Staatskrise in Ägypten: Schüsse auf dem Tahrir-Platz

REUTERSVier Tage vor dem geplanten Verfassungsreferendum in Ägypten ist die Lage extrem angespannt. Islamisten und Gegner des islamistischen Präsidenten Mursi haben zu Großkundgebungen aufgerufen. In der Nacht fielen auf dem Tahrir-Platz im Zentrum Kairos Schüsse auf Demonstranten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-872113.html
  1. #1

    optional

    Gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens,
    Was will man von diesen Steinzeitmuselmanen verlangen,die Sonne tut Ihr Übriges Am Besten jeder glaubt was er will und lässt den Anderen in Ruhe mit der Gehirnwäsche.Juergen
  2. #2

    Westerwelle

    ist sicherlich einer der schlechtesten weil durchschaubarsten Außenminister der westlichen Welt. Nicht nur, dass außer deutschem Geld nichts von hier dort interessiert sondern auch, weil sich viele Ägypter von Deutschland hintertrieben fühlen. Hinzu tritt, dass die bizarren Gehorsamsrituale von Berlin nach Tel Aviv auch in Kairo nicht ungehört bleiben. Angesichts dessen glaubt wohl kaum jemand in Ägypten, dass Deutschland den "Erfolg der Revolution will" - eher im Gegenteil.
    Es darf auch wohl vermutet werden, dass Berlin tatkräftig am Wackeln der Regierung mitarbeitet; kaum etwas würde Berlin mehr in den kleinkarierten und kurzsichtigen Kram passen als der Fall der aktuellen Regierung. Da darf man sich noch einmal die Frage stellen, was eigentlich genau mit den fantastischen Summen passiert ist, die von Berlin durch die Konrad-Adenauer-Stiftung nach Ägypten gepumpt worden sind. Da würde mich mal eine Liste des Empfängerkreises interessieren und ich würde mich nicht wundern, darunter etliche Namen von Mubaraks Günstlings- und Gehaltsliste wiederzufinden.
  3. #3

    optional

    Diese Revolution war die Revolution der Muslimbrüder. Folglich machen die jetzt die Gesetze. Zugegeben, da sind noch so´n paar andere mitgelaufen beim demonstrieren, aber auf die kommt´s eh nich an. Die streiten sich ja mehr untereinander als mit der Regierung.
    ...
    Tja, so kann man sich irren.
  4. #4

    Die unheilige Allianz der modernen Elit'arier'

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vier Tage vor dem geplanten Verfassungsreferendum in Ägypten ist die Lage extrem an
    Die logische Kette, mit der seitens der sogen. Industriestaaten, allen voran den größten Waffenproduktionswirtschaftsstaaten USA, Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Slovakei und Spanien die Militärdiktatoren in aller Welt, einschl. Ägypten, das Feld für die lokalen Fundamentalisten, egal ob Moslems oder nazistische Besitzstandsmilitaristen wie in Chile, Argentinien, Brasilien, Honduras, Guatemala etc. bereitet und hernach mit den Geheimdiensten dieser "Demokraturen" beschützt haben, führt machmal aber auch zu ganz ungewollten Ergebnissen, wie wir am Beispiel Iran so wunderbar nachvollziehen können.

    Im Zentrum dieser Politik steht das Interesse der modernen Besitzstandsfeudalherrenmenschen, die unter dem Tarnnamen "Shareholder" gerade bei den Waffenschmieden in aller Welt jene real-existierende, neue Nazipolitik bei den einschlägigen Politniki dieser "Demokraturen" bestellen, wie wir das ja auch so wunderbar deutlich bei den heutigen Entscheidungen der deutschen Koalitionsregierung und dem immer extremistischeren Waffenexportgenehmigungsverhalten der Ex-FDJ-Kaderfunktionärin im Buka am Spreeufer ablesen können.

    Das wir es demnächst in Ägypten wohl auch mit einem sunnitischen Fundamentalistenregime mit militärischer Rückendeckung zu tun bekommen, dürfte doch ganz im Interesse unserer bundesteutschen Besitzstandsfeudalelit'arier' aus dem Shareholder- und Investoristenlager liegen, sofern die gegenwärtige Regentin dieser neuen deutschen Feudalistenrepublik auch weiterhin in ihrem geheimen Sicherheitsrat die lustigen Exporte der Instrumente gestattet, die für die Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung im zukünftigen ägyptischen Gottesstaat des neuen Pharaonen Mursi unabdingbar notwendig, systemisch unverzichtbar und überhaupt total im Interesse des neuen deutschen Feudalstaates und seiner neuen Regentenherrenkaste liegen.
  5. #5

    Zitat von minando Beitrag anzeigen
    Diese Revolution war die Revolution der Muslimbrüder. Folglich machen die jetzt die Gesetze. Zugegeben, da sind noch so´n paar andere mitgelaufen beim demonstrieren, aber auf die kommt´s eh nich an. Die streiten sich ja mehr untereinander als mit der Regierung.
    ...
    Tja, so kann man sich irren.
    das ist Unfug. Aber die Zeit lässt in den Gehirnen sehr schnell solche Verdrehungen zu. Die Muslimbrüder haben erst alle anderen erst vollkommen chaotisch dann immer besser organisiert kämpfen und sterben lassen danach erst als es nicht mehr so gefährlich war sind sie auf den Zug aufgesprungen und haben ihn geentert.

    Ich weis nicht ob sich überhaupt noch jemand daran erinnert es waren Jugendliche, Studenten, Fußballfans die auf dem Tahrir-Platz Ihr Leben einsetzten.
    und es war schon damals die Armee die glücklicherweise weitgehend die Füße still hielt, sonst hätte es viel schlimmeres ein Blutbad gegeben. Übrigens insoweit sehr ähnlich meinem eigenem Erleben auf den Strassen der DDR anno 89.
  6. #6

    Zitat von rabula_raser Beitrag anzeigen
    Die logische Kette,
    Du musst Unrecht haben.. aber ich bin mir nicht sicher.
  7. #7

    Weichdemokraten

    Erst wenn mehrere Staaten a la Iran bei uns vor der Tür stehen, kommen die Fragen. Das, was in Ägypten passiert ist sehr wichtig für Europa. Und wir lassen gerade die Menschen dort fallen, weil wir es verlernt haben, für Demokratie und Bürgerrechte zu kämpfen.
  8. #8

    @minando: Falsch!

    Hallo minando: Bitte???Diese Revolution war die Revolution der Muslimbrueder????? Dann habe ich aber irgendetwas verpasst hier. Ihr Statement ist schlichtweg eine voellige Verdrehung der Wahrheit! Die Muslimbrueder haben ganze zwei Tage mitgemacht, kamen erst als alles schon halbwegs vorbei war, haben aber in der Zwischenzeit schon fleissig mit dem Militaer verhandelt und zwar genau vom 28. Januar an! Vonwegen...
  9. #9

    Wow ...

    Zitat von rabula_raser Beitrag anzeigen
    Die logische Kette, mit der seitens der sogen. Industriestaaten, allen voran den größten Waffenproduktionswirtschaftsstaaten USA, Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Slovakei und Spanien die Militärdiktatoren in aller Welt, einschl. Ägypten, das Feld für die lokalen Fundamentalisten, egal ob Moslems oder nazistische Besitzstandsmilitaristen wie in Chile, Argentinien, Brasilien, Honduras, Guatemala etc. bereitet und hernach mit den Geheimdiensten dieser "Demokraturen" beschützt haben, führt machmal aber auch zu ganz ungewollten Ergebnissen, wie wir am Beispiel Iran so wunderbar nachvollziehen können.

    Im Zentrum dieser Politik steht das Interesse der modernen Besitzstandsfeudalherrenmenschen, die unter dem Tarnnamen "Shareholder" gerade bei den Waffenschmieden in aller Welt jene real-existierende, neue Nazipolitik bei den einschlägigen Politniki dieser "Demokraturen" bestellen, wie wir das ja auch so wunderbar deutlich bei den heutigen Entscheidungen der deutschen Koalitionsregierung und dem immer extremistischeren Waffenexportgenehmigungsverhalten der Ex-FDJ-Kaderfunktionärin im Buka am Spreeufer ablesen können.

    Das wir es demnächst in Ägypten wohl auch mit einem sunnitischen Fundamentalistenregime mit militärischer Rückendeckung zu tun bekommen, dürfte doch ganz im Interesse unserer bundesteutschen Besitzstandsfeudalelit'arier' aus dem Shareholder- und Investoristenlager liegen, sofern die gegenwärtige Regentin dieser neuen deutschen Feudalistenrepublik auch weiterhin in ihrem geheimen Sicherheitsrat die lustigen Exporte der Instrumente gestattet, die für die Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung im zukünftigen ägyptischen Gottesstaat des neuen Pharaonen Mursi unabdingbar notwendig, systemisch unverzichtbar und überhaupt total im Interesse des neuen deutschen Feudalstaates und seiner neuen Regentenherrenkaste liegen.
    ... jetzt haben Sie aber Dampf abgelassen. Aber wo Sie Recht haben - da haben Sie Recht.