Riskantes Experiment: Veränderte Immunzellen heilen Kind von Leukämie

US-Mediziner feiern einen Erfolg: Mit Hilfe von genetisch veränderten Immunzellen haben sie das Leben eines siebenjährigen Mädchens gerettet, das an Leukämie litt. Für Emily war es die letzte Hoffnung - ein Pharmakonzern wittert in der experimentellen Methode nun das große Geschäft.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-871892.html
  1. #1

    Na und?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für Emily war es die letzte Hoffnung - ein Pharmakonzern wittert in der experimentellen Methode nun das große Geschäft.

    Experimentelle Immuntherapie bei Leukämie: Ärzte retten Emilys Leben - SPIEGEL ONLINE
    Warum sollen sie kein Geschäft machen? Wer kein Geschäft machen will endet so wie der Kommunismus.

    Das passt wohl nicht ins linke Weltbild wenn eine Firma Gewinn machen muß um ihre Mitarbeiter zu bezahlen. Und die Mitarbeiter zahlen dann Steuern mit denen linke Beamte bezahlt werden die zu gut für unsere Welt sind.
    Deren Geld kommt dann aus der Steckdose.
    Forschung braucht Geld und Gewinnaussichten,ganz normal.
    Der Schmid hat früher auch nur geschmidet wenn er seine Produkte verkaufen konnte, sonst wäre er verhungert.
  2. #2

    Juhu Superimunzellen

    Oh man. Es löst also eine Debatte aus wenn ein Kind ein THC Preparat bekommt aber genetisch veränderte Imunzellen (jedem sollte es bei sowas kalt den Rücken runterlaufen) kein Problem. Dann noch dieser Herzerweichende Artikel ohne jegliche Kritik. Im Artikel so tolle Sachen wie bei 2 von 3 hat es geholfen und ein paar Zeilen später oder vorher die Aussage das es 10 bekommen haben. Also hat es bei 6,66666 von 10 geholfen? Was für eine Farse, aber super Werbung für das züchten neuer noch schlimmerer Krankheiten. Ach ne warte bestimmt hat ein Pharmakonzern nur das eine im Kopf, die Gesundung der Patienten. Das ganze und die Aufmachung hier ist ekeleregend.
  3. #3

    @appeasement

    Ein komplett mit Großbuchstaben geschriebener Alias, soll ich wirklich naja was solls. Was ist denn bei Ihnen kaputt. Gewinn hin her gut und schön. Darf irgendwer deswegen Imunzellen züchten, wo keiner weiß wie erreger auf diese langfristig reagieren? Ich finde nein, weil ich keinen bock habe in 10 Jahren wegen einem mutiertem Schnupfen aus den Augen zu bluten. Das passt in Ihre heile der Markt regelt sich schon selbst Welt anscheinend nicht rein, aber an Ihrem Wesen wird ja die Gesellschaft genesen. Ich finde Darwinismus in Gesellschaft und Kultur Faschistisch, aber das ist nur meine Meinung.
  4. #4

    immunotherapie

    Gute recherchierter Artikel. Vielen Dank.
    Auch die links sind hilfreich.
    Immuntherapie wird meiner Meinung nach zumindest ein wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Teil der Krebstherapie werden. Es ist eher positiv dass sich eine Pharmafirma hier einklinkt. Das Problem ist naemlich dass es sich im Moment sehr gut an den Chemotherapeutika verdienen laesst. Sie muessen ueber lange Zeit verabreicht werden und die Erfolgsquote ist ok aber nicht super. Wenn eine Immuntherapie heilt ist das eine ganz andere Situation.
  5. #5

    Alle Achtung!

    Zitat von APPEASEMENT Beitrag anzeigen
    Warum sollen sie kein Geschäft machen? Wer kein Geschäft machen will endet so wie der Kommunismus.

    Das passt wohl nicht ins linke Weltbild wenn eine Firma Gewinn machen muß um ihre Mitarbeiter zu bezahlen. Und die Mitarbeiter zahlen dann Steuern mit denen linke Beamte bezahlt werden die zu gut für unsere Welt sind.
    Deren Geld kommt dann aus der Steckdose.
    Forschung braucht Geld und Gewinnaussichten,ganz normal.
    Der Schmid hat früher auch nur geschmidet wenn er seine Produkte verkaufen konnte, sonst wäre er verhungert.
    Wer in seinem Post den Bogen von der Immunzellentherapie zu linken Beamten so elegant hinkriegt - der leidet gewiss unter einer grässlichen Linkenphobie. Guter Mann, vielleicht sollte Sie's auch mal mit einer ... versuchen, na Sie wissen schon.
    Noch was, haben Sie vielleicht den "Schmid" mit dem Fiescher verwechselt?
  6. #6

    keine Panik

    Zitat von oaonorm1 Beitrag anzeigen
    Ein komplett mit Großbuchstaben geschriebener Alias, soll ich wirklich naja was solls. Was ist denn bei Ihnen kaputt. Gewinn hin her gut und schön. Darf irgendwer deswegen Imunzellen züchten, wo keiner weiß wie erreger auf diese langfristig reagieren? Ich finde nein, weil ich keinen bock habe in 10 Jahren wegen einem mutiertem Schnupfen aus den Augen zu bluten. Das passt in Ihre heile der Markt regelt sich schon selbst Welt anscheinend nicht rein, aber an Ihrem Wesen wird ja die Gesellschaft genesen. Ich finde Darwinismus in Gesellschaft und Kultur Faschistisch, aber das ist nur meine Meinung.
    Wieso Panik? Niemand wird gegen seinen Willen therapiert.
  7. #7

    Milchmaedchenrechnung

    Zitat von APPEASEMENT Beitrag anzeigen
    Warum sollen sie kein Geschäft machen? Wer kein Geschäft machen will endet so wie der Kommunismus.
    ...
    Sie uebersehen, dass in dem gegenwaertigen Modell die Allgemeinheit zweimal zahlt: Erst fuer die Forschung an den Universitaeten, und dann noch einmal fuer die Gewinne der privaten Firmen, die den Universitaeten die Patente abkaufen, und zwar fuer, aufs Ganze gesehen, sehr wenig Geld.
  8. #8

    Zitat von kuac Beitrag anzeigen
    Wieso Panik? Niemand wird gegen seinen Willen therapiert.
    Darum geht es nicht, die Möglichkeit unvorhersehbarer mutierter Erreger wird erhöht. Das Problem ist hierbei, dass man gegen seine Willen damit infiziert werden kann. Und sagen sie mir nicht "niemand bekommen gegen seinen Willen Schnupfen".
  9. #9

    @oaonorm1

    ich bin ganz direkt, sie haben von der Materie keine Ahnung. Sie wissen vermutlich nichtmal was zurzeit schon alles gentechnisch verändert um Sie herum frei verfügbar ist. Vor der Zukunft können Sie die Augen nicht verschließen.

    Was ich mich Frage, woher kommt der Cytokinestorm? Von den T-Zellen?

    Auch interessant zu sehen das hier Rheumamedikamente zum Einsatz kommen, aber im Prinzip logisch da sie dort dasselbe machen wie in diesem Fall, mit Interleukinen konkurrieren oder die Wirkung dieser verhindern in dem sie Kinasen im weiteren Signalweg inhibieren. Die Langzeit-Nebenwirkungen dürften hier aber stärker sein, da nicht nur Cytokine unspezifisch systemisch abgeschaltet sind und somit Immunantworten unterdrücken, hier wird auch direkt ins adaptive Immunsystem (verhinderte Antikörperproduktion mangels B-Zellen) eingegriffen.

    Ich denke die Möglichkeiten dieser personalisierten Medizin sind sehr weit gesteckt, und faszinieren mich als Biologen sehr.