Einigung der EU-Finanzminister: Euro-Retter werden Bankenretter

Getty ImagesLange sträubte sich Deutschland, nun hat die Bundesregierung nachgegeben: Die EU-Finanzminister haben sich auf eine europäische Bankenaufsicht geeinigt. Die größten Geldhäuser werden künftig von der Europäischen Zentralbank überwacht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-872621.html
  1. #10

    Vielen Dank

    jetzt sind alle Hintertürchen für Tricksereien, Schuldenverschiebungen und Manipulationen für den Club Med (besitzt die absolute Gestaltungsfreiheit im EZB Rat) geöffnet.
    Nehmt euer Geld und kauft GoldmanSachs Aktien - was für ein EURO Wahnsinn
  2. #11

    Zentral oder dezentral?

    Was soll an einer europäischen Bankenaufsicht besser sein als an einer anderen dezentralen durch Bund oder Bundesländern bleibt die abschließende systemrelevante Frage???
    Der Größenwahn mit Europa und dem Euro herscht weiter das ist die ganze Systemrelevanz. Man könnte ein Europa ebensogut auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner machen und der fängt bei Militär und bei der Rentenvereinheitlichung an auch ohne gemeinsame Währung wenn es sein müßte.!
    Der Euro das Europa der Banken und der Bankenaufsicht ist eigentlich schon jetzt gescheitert -die Abwicklung läßt auf sich warten bis es die Politiker einsehen..
  3. #12

    Die Frage, ob die EU-Verträge . . .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Frage, ob die EU-Verträge geändert werden müssen, um mehr Verbindlichkeit in der Euro-Zone zu erreichen, wird im Entwurf für die Schlussfolgerungen auf die Zeit nach der Europawahl im Jahr 2014 aufgeschoben.
    Nein, müssen sie nicht! Einfach die Verträge einhalten, angefangen bei Maastricht & no bailout. Hier sollen nur historische Fakten unter den Teppich gekehrt werden. Nicht vergessen, das ständige Brechen von Verträgen.
    Die Wahl 2014 ist eine Farce,
    die Kandidaten sind die Ver(träge)brecher der Vergangenheit!
    Wilhelm Busch läßt grüßen . . .
  4. #13

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lange sträubte sich Deutschland, nun hat die Bundesregierung nachgegeben: Die EU-Finanzminister haben sich auf eine europäische Bankenaufsicht geeinigt. Die größten Geldhäuser werden künftig von der Europäischen Zentralbank überwacht.

    EU-Finanzminister einigen sich auf Bankenaufsicht - SPIEGEL ONLINE
    "Die größten Geldhäuser werden ohne direkte Kontrollfunktion des europäischen Steuerzahlers (psssst: GEHEIM!) von ein paar unantastbaren Kumpels in der EZB alimentiert" wäre die richtige Aussage.
    Die langjährige Investition der Finanzwirtschaft in nationale Politiker und hochrangige EU- Vertreter zahlt sich jetzt aus. Jetzt geht es risikolos ans Kassieren.
  5. #14

    Volksbanken und Sparkasen nicht in der EU-Bankenaufsicht

    Naja, da werden eben dort die Spekulationen durchgeführt.Die Banken zocken weiter auch mit Banbkenaufsicht.Was soll sich da ändern?
    Das ist doch nur eine Verarsche der Euroländer.
    Die EU soll lieber die Papiere rausrücken wie die Bilanzen von Griechenland gefälscht oder auch gschönt wurden.
    Da könnte die Blase platzen um einige Politiker die damit drinne hängen. Auch die US-Bank.
    Die USA - Dein Freund und Helfer
  6. #15

    Es ist hoffentlich jedem klar was das bedeutet

    Damit kann die EZB dann "über Bande" Staaten finanzieren, ohne die Satzung zu verletzen. Das sind quasi Eurobonds durch die Hintertür.
    Sprudelt diese Quelle, dann werden die Rettungsschime damit geknackt. Das man den Banken dabei nicht trauen kann haben die lezten Tage doch wieder gezeigt.

    Fricklerzzz
  7. #16

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lange sträubte sich Deutschland, nun hat die Bundesregierung nachgegeben: Die EU-Finanzminister haben sich auf eine europäische Bankenaufsicht geeinigt. Die größten Geldhäuser werden künftig von der Europäischen Zentralbank überwacht.

    EU-Finanzminister einigen sich auf Bankenaufsicht - SPIEGEL ONLINE
    Mehr Kontrolle, weil das Geld demnächst direkt in den Hintern der Bankster geschoben wird? Das glaubt doch kein Mensch. Fans in Fußballstadion kann man mit Regulierungen überschütten, an Flughäfen kann man schärfere Kontrollen einführen aber demokratiegefährdende Banken können weiterhin tricksen, lügen und fälschen, ohne dass jemand aus den Führungsetagen wirklich harte Konsequenzen fürchten muss. DIe HSBC wäscht mexikanisches Drogengeld und kann sich von einer Anklage frei kaufen. Wo leben wir?
  8. #17

    Frage: Wurde die Commerzbank nicht von der Liste der Systemrelevanten Banken gestrichen? Wieso unterliegt sie dann doch den Kriterien? Danke :D
  9. #18

    ...

    "Künftig können Finanzhilfen direkt an strauchelnde Institute überwiesen werden."

    Was ist mit strauchelnden Bürgern? Können die mir und anderen evtl. auch direkt was überweisen, bitte?......
  10. #19

    Das Vertrauen in EZB und Banken ist dahin

    Die für das Funktionieren der internationalen Geldwirtschaft (Kapitalismus) so wichtigen Institutionen Zentralbanken und Geschäftsbanken haben seit der Finanzkrise erheblich an Vertrauen verloren. Sowohl beim einfachen Bürger, als auch bei den Vermögensbesitzern. Die Rolle der EZB sollte in der Währungsunion, in Anlehnung an die Deutsche Bundesbank zu DM-Zeiten, eine stabilitätsorientierte Geldpolitik betreiben und die Geldfunktion des EURO nach innen (Preisstabilität), sowie nach aussen (Wechselkursstabilität) wahren. Inzwischen ist die EZB zur Intensivstation Not leidender Staaten geworden. Und die Banken? Die haben sich mit Anleihen und toxischen Hypotheken-Krediten verzockt und geniessen beim Volk inzwischen weniger Vertrauen, als esoterische Kartenlegerinnen auf dem Rummel. Die Währungsunion stösst an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Keiner erkennt, dass die Ungleichgewichte in den Leistungsbilanzen erst durch der Euro in besonderem Maße hervorgerufen worden sind. Der ehemalige europäische Stabilitätsanker DM funktioniert im Euro nicht mehr, sondern ist die Haupt-Ursache der Probleme der Defizit-Länder. Die ökonomische Potenz Deutschlands hat im Euro zugenommen. Die der Südländer massiv abgenommen. Deutschland zwingt die Südländer in Überbewertung, Defizite und Verschuldung. Innerhalb der Währungsunion lassen sich die Probleme nicht lösen. Je länger der Euro bestehen wird, desto mehr Vermögen wird in Deutschland vernichtet, respektive umverteilt werden müssen! Das wird Europa politisch spalten. Und das will doch bitte schön niemand!