Touristen auf Kölner Weihnachtsmärkten: "It's sooo christmassy"

DPASie beißen in Bratwürste, lassen sich vom Punsch benebeln und jagen bunten Christbaumkugeln hinterher: Touristen aus aller Welt kommen dieser Tage nach Köln, um Weihnachtsstimmung zu tanken. Manche haben Lust auf Romantik - andere auf einen kräftigen "Gluhwein"-Rausch.

http://www.spiegel.de/reise/deutschl...-a-872438.html
  1. #20

    Zitat von t.s.garp Beitrag anzeigen
    .... (...9 vorausgesetzt, man schafft es, die rheinländische Frohnatur auszublenden. (...))
    Wem die nicht passt, soll sich halt den Kotzbrocken in Muenchen oder Berlin aussetzen oder in Hamburg depressiv werden;-)
  2. #21

    Die romantische Umgebung ist nicht reproduzierbar

    Zitat von Nevermeind Beitrag anzeigen
    Wie kommen Sie denn darauf?

    Nuernberg und Dresden sind halt die Klassiker, aber wenn man mal die pittoreske Kulisse (besonders in Nuernberg) weglaesst, bleibt ein ganz normaler Weihnachtsmarkt uebrig, wie man ihn ueberall findet. Und wenn man mal die Burg, die Altstadt, den Kettensteg und ein paar andere Dinge in Nuernberg gesehen hat, ist diese Stadteigentlich auch schon gesehen, aehnliches gilt fuer Dresden. Da hat Koeln ganz eindeutig mehr zu bieten.
    Die von Ihnen richtig beschrieben Kulisse, besonders am Abend, macht den Markt in Nürnberg besonders romantisch. (Christkindelmarkt, Nrnberg - Erfahrungsbericht - "...wer da kommt, der soll willkommen sein!")
  3. #22

    Zitat von _derhenne Beitrag anzeigen
    Ich muss würgen! Das schlimmste an dieser Stadt, neben ihrer Hässlichkeit, ist die maßloß übertriebene Selbstwahrnehmung durch ihre Einwohner, sowie die ebenso maßloß übertriebene Darstellung und Wertschätzung in den deutschen Medien.

    Köln ist ein Loch, das nur zum Schönsaufen einlädt.

    Zum Artikel: Ja, was man an und in Deutschland hat merkt man erst, wenn man man es einmal längere zeit entbehren musst. Mein Tipp: Die kleineren Weihnachtsmärkte in mittelgebirgigen Kleinstädten. Etwa im Thüringer Wald oder auch im Erzgebirge.
    Da haben Sie nicht ganz Unrecht, aber schließlich ist Kölner sein, ja ein Beruf. Irgendwie haben die alle mit Medien zutun ;-). Die Selbstverliebheit der Kölner ist nur mit der von Berlin zu vergleichen. ;-). Aber die sind schon in Ordnung. Ziemlich entspannte Leute, die Kölner. Und so einen Dom hat nun mal nicht jede Stadt!
  4. #23

    Deutschland ist geil

    Seit 2004 bin ich auf der Insel Great Britannia gestrandet.

    Und schliesslich zu obiger Erkenntnis gereift.

    Ich liebe ploetzlich ALLES an meinem Heimatland: Currywurst, Ehrlichkeit, Direktheit, Unhoeflichkeit, Unverschaemtheit, Weihnachtsmarkt, Kartoffelpuffer, Puenktlichkeit, Jack Wolfskin Manie, Jammern auf hohem Niveau, Kellergeschosse, dichte Fenster, usw. ich koennte stundenlang die Liste verlaengern.

    War letzte Woche in Heidelberg, da gab es gleich 3-5 Weihnachtsmaerkte. Auf allen traf man viele Englaender und Deutsche. Alle waren sich einig - siehe Titel
  5. #24

    Wirklich schade...

    Ich muss mich auch wundern, was das für ein Bericht ist. Es ist eher eine allgemeine Umfrage der Wirkung deutscher Weihnachtsmärkte auf ausländische Besucher. Die Antworten freuen natürlich. Aber ein wirklicher Bericht über die Kölner Wehinachtsmärkte wäre schön gewesen, da sich die Stadt in den letzten Jahren enorm viel Mühe gegeben hat, um diese zu verschönern. So wurden die Märkte am Alter Markt, Heumarkt, aber auch Neumarkt, Rudolfplatz etc. mit reichlich Flair ausgestattet. Ganz abgesehen von dem alternativeren Markt am Stadtgarten und dem etwas bunteren schwul-lesbischen Plätzchen, die initiativ entstanden.