Internationale Syrien-Konferenz: Planspiele für die Zeit nach Assad

AFPMit der Anerkennung der syrischen Übergangsregierung müht sich die Staatengemeinschaft, ein Chaos nach dem Sturz des Machthabers Assad abzuwenden. Fraglich aber bleibt, wie man mit den Rebellen umgehen soll, die al-Qaida nach Syrien entsandt hat.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-872499.html
  1. #1

    Na guten Morgen allerseits!!!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit der Anerkennung der syrischen Übergangsregierung müht sich die Staatengemeinschaft, ein Chaos nach dem Sturz des Machthabers Assad abzuwenden. Fraglich aber bleibt, wie man mit den Rebellen umgehen soll, die al-Qaida nach Syrien entsandt hat.

    Internationale Syrien-Konferenz plant für die Zeit nach Assad - SPIEGEL ONLINE
    Zitat "Fällt Assad, so das Horror-Szenario unter den Analysten der Geheimdienste, könnten die Extremisten ähnlich wie im Irak einen Endloskampf gegen eine neue Regierung starten. Oder sich selbst großen Einfluss in einer neuen Regierung sichern." Zitat Ende
    Das merken die jetzt auch schon?
  2. #2

    Albern und lächerlich.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit der Anerkennung der syrischen Übergangsregierung müht sich die Staatengemeinschaft, ein Chaos nach dem Sturz des Machthabers Assad abzuwenden. Fraglich aber bleibt, wie man mit den Rebellen umgehen soll, die al-Qaida nach Syrien entsandt hat.

    Internationale Syrien-Konferenz plant für die Zeit nach Assad - SPIEGEL ONLINE
    Man verteilt das Fell des Bären schon bevor man ihn erlegt hat.
    Ohne Putin geht in Syrien überhaupt nichts. Und das ist gut so.

    Die da in Marokko versammelten Möchtegern-Politiker machen sich zu wichtig. Mehr nicht. Sie imponieren vielleicht ihren Völkern, sonst aber niemandem.
    Was aufhorchen lässt ist die Bezeichnung für al kaida-Angehörige:
    Jetzt sind das keine Terroristen mehr, jetzt sind das Rebellen.
    SPON, ihr haltet Eure Leser tatsächlich für Analphabeten ?
  3. #3

    tolll

    Die Auftraggeber in Quatar und anderswo werden es mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen. Zeit fr die Lybisierung Syriens.
    Erste Amtshandlung der "Rebellen" wird sicherlich auch hier die Gründung einer neuen "Notenbank" sein.
    PS: Was wurde eigentlich aus Gaddafis "eingefrorenen" Milliarden?
  4. #4

    al kaida-Angehörige-keine Terroristen mehr, jetzt sind das Rebellen...

    Zitat von prontissimo Beitrag anzeigen
    Man verteilt das Fell des Bären schon bevor man ihn erlegt hat.
    Ohne Putin geht in Syrien überhaupt nichts. Und das ist gut so.

    Die da in Marokko versammelten Möchtegern-Politiker machen sich zu wichtig. Mehr nicht. Sie imponieren vielleicht ihren Völkern, sonst aber niemandem.
    Was aufhorchen lässt ist die Bezeichnung für al kaida-Angehörige:
    Jetzt sind das keine Terroristen mehr, jetzt sind das Rebellen.
    SPON, ihr haltet Eure Leser tatsächlich für Analphabeten ?
    Glaubwürdigkeit des politischen Willens ist beschädigt.

    Gleizeitig die gleiche Gruppen bekämpfen und als Träger der demokratischen Änderungen fordern lässt über die ganze Strategie viele Fragen unbenatwortet stehen.

    Das Volk, wie hier in Syrien, wird erneut durch solche "Großpolitik" geopfert.
  5. #5

    Wie oft denn noch?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit der Anerkennung der syrischen Übergangsregierung müht sich die Staatengemeinschaft, ein Chaos nach dem Sturz des Machthabers Assad abzuwenden. Fraglich aber bleibt, wie man mit den Rebellen umgehen soll, die al-Qaida nach Syrien entsandt hat.

    Internationale Syrien-Konferenz plant für die Zeit nach Assad - SPIEGEL ONLINE
    Das ist jetzt schon die x-te Konferenz in 2 Jahren die sich mit der "Zeit nach Assad" befasst (siehe Google). Wann ist es denn nun endlich soweit? Oder wurde nur beraten, was seit der letzten Konferenz falsch lief, dass Assad immer noch nicht weg ist?
  6. #6

    Es ist richtig

    Es ist absolut richtig, sich ernsthafte Gedanken über eine Zeit nach Assad zu machen. Das wurde in Libyen und Ägypten zu wenig und im Irak schon garnicht gemacht. Das Dilemma des Westens liegt in der eindimensionalen Sichtweise, was Demokratie ist. So kann es auch in Syrien durchaus zu aus Sicht des Westens unerwünschten Handlungen kommen. Wir dürfen nicht glauben, unsere Sicht der Dinge sei die einzig richtige. Wenn als z.B. Ägypten durch demokratischen Beschluß zur Scharia fällt, können wir uns nicht beklagen. Und das könnte auch mit Syrien passieren., dann wäre der Sieg der Rebellen ein Pyrrussieg.
  7. #7

    Planspiele für die Zeit nach Assad

    So ist das halt im Leben. Es gibt keinen Frieden durch Waffen. Jetzt fliegen unsere und andere sogenannte Weltverbesserer nach Marrakesch um sich mit den syrischen Terroristen ( Al-Quaida)zu verbünden. Ein Pack Volk sondergleichen. Ob Amis oder Westeuropäer, die werden sich noch wundern. Die in Bonn die Bombe abgelegt haben, gehören anscheinend auch dazu: Zu den ägyptischen Salafisten und anderen Terrorristen in Afrika ,Asien und Europa. Nur um China und Russland aus dem Nahen Osten zu verscheuchen. leider klappt sicher nicht.
  8. #8

    Und..

    wieder versucht man im Westen das Fell eines Baeren zu verteilen, bevor er tot ist! Das das absolut nicht gut geht, ist so sicher wie das Amen in der Kirche! Denn diesmal, im Gegensatz zu Libyen, hat sich der Westen und die "Freunde Syriens" schwer verechnet und das nicht nur einmal! Da ist erstens die syrische Armee die im Gegensatz zu der Libyschen, diesen Namen auch verdient. Und zweitens haben der Westen und die "Freunde Syriens" nicht damit gerechnet, das Russland Syrien so einfach nicht fallen laest! Das derzeitige Patt zwischen den "Rebellen" und der syrischen Armee ist ohne eine massive ausllaendische Einmischung nicht aufzuheben. Aber so lange Russland dazu Njet sagt, solange wird sich auch niemand trauen, in Syrien mit Soldaten einzufallen. Und ganz ehrlich, das ist auch gut so! Und noch kurz zu diesen Artikel. Warum wird vom SPON eigentlich verschwiegen, das die Al-Nusra Front seit Gestern von den USA auf die Terrorristenliste gesetzt wurde? Und warum erfaehrt man eigentlich kein Wort davon, das die USA, Russland und der UN-Vermittler Bhramini Gespraeche ueber die Zukunft Syriens gefuert haben und das darin vereinbart wurde, nach einen Ruecktritt Assad eine Uebergangsregierung gebildet werden soll, in der auch Vertreter der jetzigen syrischen Regierung mitmachen sollen? Passen diese Meldungen nicht in die derzeitige Antirussland Berichterstattung in den deutschen Mainstreammedien?????
  9. #9

    Al Qaida auf dem Vormarsch

    Dank der westlichen Regierungen ist Al Qaida auf dem Formarsch. Über Pakistan, Afghanistan, Irak und jetzt Ägypten, Libyen und Syrien kommt man Europa immer näher. Noch 1-2 Jahre, dann hat man auch Europa zerbombt. Und der Westen ist dran Schuld !!!