Riesenschiffe: Boom der Seeungeheuer

AFPHamburg bestaunt die "Marco Polo", das größte Containerschiff der Welt. Lange dürfte der Gigant diesen Rekord nicht halten, denn die nächste Generation von Mega-Schiffen ist längst im Bau. Das bringt neue Probleme: Häfen und Wasserstraßen werden zu klein.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-872509.html
  1. #1

    Nana SPON, und wieviele dieser

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hamburg bestaunt die "Marco Polo", das größte Containerschiff der Welt. Lange dürfte der Gigant diesen Rekord nicht halten, denn die nächste Generation von Mega-Schiffen ist längst im Bau. Das bringt neue Probleme: Häfen und Wasserstraßen werden zu klein.

    Marco Polo in Hamburg: Warum Containerschiffe immer größer werden - SPIEGEL ONLINE
    Schiffe dümpeln auf den Weltmeeren ohne Fracht einfach so in der Dünung herum ? Die Frachtraten nach Asien sind sowas von kaputt
    und die in umgekehrter Richtung decken auch nicht mehr die Kosten.
    Als Abschreibungsobjekte sind sie auch nur noch bedingt geeignet.

    Den Hype, den ihr das sehen wollte gibt es nicht.
    Maaersk stellt für jeden neuen Containerriesen einige alte ausser Dienst. Logik: ein großer Kahn kostet viiiieeel weniger als 3 kleine.
    Alleine die eingesparten Kosten für die Heuer der Besatzung und der viel geringere Schwerölverbrauch machen die Rechnung attraktiv.
  2. #2

    So ein Pott...

    ...lohnt sich für die Somalischen Piraten aber so richtig...
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unproblematisch sind die neuen Mega-Schiffe deshalb aber nicht, schließlich erfordern ihre gigantischen Ausmaße auch entsprechende Wasserwege. So könnte die "Marco Polo" Hamburg heute nicht komplett beladen anlaufen, dafür ist die Elbe zu flach.
    Deutschland ist fein raus, denn mit dem Jade-Weser-Port hat Deutschland einen Tiefwasserhafen für Pötte solchen Kalibers fertiggestellt, mit ausreichend Kapazität auch ohne eine Elbvertiefung:
    JadeWeserPort

    Auch wenn es dem Hamburgern nicht passt: Der Jade-Weser-Port hat mit 18 Meter Tauchtiefe schon heute mehr Tiefe als die Elbe in den nächsten 100 Jahren ausgebaggert werden kann.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hamburg bestaunt die "Marco Polo", das größte Containerschiff der Welt. Lange dürfte der Gigant diesen Rekord nicht halten, denn die nächste Generation von Mega-Schiffen ist längst im Bau. Das bringt neue Probleme: Häfen und Wasserstraßen werden zu klein.

    Marco Polo in Hamburg: Warum Containerschiffe immer größer werden - SPIEGEL ONLINE
    Hallo SpOn,

    BU 12: "Auch Mega-Schiffe können verunglücken: Im Herbst 2012 havarierte die "MSC Flaminia" vor der deutschen Nordseeküste, zwei Menschen kamen ums Leben."

    Ich würde die Verortung der Havarie nochmals überdenken ... kann doch so schwer nicht sein, oder?
  5. #5

    Lasst die grüne Hamburg-Schickeria doch

    Zitat von Jurx
    ... mit dem Jade-Weser-Port hat Deutschland einen Tiefwasserhafen für Pötte solchen Kalibers fertiggestellt, mit ausreichend Kapazität auch ohne eine Elbvertiefung ...
    Auch wenn es dem Hamburgern nicht passt: Der Jade-Weser-Port hat mit 18 Meter Tauchtiefe schon heute mehr Tiefe als die Elbe in den nächsten 100 Jahren ausgebaggert werden kann.
    Lasst die grüne Hamburg-Schickeria doch einfach an einem immer "naturnäher" werdenden Elbufer ihren Pina Bionada schlürfen und lenkt Arbeitsplätze, Mammon und "Big Tech" an den Jadebusen um.

    Sollen sich die Missingschen lieber auf den Fertigbau ihrer Elbphilharmonie konzentrieren - das ist sowieso dem hedonistischen Grün-Schick-Milieu angemessener
  6. #6

    Sie wollen mit

    Zitat von Jurx Beitrag anzeigen
    schon heute
    doch nicht etwa andeuten, dass auch an der Jade demnächst Baggerarbeiten anstehen.
  7. #7

    Zitat von prontissimo Beitrag anzeigen
    Schiffe dümpeln auf den Weltmeeren ohne Fracht einfach so in der Dünung herum ? Die Frachtraten nach Asien sind sowas von kaputt
    und die in umgekehrter Richtung decken auch nicht mehr die Kosten.
    Als Abschreibungsobjekte sind sie auch nur noch bedingt geeignet.

    Den Hype, den ihr das sehen wollte gibt es nicht.
    Maaersk stellt für jeden neuen Containerriesen einige alte ausser Dienst. Logik: ein großer Kahn kostet viiiieeel weniger als 3 kleine.
    Alleine die eingesparten Kosten für die Heuer der Besatzung und der viel geringere Schwerölverbrauch machen die Rechnung attraktiv
    .
    Aha - und wo sagt der Artikel nun was anderes? Steht doch so drin?
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hamburg bestaunt die "Marco Polo", das größte Containerschiff der Welt. Lange dürfte der Gigant diesen Rekord nicht halten, denn die nächste Generation von Mega-Schiffen ist längst im Bau. Das bringt neue Probleme: Häfen und Wasserstraßen werden zu klein.

    Marco Polo in Hamburg: Warum Containerschiffe immer größer werden - SPIEGEL ONLINE
    Der Titel der Fotostrecke "Größenwahn auf den Weltmeeren" ist eindeutiges Indiz für das völlige Unvermögen des Redakteurs, hier technische und wirtschaftliche Zusammenhänge korrekt darzustellen, oder gar zu verstehen. Tatsache ist, dass die Reedereien an das machbare Maximum gehen, um Treibstoff (und Personal) zu sparen. Es ist nun mal so, dass die Größe, und damit die Nutzlast, der entscheidende Faktor für die Wirtschaftlichkeit im Container-Verkehr ist. Größer als 18.000-TEU geht eh nicht, weil die Pötte dann keinen Hafen der Welt mehr anlaufen könnten.
  9. #9

    Seeungeheuer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hamburg bestaunt die "Marco Polo", das größte Containerschiff der Welt. Lange dürfte der Gigant diesen Rekord nicht halten, denn die nächste Generation von Mega-Schiffen ist längst im Bau. Das bringt neue Probleme: Häfen und Wasserstraßen werden zu klein.

    Marco Polo in Hamburg: Warum Containerschiffe immer größer werden - SPIEGEL ONLINE
    Diese neuen Seeungeheuer von Frachtschiffen werden bstimmt eine gute Beute für die somalischen Piraten werden, dafür könnten sie eine Menge Dollar erpressen.
    HR