US-Anleihekaufprogramm: Federal Reserve wirft Notenpresse an

AFPDie amerikanische Zentralbank will die Geldpolitik weiter lockern um die schwache US-Konjunktur zu stützen: Vom kommenden Jahr will die Fed jeden Monat Staatsanleihen im Wert von rund 45 Milliarden Dollar kaufen. Auch den Aufkauf von Immobilienpapieren will die Notenbank fortsetzen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-872603.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die amerikanische Zentralbank will die Geldpolitik weiter lockern um die schwache US-Konjunktur zu stützen: Vom kommenden Jahr will die Fed jeden Monat Staatsanleihen im Wert von rund 45 Milliarden Dollar kaufen. Auch den Aufkauf von Immobilienpapieren will die Notenbank fortsetzen.

    US-Anleihekaufprogramm: Federal Reserve wirft Notenpresse an - SPIEGEL ONLINE
    Gäääänau!

    Was hilft am besten gegen eine Krise, die durch zuviel Geld in den "Märkten" entstand?: Noch mehr Geld!
  2. #2

    äh...hab ich das gerade richtig...

    ..überschlagen?
    Sind das grob verteilt $150 pro Nase?

    Und das soll gut gehen? Wielange bitte?!
  3. #3

    Der Rubel muss rollen

    Auch in den USA sind die Arbeitsmärkte flexibel. Sie sind aber nicht unterteilt in einen Bereich mit umfassenden sozialen Schutzrechten und einen nahezu ungeschützten Bereich. Die „Flexibilität“ gilt in den USA für fast alle Arbeitsplätze, einschließlich der höchsten Posten in der Verwaltung. Folglich haben fast alle Arbeitnehmer ein vitales Interesse daran, dass laufend neue Arbeitsplätze entstehen. Geldwertstabilität, für die umfassend abgesicherten Mittelschichten Deutschlands der (neben einer niedrigen Steuerquote) zentrale ökonomische Parameter, ist in den USA nahezu bedeutungslos. Regierung, Zentralbank und Verwaltung sind in Friedenszeiten nicht viel mehr als eine große Arbeitsbeschaffungsorganisation. Allen monetaristi schen Bekundungen zum Trotz ist die US-Gesellschaft deshalb eine durch und durch keynesianische Gesellschaft. Nur ein Beamtenstaat wie Deutschland kann es sich leisten, auf eine Politik, die Erwerbs-Chancen schafft, zu verzichten (wie alles so kam und warum und was noch kommt).
  4. #4

    Nachfrage

    Die FED kauft also Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt. Das Geld bekommen also Leute die bewiesen haben, dass sie dies nicht für Investitionen bzw. Konsum benötigen. Dazu meine Fragen:

    Wie soll das mehr Wachstum und Beschäftigung bewirken? Wieso sollte das zu mehr Inflation führen?

    Ich danke im Voraus für die Antworten.
  5. #5

    durch Gelddrucken reich werden.

    Kinder ab 6 Jahren glauben das nicht mehr. Moderne "Ökonomen" glauben das, obwohl das Experiment schon gescheitert ist. Am Ende kollabiert die Währung. Und dann bewerben wir uns als Kellner in China oder kämpfen vorher gegen Fleißige oder erobern Lebensraum um Rohstoffe, die wir uns ansonsten nicht leisten könnten.
  6. #6

    Zitat von bauklotzstauner Beitrag anzeigen
    Gäääänau!

    Was hilft am besten gegen eine Krise, die durch zuviel Geld in den "Märkten" entstand?: Noch mehr Geld!
    Wie kommen Sie darauf, dass die Krise dadurch ausgelöst wurde? Und schauen Sie sich das aktuelle Geldmengenwachstum an, das ist eher schwach in den USA und extrem niedrig in Europa. Der Entschuldungsprozeß für überschuldete private und öffentliche Haushalte wird nicht funktionieren, wenn die Zinsen hoch sind und alle versuchen, zu sparen.
  7. #7

    Gute Idee

    Zitat von GuidoHülsmannFan Beitrag anzeigen
    durch Gelddrucken reich werden.

    Kinder ab 6 Jahren glauben das nicht mehr. Moderne "Ökonomen" glauben das, obwohl das Experiment schon gescheitert ist. Am Ende kollabiert die Währung. ....
    Die USA mit einem enormen Leistungsbilanzdefizit könnte sich doch freuen wenn der Dollar unter Druck käme: Exporte verbilligen sich, die Unternehmen profitieren.

    Wäre doch keine schlechte Idee, jetzt wo sich eine Entspannung aus der Erdölabhängigkeit abzeichnet, oder?
  8. #8

    ....

    Zitat von GuidoHülsmannFan Beitrag anzeigen
    durch Gelddrucken reich werden.

    Kinder ab 6 Jahren glauben das nicht mehr. Moderne "Ökonomen" glauben das, obwohl das Experiment schon gescheitert ist. Am Ende kollabiert die Währung. Und dann bewerben wir uns als Kellner in China oder kämpfen vorher gegen Fleißige oder erobern Lebensraum um Rohstoffe, die wir uns ansonsten nicht leisten könnten.
    Der Grossteil der EU-Politiker und auch Merkel und Schäuble
    aber glauben, das man mit Gelddrucken die Krise in der EU
    bewältigen kann.
    Die EZB, die Notenbanken von Griechenland, Spanien und anderer
    Staaten, drucken doch schon wie verrückt.
  9. #9

    USA FED Policy

    Regierung Obama und die FED wollen mit aller Macht die Konjunktur antreiben, und neue Dollar.. frisch gedruckt.. aber inflationaer, sollen dabei helfen. Auf der anderen Seite folgen Steuerhoehungen in betraechtlichem Ausmasse, doch die Staatsausgaben ueberschatten alles... die Verschuldung waechst, der international Markt will vielleicht nicht mehr lange diese Papiere aufnehmen, daher hilft die FED, druckt Dollars und kauft die Staatspapiere.. nicht gerade serioes. Aber das macht die EZB ebenfalls und es ist halt alles moeglich auf der Talfahrt und "competitive devaluations". Schuldner freuen sich, die Sparen fallen unter die Raeder. Karl