Fachkräftemangel: Personalchefs patzen im Kampf um klügste Köpfe

dapdDeutsche Unternehmen suchen verzweifelt Ingenieure und Programmierer. Was tun die Personalabteilungen? Offenbar viel zu wenig. Das zeigt eine aktuelle Studie. Allzu häufig vertrauen Personaler auf das alte Rezept: Stellenanzeige schalten - und beten.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-872259.html
  1. #1

    aha ...

    Das hat doch mal Hand und Fuß: Man muss Know-How und Personal vorhalten - genau das Gegenteil ist bei vielen Firmen (und da sind nicht unbedingt die Personalabteilungen dran schuld) der Fall - mit jeder noch so kleinen Schwankung wird verschlankt bis aufs absolute Minimum - wenn dann einer ausfällt ist das Geschrei groß.
    Auch muss man vielleicht endlich mal zu dem Ergebnis kommen: Den perfekten Bewerber gibt es nicht, aber man kann ihm auch etwas bieten sich weiter zu bilden und in ein Unternehmen hinein zu wachsen - das braucht etwas Zeit und führt wieder zur wenig langfristigen Ausrichtung der Personalplanung - um es technisch auszudrücken CMMI Level 0 im Personalbereich ist keine Seltenheit.

    Zudem wissen gerade die Fachkräfte immer mehr um ihren Wert und die Nöte der Firmen - man muss der geneigten Fachkraft auch etwas bieten - mit möglichst geringen Löhnen und wenig Sicherheit denkt sich die Fachkraft auch recht schnell ihren Teil...
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutsche Unternehmen suchen verzweifelt Ingenieure und Programmierer. Was tun die Personalabteilungen? Offenbar viel zu wenig. Das zeigt eine aktuelle Studie. Allzu häufig vertrauen Personaler auf das alte Rezept: Stellenanzeige schalten - und beten.

    Fachkräftemangel: Personaler versagen im Kampf um die besten Köpfe - SPIEGEL ONLINE
    Meiner Erfahrung nach gibt es Unternehmen, die selbst wenig zu bieten haben, aber Top-Bewerber wollen. Da muss wirklich alles 100%tig passen. Diese Unternehmen suchen dann jahrelang und finden niemanden, der zu solch einem Arbeitgeber für das Gehalt will.

    Anstatt dann die eignen Ansprüche zu hinterfragen wird dann eher über mangelnde Bewerber geklagt.
  3. #3

    Personalentwicklung im Gesundheitswesen am schlechtesten?

    Kann gar nicht sein. Was nicht existiert kann man auch nicht bewerten. Verwundert aber auch nicht, denn die Branche ist nicht offen für Quereinsteiger aus anderen Bereichen und reproduzíert nur die alte hierarchische Denke und die Egoismen von Matrixorganisationen. Mitarbeitergewinnung und -bindung ist im Gesundheistwesen ein Hohn im Vergleich zu Industrie und Handel.
  4. #4

    Wenigstens

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutsche Unternehmen suchen verzweifelt Ingenieure und Programmierer. Was tun die Personalabteilungen? Offenbar viel zu wenig. Das zeigt eine aktuelle Studie. Allzu häufig vertrauen Personaler auf das alte Rezept: Stellenanzeige schalten - und beten.

    Fachkräftemangel: Personaler versagen im Kampf um die besten Köpfe - SPIEGEL ONLINE
    in der Personalabteilungen scheint es keinen Fachkräftemangel zu geben. Ist doch schonmal ein Anfang. Es geht aufwärts.
  5. #5

    Fachkräftemangel

    Natürlich, Fachkräftemangel! Leider ist der Markt von Ingenieuren leergefegt mit den Vorzügen
    18 Jahre alt, Dr-Ing Titel und der auch noch arbeitet für 1800 Euronen netto. Ganz klar, Fachkräftemangel.
  6. #6

    Die Damen und Herren...

    ... aus den Personalabteilungen sollten langsam von ihrem sorgfältig gepäppelten hohen Ross herabsteigen und sich nicht wie bisher als Herrscher über Personaleinstellungen aufspielen. Es ist der in diesen Kreisen verbreitete Realitätsverlust. Wer Peanuts zahlt, bekommt Affen!
  7. #7

    Fachkräfte besser bezahlen!

    Fachkräfte besser bezahlen, dann gibt es auch keinen Mangel.
  8. #8

    Online?

    Warum nicht mal einfach bei der Arbeitsvermittlung vorbeischauen? Da weiß man um die älteren Ingenieure, die zu Hause verzweifelt Däumchen drehen. Aber was nicht jung ist und 100%ig passt ist ab- und wird deshalb auch nicht angeschrieben...
  9. #9

    Fachkräftemangel? Ja nee, is klar!

    Man braucht nur mal in die aktuellen Stellenausschreibungen schauen: Erst mal fällt auf, dass relativ wenige Stellen ausgeschrieben sind. Idealerweise kann der Kandidat alles Nötige, aber bloß nicht mehr. Bezahlung natürlich unterdurchschnittlich. Einem Bekannten (promoviert) wurde in einem Vorstellungsgespäch ein Einstiegsgehalt angeboten, das ca. 2/3 des durchschnittlichen Einstiegsgehalts betrug, was noch nicht mal für einen Masterabsolventen des selben Fachs ein durchschnittliches Einstiegsgehalt dargestellt hätte.

    Nach meiner Erfahrung gibt es den Fachkräftemangel nur in den Bereichen, in denen headhunter losgeschickt werden. Miese Jobs für miese Bezahlung. Auf die interessanten und auf die brauchbaren Stellen ist die Bewerberzahl z.Z. im dreistelligen Bereich pro Ausschreibung. Also nix mit Fachkräftemangel.