Kauftipps für Räder: Worauf Kinder abfahren

Islabikes Federleichte Hightech-Maschine oder Billigbike mit Standarddynamo: Kinderfahrräder gibt es in unterschiedlichsten Gewichts- und Preisklassen. Braucht ein Fünfjähriger eine Kettenschaltung? Darf man Leichtbauräder mit Akkulampen aufmotzen? Der Einkaufsberater für Weihnachten.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...-a-872410.html
  1. #10

    Leider

    Leider kann man die Islabikes nur in England bestellen. Ich habe das CNOC14 und ein BEINN20 large für meine Kinder bestellt. Ein sehr leichtes 14er ist für den Preis eigentlich nicht woanders zu bekommen. Soweit bin ich sehr zufrieden mit den Rädern und die Kinder sind es auch!
  2. #11

    Hängt vom Einsatz ab ...

    Hier wurde ganz und gar vergessen, den Einsatz des Fahrrades in die Wahl einzubeziehen.

    Ich denke, der Großteil der Kinderräder wird "aus Prinzip" gekauft, weil "man eben ein Fahrrad hat". Die stehen rum und werden vielleicht 2-5 mal im Jahr für eine kleine Runde rausgeholt. Für diese Leute ist es völlig egal, was die kaufen ... zwischen Billigstware, Mittelfeld und "Statussymbol" ist alles OK. Zum Thema Verkehrssicherheit kann man dann noch sagen, dass auch dass egal ist, denn Eltern mit ähnlicher Fahrradnutzung können ihren Kindern meist ohnehin nicht regelgerechte Fahrweise beibringen ... da ist die nicht StVO-gerechte Beleuchtung das kleinste übel.

    Wer sind Fahrrad aber täglich als Verkehrsmittel einsetzt, der landet irgendwann automatisch bei einem vollausgestatteten Rad. Da kommt es auf Praxistauglichkeit an: Spritzschutz/Schutzblech, sicherer Lastentransport, Wartungsarmut(Nabenschaltung), und Robustheit(Umkippen etc.), Haltbarkeit, Sicherheit (richtige Größe, Bremsen, Licht) an.

    Sowas wiegt dann auch leider etwas.

    Und der Fahrradhandel stellt diese Frage selten und bedient eher erstere Gruppe. Bei den vollausgestatteten Rädern gibt es eher lieblose Zusammenbauten meist auch noch bis zu den 24ern mit Kitschbildlackierungen die bereits 8jährige wegrennen lassen. Das Gewicht dieser Räde ist etwa 14-15kg also etwa halbes Körpergewicht.
    Zum Vergleich kommt zum Beispiel ein Rad einer 51kg Frau mit 17kg auf 1/3 des Körpergewichts. Ausser beim Tragen und nach dem Sturz spielt das Gewicht aber im Alltagseisatz kaum eine Rolle.

    Die erste Gruppe wird mehr umworben ... die Auswahl nicht-alltagstauglicher Räder ist riesig und bedient jeden Geldbeutel.

    Vor allem die großen In-Marken vernachlässigen junge Verkehrsteilnehmer mit Rad oder ignorieren Sie ganz. Das wiederspiegelt aber nur den Stellenwert des Fahrrads in unserer Gesellschaft ... Konsumgut aber kein Verkehrsmittel.


    Viele Grüße
  3. #12

    Gebrauchtpreise

    Zitat von meinmein Beitrag anzeigen
    Chic, diese Designer-Fahrräder für 300€ - prädestiniert zum Wegtragen.

    Die meisten Kinderräder werden nur ein Jahr gefahren, es gibt also einen riesigen Gebrauchtmarkt mit günstigen Angeboten. Da schmerzt auch ein Verlust durch Diebstahl nicht so sehr.
    Der Gebrauchtmarkt ist nicht sehr groß. Die meisten Räder werden an Geschwister oder an Kinder von Bekannten weitergegeben.
    Die Preise für gebrauchte sind bei den wenigen Angeboten fast Neupreise.
  4. #13

    Leider Vergisst der Artikel einen der Pioniere auf diesem Gebiet

    Kaniabike baut seit einigen Jahren leichte, robuste Kinderräder. Sie sind so konstruiert, dass man eben nicht jede zollgroesse benötigt. Zudem bezahlbare als Koka und einige wenige Händler haben sie im Laden stehen. Ein Probefahrten ist also (wenn auch unter erschwerten Bedingungen weil die Anfahrtszeiten unter umständen lang sind) möglich.
  5. #14

    Äpfel und Birnen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Federleichte Hightech-Maschine oder Billigbike mit Standarddynamo: Kinderfahrräder gibt es in unterschiedlichsten Gewichts- und Preisklassen. Braucht ein Fünfjähriger eine Kettenschaltung? Darf man Leichtbauräder mit Akkulampen aufmotzen? Der Einkaufsberater für Weihnachten.

    Von Puky bis Kokua: Gute Kinderfahrräder und Laufräder kaufen - SPIEGEL ONLINE
    Irgendwie werden in dem Artikel Äpfel und Birnen vermischt: Die "klassischen" Kinderräder (Puky und Co) werden mit Sportartikeln aus der Schweiz und England verglichen, letztere gar als "Kauftipps" bezeichnet. Sie haben völlig andere Einsatzgebiete, und das Gewicht als einziges Kriterium für den "Kauftipp" heranzuziehen ist bestenfalls fahrlässig.

    Die im Artikel erwähnten Sportgeräte dürfen aus gutem Grund nicht im Straßenverkehr eingesetzt werden. Es fehlt nicht nur an einer angemessenen aktiven Beleuchtung, es fehlen auch Reflektoren und Klingel gemäß StVZO. Zu einem verkehrssicheren Bike für die tägliche Nutzung gehören aber auch Schutzbleche, Kettenschutz, Gepäckträger (oder soll die Sporttasche über dem Lenker hängen?)! Wenn man all diese Teile an eines der gelobten Sportgeräte anschraube relativiert sich der Gewichtsvorteil schnell. Aber dafür sind diese Fahrräder auch gar nicht gebaut worden.

    Der Sinn dieses Artikels entgeht mir daher. Ich vergleiche ja auch nicht mein Mountainbike mit dem Rennrad oder dem Beach Cruiser. Und schon gar nicht würde ich jemandem einen pauschalen "Kauftipp" für das eine oder andere aussprechen.
  6. #15

    Schaltungen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Federleichte Hightech-Maschine oder Billigbike mit Standarddynamo: Kinderfahrräder gibt es in unterschiedlichsten Gewichts- und Preisklassen. Braucht ein Fünfjähriger eine Kettenschaltung? Darf man Leichtbauräder mit Akkulampen aufmotzen? Der Einkaufsberater für Weihnachten.

    Von Puky bis Kokua: Gute Kinderfahrräder und Laufräder kaufen - SPIEGEL ONLINE
    Unsere zwei Mädels (jetzt 18/12) mußten natürlich unbedingt Kettenschaltungen haben und einen Mountainbike-Look. Dabei waren die Dinger so schwer daß sie vermutlich bei jedem Untergrund der nicht Beton oder Asphalt ist, im Boden versunken wären.

    Und getreu meiner Lebenserfahrung mit weiblichen Radfahrern jeden Alters (ich weiß, sportliche Radfahrerinnen sind davon ausgenommen) werden die Schaltungen nie benutzt und grundsätzlich im höchsten Gang gefahren, oder so daß die Kette vom innnersten zum äußersten Ritzel quer läuft. Für die aufwändige Pflege fühlt man sich natürlich nicht zuständig.

    Also sinnvoll wären aus meiner Sicht: Gar keine Schaltung für Mädels, Nabenschaltung für Jungs. Aber die lieben Kleinen haben ja längst eigene Vorstellungen wie ein cooles Rad auszusehen hat, und das Gewicht scheint ihnen völlig egal zu sein.
  7. #16

    Quatsch

    Zitat von R1181 Beitrag anzeigen
    Ich muss der Modemeinung widersprechen, dass Laufräder ein gutes Training für das Fahrradfahren sind. In der eigenen Familie kam es zu sehr gefährlichen Situationen an Ampeln und Zebrastreifen, weil die frisch vom Laufrad zum Fahrrad umgestiegenen Kinder nicht anfahren können......
    Sorry, aber das ist wirklich Blödsinn.

    Mit dem Laufrad lernen Kinder im Alter von 4-5 Jahren radeln. Wenn sie dann auf ein richtiges Fahrrad umsteigen, sind sie 5 oder 6 und gehören somit noch lange nicht auf die Straße!!
  8. #17

    Leichte Kinderräder

    Ja, Laufradfahren schult das GG und ist ideal zur Vorbereitung auf das Radfahren.
    Der Redakteur hat aber leider die leichtesten und hochwertigsten Kinderräder - Kaniabike - vergessen. Schade - dort sind viele sinnvolle Dinge richtig gemacht
  9. #18

    Lieber Autor, Karl Drais hat das Laufrad erfunden

    Wo hat der Autor nur seine Bildung her? >>Andere Anbieter leichter Räder sind MTB Cycletech aus der Schweiz und Kokua, der Erfinder des Laufrads.<<
    So weit ich weiß hat ein Herr Drais Anfang des 19. Jahrhunderts den Vorläufer des Fahrrads eben ein LAUFRAD bzw. die Draisine erfunden und patentiert. Wie Kokua der Erfinder des Laufrads geworden ist, ist mir ein Rätsel. Mag sein, dass die das Kinderlaufrad populär gemacht haben, so wie es dasteht ist die Aussage falsch.
  10. #19

    Holger Dambeck

    Warum haben sie das nicht in ihrem Artikel geschrieben? Sie schreiben den größten Teil vom Gewicht, aber um die Sicherheit der Kinder geht es ihnen wohl nur sekundär.