Muslimbrüder gegen Demonstranten: Abrechnung im Folterkäfig

APDie Muslimbrüder greifen im Machtkampf in Ägypten zur Selbstjustiz: Auf dem Höhepunkt der Ausschreitungen in Kairo nahmen die Islamisten massenhaft Gefangene und folterten sie. Berichte legen nahe, dass die Polizei die Übergriffe duldete.

Muslimbrüder in Ägypten greifen gegen Demonstranten zur Selbstjustiz - SPIEGEL ONLINE
  1. #10

    optional

    Wer fährt denn nun noch freiwillig in so ein Land als Tourist? Ich war vor 25 Jahren dort und war sehr beeindrukct von der Ästhetik der alten Kultur. Sehr schade... das kann noch Generationen dauern bis die Ägypter endlich die Religion vom Staat trennen, nur so kann sich der moderen offene Mensch entfalten und nicht nur im Mercedes sitzen und ein Handy benutzen und sich über die gottlosen Erfinder
  2. #11

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Das sind unsere Gefangenen", sagte Madih, der sich selbst als Anwalt bezeichnet, "für sie gelten wie im Krieg die Genfer Konventionen, und die verbieten Fotos."
    Aber Folter ist erlaubt, lustiges Verständnis.
    Es kommt schon etwas Vorfreude auf, zu sehen wie es in Syrien und im Iran abgehen wird, nachdem wir wie immer mit allen Mitteln unser Verständnis von Demokratie dorthin exportiert haben.
    Den bisherigen Verlauf der Demokratieverbreitung von Afghanistan über Irak, Ägypten zu Lybien kann ja gelinde gesagt als semiprofesionell betrachtet werden. Aber die Amis haben schon cooles Kriegsgerät, müssen nur noch etwas an der Zeit direkt nach dem Krieg in den entsprechenden Ländern feilen, sonst könnte man ja noch denken, dass dies so gewollt sei.
  3. #12

    Revolutionsgarden

    Jeder gute muslimische Führer braucht doch seine Pasdaran.
    Die schmutzige Arbeit muss doch auch getan werden. Auf dem Tahirplatz laufen sozusagen die Vorstellungsgespräche für die Posten in der zukünftigen Revolutionsgarde der Muslimbrüder.
  4. #13

    Islamofaschismus?

    Wer schon in arabischen Ländern gereist ist, weiss um die Bewunderung vieler für Hitler und seine gewalttätige Banden. So sind die Parallelen, die einige Schreibende auszumachen glauben, nicht von der Hand zu weisen. Der sog. Arabische Frühling hat mit einem demokratischen Prozess, wie unsere Medien das gerne sehen möchten, überhaupt nichts zu tun. Es wird in allen Ländern früher oder später zu einem reinen Gottesstaat kommen, der die Scharia zur Grundlage haben wird, der Anders- und Nichtgläubige in Konzentrationslager sperren, umbringen oder vertreiben wird. Die sog. gemässigten Muslime sind eine Marginalie bzw. die wagen nicht, sich dagegen aufzulehnen. Weil sie nur ihren Koran im Kopf haben, werden sie wirtschaftlich immer mehr hinter der übrigen Welt zurückbleiben, und wenn das Erdöl mal alle ist, in den verhassten Westen flüchten in der Hoffnung auf Arbeit. Wenn sie zu Millionen kommen, werden wir vielleicht erwachen.
  5. #14

    Abrechnung im Folterkäfig

    Demokratie steht auf den Säulen Legislative-Exekutive-Judikative-4.Gewalt Pressefreiheit!!!!
    UN-Menschenrechtscarta!!!!

    Phoenix2006, die Unbestechlichen
  6. #15

    Mord, Terror, Folter, Verachtung von Menschenrechten...diese üble Liste ließe sich fortsetzten. Und dies alles immer und immer wieder im Namen des Islam. Viele Freunde macht sich diese Religion auf unserem Globus mit ihrem tumben, krakeelenden Mordgesindel damit sicher nicht.
  7. #16

    Da kann man sich ja vorstellen, wie kuschelig das wird, wenn die das Land erst richtig im Griff haben.
    Achso, warum gibt es eigentlich zur obersten Meldung wieder kein Forum? Bestimmt ein Zufall ;-)
    Bombenalarm in Bonn: Spuren führen in die Salafistenszene - SPIEGEL ONLINE
  8. #17

    Möge Gott ...

    ... das Volk Ägyptens vor den Muslimbrüdern und Konsorten beschützen und ihnen Kraft geben für diesen ungleichen und zutiefst beschämenden Kampf. Denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Muslimbrüder so enden wie Muammar al-Gaddafi und Saddam Hussein.
  9. #18

    Keinen Deut besser!! Ägypten Ferienland?

    Wer jetzt noch nach Ägypten geht und Ferien macht, unterstützt ein Scharialand. Wo die Frauen bald nichts mehr zu lachen haben. Die Islamisten sind keinen Deut besser, deswegen gingen deutsche Salafisten nach Ägypten zurück. Nur die linke Politiker schauen weg und wollen die Gefahren der Islamisten in Deutschland nicht wahrhaben. Die Grenzen sind weit geöffnet und hier schläft man weiter und schaut weg!
  10. #19

    Zitat von el-gato-lopez Beitrag anzeigen
    Und wieder einmal darf sich der Westen "rühmen", solche lupenreinen Demokraten an die Schalthebel der Macht bugsiert zu haben. Zur grossen Hybris der westlichen Befindlichkeitsmedien gehört ja auch, dass man Tage braucht, über derlei Vorfälle zu berichten. Das der "demokratische" Präsident sich auf private Foltertrupps stützt, ist ja auch eine gar unangenehme Sache, wenn man bedenkt, dass die Medienschaffenden diese Praxis beim Vorgänger lauthals kritisiert hatten. Wenn in Kasachstan oder China dagegen ein Polizist einen Oppositionellen nur anhustet, füllt das innert Minuten die Titelseiten mit Empröung erster Güte.
    Aber eben, die Islamistenbrüder in Tunesien, Ägypten und Co sind ja "unsere Freunde" (glaubte die revolutionsromantische Bionadefraktion zumindest) und über Freunde sagt man ja nur Gutes...
    Da können Sie aber froh sein, mal wieder einen Grund geliefert bekommen zu haben, auf Pazifisten, Grüne und überhaupt auf Besonnene einzuschlagen.

    Bringen wir ein wenig Vernunft in die Debatte:

    1. Der Islam ist eine Tatsache, die wir nicht abschaffen können. Es bleibt uns keine Wahl. Wir müssen mit dem Islam leben. Sowohl auf der Welt wie auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Menschen, die an Mohammad glauben, gibt es schließlich nicht nur irgendwo in fernen Ländern, sondern auch in jeder deutschen Stadt.

    2. Der Islam ist nicht einheitlich; er kennt viele Strömungen. Die sog. Islamisten sind nur eine kleine radikale Gruppe innerhalb der großen Umma. Die große Mehrheit der Muslime ist friedlich und durchaus bereit, mit uns Christen ein gut-nachbarschaftliches Verhältnis zu pflegen.

    3. Unter den Christen gibt es allerdings, genauso wie unter den Muslimen, eine kleine radikale Gruppe, die dem Freund-Feind-Denken verhaftet ist und Unfrieden schürt. Ich möchte diese Gruppe als die "Salafisten des Westens" bezeichnen. Wenn man sich informieren will, wie diese Gruppe tickt, liest man am besten das SPON-Forum zu entsprechenden Themen.