Sicherheitsdebatte: Bund darf Stadionstehplätze nicht verbieten

DPAInnenminister Friedrich droht immer wieder mit einem Stehplatzverbot in Fußballstadien - doch offenbar hat er dafür gar keine Handhabe. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linken hervor. Demnach sind für alle Fragen des Baurechts allein die Länder zuständig.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...-a-872125.html
  1. #1

    ganz einfach...

    ... die veranstaltenden Vereine sollen für die Kosten der Polizei und Rettungsdienste aufkommen, ohne Einschränkung. Dann werden sich die Vereine auch überlegen wie mit den Idioten die sich vor und nach dem Spiel prügeln wollen umgegangen wird. Und dann die Kosten von diesen Schwachmaten wieder einklagen, dann wird es 3-4 Wochen dauern und Fussball ist dann wieder ein Erlebnis wo auch Familien hingehen können.
  2. #2

    @lollopa1

    Die Vereine kommen doch bereits für sämtliche Kosten auf. knapp 715 Millionen Euro an Steuern haben die Bundesliga Vereine im letzten Jahr gezahlt. Damit ist jeder Cent der Einsätze abbezahlt.

    Mal ganz davon abgesehen das die Stadien sowie die Vereinsgelände an sich kein Gewaltproblem haben - woanders kann ein Verein nicht mit eigenen Ordnern eingreifen.
  3. #3

    @lollopa1

    Gibt es tatsächlich immer noch Menschen, die so blind sind? Oder wollen Sie bewusst blind sein? 1. Übernehmen die Vereine bereits indirekt Kosten für Polizeieinsätze durch Steuerabgaben in Milliardenhöhe.
    2. Möchte ich gerne hier von Ihnen erläutert haben, wo Sie ein Erlebnis hatten, das Sie dazu bewegt, es als gefährlich anzusehen ins Stadion zu gehen. 1,6 Verletze pro Spiel. Ein prozentualer Anteil von 0,0064% der Gesamtmenge an Zuschauern. Natürlich sind auch diese 1,6 Personen zu viel. Aber wo genau ist jetzt die Gefahr, wenn man von z.B. der Haupttribüne aus ein Spiel anschaut.
  4. #4

    Ich war dieses Jahr mit meinen zwei kleinen Kindern im Stadion. Nicht in irgendeinem Gut-Menschenstadion. Nein, ich war im ganz, ganz bösen Frankfurt, der Höhle des Randalemeisters. Und was soll ich sagen, wir leben noch! Und wir haben uns immer sicher gefühlt! Wie kann das sein? Wenn man den Medien glaubt und den Menschen, die offenbar noch nie ein Stadion von innen gesehen haben, dann dürfte ich hier doch gar nicht mehr schreiben können? Es herrscht doch Krieg in und um die Stadien herum.
    Oder stimmt irgendwas mit der Berichterstattung nicht? Ich werde dieses Jahr sicher noch mehr Selbstversuche machen und ich habe keine Angst, ich freue mich darauf - und meine Kinder auch!
  5. #5

    jaja

    @lollopa1: Mal wieder ein populistischer Vorschlag der nur von jemanden kommen kann der sich mit der Materie überhaupt gar nicht beschäftigt sondern nur auf die Medien-Meinungs-Mache unter der Überschrift "Gewalt in Stadien" hereinfällt.

    Kleiner Hinweis: Die Polizeikosten betragen jährlich ca. 100 Mio. Euro (in der 1. und 2. Liga). Die dort spielenden Vereine richten jährlich mehr als 1 Milliarde Euro Steuern an den Staat ab. Ergo? Polizeieinsätze werden bereits zu 100% von den Vereinen getragen.
    2. Fussball ist ein Erlebnis, zu dem Familien bedenkenlos hingehen können. Das war nicht immer so (z.B. in den 80er Jahren), ist es aber heute. Wesentlich mehr Gewalt gibt es auf Sauffesten wie z.B. dem Münchner Oktoberfest. Hier hat nur niemand Angst davor wenn er mit seiner Familie hingeht. Sie würden genauso darüber schreiben, wenn die Medien es so wollten. Wollen sie aber nicht.

    Übrigens: Ich gehe seit fast 20 Jahren regelmäßig ins Stadion. Noch nie habe ich Angst haben müssen. Im Gegensatz dazu fahre ich lieber einen Umweg als am Berliner Hermannplatz die U-Bahn wechseln zu müssen. Denn hier Angst zu haben ist wohl wesentlich verständlicher als in einem Stadion.
  6. #6

    Armes Deutschland

    Wie kann nur so ein offensichlicher Lügner und Faktenverdreher Bundesminister sein... Öffentlichkeitswirksame Themen aufgreifen und dann Fakten so lange verdrehen und Statistiken in Auftrag geben bei denen man den Ausgang schon im Voraus festlegt selber bestimmt ist wirklich eine sehr praktische Art Wahlkampf zu machen.
  7. #7

    Ganz eifach...

    das internet heutzutage. man kann blödsinn a là springer ohne weiteres publizieren? Richtig Lollopa1? die finanzen wurden schon angesprochen, der satz "kann man wieder mit familien ins stadion gehen" zeugt von absoluter 0-ahnung. ich unterstell dem verfasser somit, dass er sowieso nie ins stadion geht. von daher ist jedes wort zu schade.
  8. #8

    Zitat von lollopa1 Beitrag anzeigen
    ... die veranstaltenden Vereine sollen für die Kosten der Polizei und Rettungsdienste aufkommen, ohne Einschränkung. Dann werden sich die Vereine auch überlegen wie mit den Idioten die sich vor und nach dem Spiel prügeln wollen umgegangen wird. Und dann die Kosten von diesen Schwachmaten wieder einklagen, dann wird es 3-4 Wochen dauern und Fussball ist dann wieder ein Erlebnis wo auch Familien hingehen können.
    Sagt jemand der wohl schon sehr lange in keinem deutschen Stadion mehr war.
    Mir als langjähriger Dauerkartenbesitzer ist schon seit Jahren keine Gefahr im Stadion begegnet.
    Wenn man nichts sinnvolles zu einem Thema beitragen kann, dann wäre es fein einfach mal nix zu sagen au?er Stammtischparolen in die Welt zu setzten.
    Ermüdend ...
  9. #9

    Merkwürdiges Argument

    Zitat von chaos667 Beitrag anzeigen
    Die Vereine kommen doch bereits für sämtliche Kosten auf. knapp 715 Millionen Euro an Steuern haben die Bundesliga Vereine im letzten Jahr gezahlt. Damit ist jeder Cent der Einsätze abbezahlt.
    Dieses Argument liest man immer wieder. Etwas kurzsichtig allerdings, finden Sie nicht auch?
    Stellen Sie sich doch einfach mal vor, dass die Millionen, die völlig unnötig in den Polizeieinsatz fließen, an anderer Stelle genutzt werden könnten. Bildung oder Sportförderung, nur als Beispiel.