Gefährlicher Trend: Industriefinanzierte Studien liefern verzerrte Ergebnisse

DDPDie Wirkung von Medikamenten muss bewiesen sein, Ärzte sollen nur wissenschaftlich untermauerte Therapien verordnen - so weit die Theorie. Forscher der Cochrance Collaboration berichten nun, dass durch die Industrie geförderte Tests deutlich positivere Ergebnisse erzielen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-872336.html
  1. #1

    Wes Brot ich ess,

    des Lied ich sing!
  2. #2

    Nichts Neues!

    Auch sehr viele der stattlichen beauftragten und bezahlten "Gutachten" lassen immer wieder Zweifel an den Ergebnissen entstehen!
    Wer zahlt, der hat das Sagen! Das gilt letztendlich in allen Bereichen. Und deshalb soll man sich solche Gutschten oder "wissenschaftlichen Erkenntnisse" immer sehr genu aunschauen und, wenn möglich, auch konträre Meinungen berücksichtigen!
    Denn man kann alles nach Belieben beeinflussen - nicht nur Statistiken!
  3. #3

    Zitat von kritiker111 Beitrag anzeigen
    Auch sehr viele der stattlichen beauftragten und bezahlten "Gutachten" lassen immer wieder Zweifel an den Ergebnissen entstehen!
    Wer zahlt, der hat das Sagen! Das gilt letztendlich in allen Bereichen. Und deshalb soll man sich solche Gutschten oder "wissenschaftlichen Erkenntnisse" immer sehr genu aunschauen und, wenn möglich, auch konträre Meinungen berücksichtigen!
    Denn man kann alles nach Belieben beeinflussen - nicht nur Statistiken!
    Ich hoffe das kommt auch irgendwann mal bei Journalisten an.
    Wann immer ich jedenfalls Interessensvertreter (Verbände, Politiker) sehe, die es nötig haben auf irgendwelche Statistiken zurückzugreifen, die der Zuschauer nicht kennt (und auch nicht ad hoc überprüfen kann) um ihre Positionen zu untermauern werde ich mißtrauisch.
    Die können ja gerne in Ausschüssen und Arbeitsgruppen mit sowas um sich werfen, aber wenn sie gegenüber Otto-Normalbürger nicht in der Lage sind mit verständlichem Deutsch (ohne Fachbegriffe) und logischen Kausalnetzen (nicht -ketten; nur wenig ist Monokausal) zu argumentieren, bin ich mir ziemlich sicher, daß ich vera.. werden soll.
    Wer kennt Schramms Definition von "Herrschaftssprache"?
  4. #4

    na sowas!

    Das ist bei staatlich finanzierten "Projekten" wie z.B.
    "Klimaforschung" oder "Energiewende" natürlich ganz anders.
    Da gibt es das nicht.
    Da wird nicht gelogen.
    Es geht nur um Wissensgewinn.
    Wirklich.
    Können Sie glauben.
    Ganz sicher
  5. #5

    optional

    Wenn ein Hersteller medizinischer Artikel oder Arzneien ein Interesse an einer Vermarktung hat, sollte er Gelder an eine unabhängige Stiftung zahlen, die dann unter staatlicher Aufsicht und strengsten Unabhängigkeitskriterien die Untersuchungen durchführt und veröffentlicht. Eine Einflußnahme muß dabei verhindert werden. Nur dann könnte ein zweifelsfreies Ergebnis erzielt werden. Jedoch sieht man heute immer wieder und in allen Bereichen des täglichen Lebens, dass Moral aufhört wenn Geld ins Spiel kommt. Das wird sicher einmal der Untergang unserer Gesellschaft werden. Ellenbogenmetalität ist eben zu sehr verbreitet und leider nicht Gesellschaftsfähig.
  6. #6

    @besso

    Haben sie belastbare Hinweise darauf, dass es bei staatlich finanzierter Forschung nicht anders ist? Oder werfen sie nur mit unbegruendeten Verdaechtigungen um sich, weil ihnen die Ergebnisse dieser Forschungen nicht in den Kram passen?
  7. #7

    Ach du dickes Ding!

    Das hätte ich jetzt nun wirklich nicht gedacht...
  8. #8

    Eigentlich ganz einfach: Eine unabhängige, überwachte staatliche Behörde vergibt die Studien anonym an die jeweiligen Gutachter. Und nur diese Studien werden zu Beweiszwecken anerkannt. Dies ließe sich vermutlich über eine geringe Provision an diese Behörde locker finanzieren.
  9. #9

    Zitat von Trouby Beitrag anzeigen
    Eigentlich ganz einfach: Eine unabhängige, überwachte staatliche Behörde vergibt die Studien anonym an die jeweiligen Gutachter. Und nur diese Studien werden zu Beweiszwecken anerkannt. Dies ließe sich vermutlich über eine geringe Provision an diese Behörde locker finanzieren.
    Eine unabhängige staatliche Behörde - ja mei. Diesen Traum hatten auch die Kommunisten. Nur dann haben sie festgestellt, dass sie als "5-Jahres-Planer" doch auch etwas für sich abzwacken können. Und so scheiterte das System an der Gier der "5-Jahres-Planer".
    Der Kapitalismus hingegen wird daran scheitern, dass er sich so lange dreht und windet, bis das Kind in den Brunnen gfallen ist. Dann aber zieht er ab und hinterlässt das halb ertrunkene Kind einem anderen, der ihn auf eigene Kosten und mit eigenen Aufwand gesund pflegen soll. Somit handelt er nicht wirklich anders als der "5-Jahres-Planer". Er denkt nur an sich.

    Nun aber zum perversesten Teil:
    Kapitalismus: Lässt das Kind ertrinken und lässt andere pflegen und bezahlen
    Kommunismus: Bereichert sich selbst und lässt das Kind ertrinken, weil sich doch andere darum kümmern sollen.

    Irgendwie ähneln sich beide Systeme sehr stark, WENN (das ist eine IFF-Bedingung (if and only if)) der Mensch diese anführt. Der Mensch ist eben doch schwach...