Kostenexplosion bei Stuttgart 21: Bahnhofsgegner wittern ihre Chance

DPABei Stuttgart 21 steigen die Kosten auf 6,8 Milliarden Euro, die Bahn will einen Teil der Summe auf die Politik abwälzen. Allen voran die Grünen verweigern jedoch jeden finanziellen Nachschlag - und hoffen, dass der Konzern das Projekt beerdigt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-872570.html
  1. #1

    Projekt abblasen?

    Selbst wenn es wie behauptet stimmen sollte, dass ein Ausstieg 2 Mrd. EUR kosten würde (es gibt schließlich auch andere seriöse Rechnungen, die von 0,8 Mrd. EUR Ausstiegskosten sprechen, daher sollte man mit Aussagen der Bahn, die ja offensichtlich nicht unbedingt immer die Realität wiederspiegeln, etwas vorsichtig sein), wäre der Bau von "K21", d.h. umfassende Modernisierung und Renovierung des Kopfbahnhofs, immer noch viel, viel billiger als dieser beginnende finanzielle Alptraum. Die Risiken beim überirdischen Bahnhof sind sehr überschaubar, im Vergleich zu den ganzen hochkomplexen und großenteils ja nicht mal baugenehmigten Tunnelwerken, und da heute praktisch nur noch Wendezüge fahren ist das Zeitersparnisargument aus den frühen 90ern sowieso weitgehend gegenstandslos geworden.
    Traurig werden nur die Immobilienhaie sein, die dann nicht hochpreisige Wohn- und Büroflächen bauen können - allerdings ist das momentan wirklich das Letzte, was man in Stuttgart braucht: teure Luxuswohnungen und Luxusbüroflächen... ;-)
  2. #2

    Stuttgarts Altmuehltal

    und da schliesst sich der Kreis MAPPUS gleich STRAUSS
  3. #3

    Ward ein groß Gelächter...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei Stuttgart 21 steigen die Kosten auf 6,8 Milliarden Euro, die Bahn will einen Teil der Summe auf die Politik abwälzen. Allen voran die Grünen verweigern jedoch jeden finanziellen Nachschlag - und hoffen, dass der Konzern das Projekt beerdigt.

    Politik will sich an Mehrkosten für Stuttgart 21 nicht beteiligen - SPIEGEL ONLINE
    "Wie es dazu kommen konnte, ist völlig unerklärlich"... man kann garnicht soviel lachen, wie man möchte!
  4. #4

    Wie kann man unter diesen Umständen Grubes Vertrag verlängern?

    Da verletzt doch der Aufsichtsrat seine Kontrollpflichten.
  5. #5

    Es ist ja nicht sein Geld...

    Für Kefer ist es offenbar nur Kleingeld...
    Der Mann hat sich den Spitznamen "Grinsekefer" redlich verdient. So dermaßen permanent fröhlich kann man doch garnicht sein: Entweder wirft der verbotene Substanzen ein - oder er geht jedes Wochenende zum "Think Positiv"-Seminar.
  6. #6

    Bahnsteigbenutzungsgebühr

    Die Mehrkosten sollten durch die künftigen Nutzer des tiefergelegten Bahnhofs aufgebracht werden. Alle, die in Stuttgart ein- oder aussteigen, müssen für die Benutzung eine gesonderte Gebühr entrichten. Da bei der Volksabstimmung in erster Linie die Autofahrer-fraktion für S21 gestimmt hatten, muss für Stuttgart eine City-Maut eingeführt werden. Dann rechnet sich das Abenteuer auch.
  7. #7

    Naja.

    Die Stuttgarter werden das schon hinbekommen, aber koennte es sich bei den Bonner Ersatzterroristen um Bahnhofsgegner handeln ?
  8. #8

    Imageschaden

    Was interessiert den Steuerzahler der Imageschaden der Bahn, wenn sie unfähig ist richtig zu planen bzw. Kosten-Nutzen-Rechnung nicht beherrscht.
    Sicher lässt sich unter Stuttgart alles untertunneln - aber das würde halt entsprechend kosten.
    Geld, das jetzt schon nachweislich bei der gesamten Infrastruktur der Bahn fehlt.
    Man sollte Managern von Autokonzernen, keine öffentlichen Infrastrukturprojekte wie den öffentlichen Verkehr übertragen.
  9. #9

    optional

    Nicht einen Cent mehr für diese Totgeburt. Die Bahn hat gelogen und wird weiter lügen. Setzt ein Stopzeichen. Während Hartz4 Kinder in Armut leben , will die Bahn weitere 3 Milliarden Steuergelder abpressen. Nichts da. Wer bestellt, der muss zahlen, also nur die Chaostruppe Bahn.