Studie zur Verkehrssicherheit: Autofahren ist 55 Mal tödlicher als Zugfahren

dapdDie Eisenbahn-Lobby hat in einer Studie die Opferstatistiken von Zug- und Pkw-Unfällen verglichen. Die Ergebnisse sprechen für die Schiene: Wem sein Leben lieb ist, fährt Bahn statt Auto.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/s...-a-872226.html
  1. #1

    optional

    Es sterben also 4 Personen pro einer Milliarde Kilometer PRO PERSON? Wie kann können denn pro Person 4 Personen sterben? Hat darüber schon mal jemand nachgedacht? Es sollte doch eher eine Sterbenswahrscheinlichkeit pro Person und zurückgelegter Strecke angegeben werden.
  2. #2

    Übrigens ist das Sterberisiko von Flugreisen

    pro Million Kilometer noch weit geringer, das von "Gehen" aber höher als bei Auto.
  3. #3

    Interessant, 4 Tote pr Milliarde Personen-Kilometer in ganz Europa, 2,8 davon in DE??

    Das bestätuigt, dass Deutsche eine besondere Gefahr im Straßenvekehr darstellen und das statistisch belegt, nicht nur gefühlt, wie z.B. Sonntag morgen um 2 Uhr (es schneite heftig und es bestand noch kein Winterdienst) im Schneegestöber.
    Dort konnte ein Deutscher so "gut" mit seinem Auto fahren (ein bayerisches Modell) , dass er mit ca. 200 km/h bei Sichtweite von ca, 80 m durch den Schnee die A7 entlangschlitterte.
  4. #4

    optional

    @üffel ich geh mal davon aus, dass damit gemeint ist das eine Fahrt von 100 Kilometern in einem Auto in dem zwei Personen sitzen als 200 Kilometer gewertet wird.

    nur 55 mal größer, zählen bei der Statistik auch Leute die sich vor einen Zug werfen, ansonsten hätte ich gedacht das die Gefahr für Autofahrer deutlich höher ist (bzw für Zugfahrer geringer)
  5. #5

    Mathematik

    (4/10^9)/1 = 4/10^9

    Da Personen rein mathematisch oder physikalisch keine EInheit haben (in Rechnungen steht da eben Stck.) kannst du beliebig oft durch eine Persion teilen, da aendert sich an der Formel erst mal gar nichts.

    Die Originalaussage ist eben 4 Tote pro x Personenkilometer, und Persionenkilometer oder Kilometer sind dasselbe.

    Das waren eben BWLer die das gerechnet haben und keine Physiker. ;)
  6. #6

    Zitat von criticalsitizen Beitrag anzeigen
    Das bestätuigt, dass Deutsche eine besondere Gefahr im Straßenvekehr darstellen und das statistisch belegt, nicht nur gefühlt, wie z.B. Sonntag morgen um 2 Uhr (es schneite heftig und es bestand noch kein Winterdienst) im Schneegestöber.
    Dort konnte ein Deutscher so "gut" mit seinem Auto fahren (ein bayerisches Modell) , dass er mit ca. 200 km/h bei Sichtweite von ca, 80 m durch den Schnee die A7 entlangschlitterte.
    Statistiken lesen und verstehen sind zwei unterschiedliche Dinge, was? Während es europaweit 4 Tote pro Milliarde Personen-Kilometer gibt, sind es in Deutschland nur 2,8. Das heißt nicht, dass es im restlichen Europa nur 1,2 sind, sondern mehr als 4, damit der Schnitt wieder auf 4 kommt.
    Autofahren ist in Deutschland also sicherer als im restlichen Europa. Seltsam, wo doch immer alle behaupten, dass das tempolimitfreie Fahren auf der Autobahn uns alle noch ausrotten wird.
  7. #7

    Trau' keiner Statistik...

    ...die Du nicht selbst gefälscht hast.
    Was soll der Blödsinn? Wenn die Bahn es gelernt hat, bei mir vor der Haustür zur von mir gewünschten Zeit zum von mir gewünschten Ziel abzufahren, ... denke ich auch mal darüber nach, sie zu benutzen.
    So spare ich mir die 5km zum nächsten Bahnhof, das zwangsweise Umsteigen in der nächsten sog. Großstadt und vor allem das Warten auf zugigen Bahnsteigen.
    Diesbezüglich ist sehr zu empfehlen: http://www.youtube.com/watch?v=wXjhszy2f9w
  8. #8

    Die Studie hätte auch diese Untersuchung machen können: "Sterben ist 100% tödlicher als leben!"
  9. #9

    @ criticalsitizen

    Zitat von criticalsitizen Beitrag anzeigen
    Das bestätuigt, dass Deutsche eine besondere Gefahr im Straßenvekehr darstellen und das statistisch belegt, nicht nur gefühlt, wie z.B. Sonntag morgen um 2 Uhr (es schneite heftig und es bestand noch kein Winterdienst) im Schneegestöber.
    Dort konnte ein Deutscher so "gut" mit seinem Auto fahren (ein bayerisches Modell) , dass er mit ca. 200 km/h bei Sichtweite von ca, 80 m durch den Schnee die A7 entlangschlitterte.
    Sie haben den Artikel und die Auswertung der Statistik nicht verstanden. Ganz im Gegenteil bedeutet es, dass deutsche Straßen deutlich sicherer sind, als im europäischen Durchschnitt.

    Ansonsten ein ziemlich blöder Artikel. Dachte erst, das wäre satirisch/komisch gemeint und macht sich im weiteren Verlauf über den katastrophalen Service der Bahn und deren undurchsichtige Preisgestaltung lustig, aber es war einfach nur schlecht und wenig informativ. Zudem noch von einer Interessengruppe gesteuert und hat dadurch mit Journalismus nichts zu tun.