340-Millionen-Verlust: Zocker-Beamtin erschüttert Österreich

Getty ImagesEine Beamtin aus Salzburg hat 340 Millionen Euro verspekuliert. Mehr als zehn Jahre lang blieb ihr Treiben unbemerkt. Jetzt könnte der Skandal die Regierung des österreichischen Bundeslandes zu Fall bringen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-872238.html
  1. #1

    Wie war das noch?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Beamtin aus Salzburg hat 340 Millionen Euro verspekuliert. Mehr als zehn Jahre lang blieb ihr Treiben unbemerkt. Jetzt könnte der Skandal die Regierung des österreichischen Bundeslandes zu Fall bringen.
    Der Staat soll die Finanzindustrie in die Schranken weisen?! Der Staat soll dies tun, der Staat soll das tun! Nur baut der Staat i.d.R. mehr Mist als die private Wirtschaft, denn für den Staat ist das verjuxte Geld ja nur das des Steuerzahlers und von dem kann sich der Staat immer mehr Geld holen.
    PS: Welche deutschen Banken haben die größten Verluste gemacht? Die staatlichen Landesbanken!
  2. #2

    Peanuts

    340 Millionen sind doch nur Peanuts im Vergleich zu den deutschen Euro-Zockern im Bundestag!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Beamtin aus Salzburg hat 340 Millionen Euro verspekuliert. Mehr als zehn Jahre lang blieb ihr Treiben unbemerkt. Jetzt könnte der Skandal die Regierung des österreichischen Bundeslandes zu Fall bringen.

    Spekulationen von Beamtin könnten Salzburger Regierung sprengen - SPIEGEL ONLINE
  3. #3

    Ich warte...

    Ich warte mal, bis sich der erste pauschale Beamtenverunglimpfer meldet!

    Dass es immer wieder (viel zu viele!) Menschen gibt, die solch riskante Geschäfte mit Geld betreiben, das ihnen nicht gehört ist unglaublich!
    Und das ist nicht auf Österreich beschränkt. Ganz im Gegenteil!
  4. #4

    peanuts

    Das Zocken auf der nächst höheren Ebene bringt viel mehr Verluste. Erst verspekulieren sich die Länder und Banken und dann müssen sie alle gerettet werden.
    Wer wurde dafür entlassen?
    Manipulation des Euribor? Es gab ein paar goldene Handschläge.
  5. #5

    Zitat von hxk Beitrag anzeigen
    Der Staat soll die Finanzindustrie in die Schranken weisen?! Der Staat soll dies tun, der Staat soll das tun! Nur baut der Staat i.d.R. mehr Mist als die private Wirtschaft, denn für den Staat ist das verjuxte Geld ja nur das des Steuerzahlers und von dem kann sich der Staat immer mehr Geld holen.
    PS: Welche deutschen Banken haben die größten Verluste gemacht? Die staatlichen Landesbanken!
    Nö. Die private HRE. Die allein hat über 100 Milliarden € an Bürgschaften und Krediten vom detschen Steuerzahler gebraucht. An zweiter Stelle kommt die Commerzbank mit über 8 Milliarden. Allein schon diese 8 Milliarden sind mehr als die Verluste aller deutschen Landesbanken zusammen, wobei zu bedenken muss, dass der Verlust nur bei einigen der Landesbanken angefallen ist. Über die Hälfte der Landesbanken kam völlig ohne Staatshilfe durch die Bankenkrise.
  6. #6

    Zitat von hxk Beitrag anzeigen
    PS: Welche deutschen Banken haben die größten Verluste gemacht? Die staatlichen Landesbanken!
    Erst nachdem sie privatwirtschaftliche Gewinne erwirtschaften sollten. Zudem dürfte die damals private HRE die größten Verluste gemacht haben, auch IKB und Commerzbank waren gut dabei...
  7. #7

    War sie nun

    Beamtin oder Angestellte? Und wer hat sie eingestellt? Und wer war zuständig für die Überwachung?
  8. #8

    Kann ja nicht sein

    Frauen sind doch die guten, das stellen Burmester und Berg in ihren Artikeln jeden Tag wieder heraus.

    Solche moralischen Superwesen zocken doch nicht, dass macht nur der Neandertaler Mann. Dieser Artikel MUSS eine Ente sein.
  9. #9

    Beamte

    Absolut richtig! Kommt mir sehr bekannt vor von den staatlichen Landesbanken in Deutschland. Staatliche Aufsicht oder Führung ist nicht die beste Voraussetzung um Geld zu verwalten, es ist ja schließlich nicht das Eigene Geld und der jeweilige Aufsichtsrat besteht zudem aus Fachfremden Politikerfreunden.
    Aber Hauptsache es heisst "die Banken wären an allem Schuld". Diese haben vielleicht eine Mitschuld, aber nach dem Prinzip von Hartz IV haben sie ein Anrecht auf Hilfe: Wer sein gesammtes Geld verprasst hat - dem Hilft der Staat. Wer sparsam war und Geld auf der Seite hat, der bekommt nix........
    Zu den Landesbanken: Und um von den Milliarden verprasster Steuergelder der Landesbanken abzulenken, spielt sich die Regierung jetzt als Europaretter auf. Damit handelt man vermutlich auch nicht immer im Sinne der Mehrheit seiner Wähler......