind einfach noch weitgehend unverstanden. Auf der anderen Seite verbieten sich bei diesem Wissensstand eigentlich Prognosen. Wenn man nicht mal die wesentlichen Mechanismen kennt, wie will man sagen, welche Auswirkungen etwa bis 2100 zu erwarten sind?
  4. #4

    Die glorreiche EU sollte ...

    ... den Schneefall in der Antarktis endlich verbieten. Die verbietet doch sonst auch alles wie Glühbirnen und so witer.
  5. #5

    Schnee auf der Antarktis

    Offenbar hat der Mensch es fertig gebracht, sich ins eigene Knie zu schießen. Denn ein steigender Meeresspiegel ist ist mit aller
    Technik nicht zu bewältigen. Unsere Enkelkinder werden sich an den
    Kopf fassen, und die Geschichtsbücher wahrscheinlich von einer
    verrückten Generation schreiben.
    Wer kann heute in Unschuld seine Hände waschen?
  6. #6

    Zitat von rolandjulius Beitrag anzeigen
    Offenbar hat der Mensch es fertig gebracht, sich ins eigene Knie zu schießen. Denn ein steigender Meeresspiegel ist ist mit aller
    Technik nicht zu bewältigen. Unsere Enkelkinder werden sich an den
    Kopf fassen, und die Geschichtsbücher wahrscheinlich von einer
    verrückten Generation schreiben.
    Wer kann heute in Unschuld seine Hände waschen?
    Ob man in einer Mad-Max-mäßigen Umgebung noch Zeit hat Geschichtsbücher zu schreiben?
  7. #7

    Heilige Einfalt!

    @ oellerer: Artikel anschauen bringt gar nix - da könn'se auch Buchstaben schnitzen. LESEN muss man .... können! Ahem..... Also: jetzt lesen Sie doch mal....
  8. #8

    Zitat von oellerer Beitrag anzeigen
    Hat sich den Artikel überhaupt jemand vorher richtig angeschaut?
    Wenn 30-60 % des Niederschlages in der Antarktis wieder durch Verluste verschwinden, dann bleiben immer noch 40-70 % an Eisgewinn übrig!
    Und das ist genau das Gegenteil wie die Überschrift und die Hauptaussage des Artikels suggerieren.

    Richtig ist also:
    Steigende Niederschlage führen zu Eiswachstum in der Antarktis!
    Das ist allerdings kein Widerspruch zur Aussage: Schneefall verstärkt Eisschmelze. Es schmilzt auch mehr Eis, wenngleich sich noch mehr akkumuliert.
    Die verstärkte Schmelze relativiert jedoch den Zugewinn ein wenig, wenn die Simulationen der Realität entsprechen.
  9. #9

    Wat n Quatsch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Um Eis ins Meer zu drücken, braucht es MASSE.
    Wenn also der Schnee diese Masse zusammenbringt, erst dann ist der Druck groß genug.
    Damit hat sich am Millionen Jahre gültigen Ablauf nix geändert.
    Prima!