Spende von Google: WWF jagt Wilderer mit Drohnen

DPAIllegalen Jägern droht Entdeckung aus der Luft: Der WWF setzt ferngesteuerte Flugobjekte ein, um die Wilderer zu finden. Google unterstützt das Projekt jetzt mit 5 Millionen Dollar.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/s...-a-872031.html
  1. #1

    Wir alle sind verantwortlich

    Die Weltmeinung macht viel Aufhebens, wenn es um die Verletzung von Menschenrechten geht – vielfach leider ergebnislos. Viel zu selten und mit zu geringem Nachdruck werden die elementaren Rechte der völlig hilflosen Tiere gefordert und verteidigt. Die Verantwortlichkeit für die Gesamtheit unser aller Lebensraumes liegt ausschließlich bei uns, den Menschen. Dass wir dulden, dass ein unerbittliches, zu jeder Gewalt bereites Verbrechertum die Existenz zahlreicher Tierarten bedroht, ist eine grobe Verletzung unserer Verantwortlichkeit. Die Politik sollte hier weitaus mehr von den Mitteln und Maßnahmen zur Verfügung stellen, die für die blödsinnigen militärischen Auseinandersetzungen zwischen allen möglichen Menschengruppen weltweit stets vorhanden sind.
  2. #2

    WWF=Spaßverein

    Mag ja alles schön und gut sein... nu find ichs schade wie schnell die Empörung über den WWF verflogen ist. Stichwort: Dokumentation "Der Pakt mit dem Panda" (Ist im Internet zu finden)

    der WWF ist nicht dass wofür er gehalten wird, und jede Spende wäre in fast jedem anderen Verwendungszweck besser aufgehboben.
  3. #3

    Fragt sich nur, wie lange es

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Illegalen Jägern droht Entdeckung aus der Luft: Der WWF setzt ferngesteuerte Flugobjekte ein, um die Wilderer zu finden. Google unterstützt das Projekt jetzt mit 5 Millionen Dollar.

    Spende von Google: WWF jagt Wilderer mit Drohnen - SPIEGEL ONLINE
    noch dauert, bis die Wilderer ebenfalls Drohnen einsetzten (zum Aufspuehren des Wildes, der Wildhueter) und somit wieder "Waffengleichheit"
    herrscht. Bei den zu erzielenden Preisen sollte es ein leichtes sein, diese zu finanzieren.
  4. #4

    Prima Idee.

    Allerdings sollte das mit den gleichen Konsequenzen durchgeführt werden, wie Drohnen im Krieg, denn nichts anderes ist es, was hier passiert. Betrachtet die Wilderer als Soldaten, die unsere Welt zerstören wollen und handelt dementsprechend. Mein Vorschlag.
  5. #5

    An sich gut

    Es ist wirklich gut, mit modernen Mitteln Jagd auf Wilderer zu machen um so Tiere zu schützen. Aber muss es ausgerechnet der WWF sein?! Das ist ungefähr so, als wenn man einem Alkoholiker Geld gibt, damit er damit Selter kauft. Der WWF wird das Geld nutzen, um Regenwälder abzuholzen und dort Palmölplantagen zu pflanzen. (siehe Film "Pakt mit dem Panda")
  6. #6

    Jubel

    Schön zu hören, dass der WWF sich weiterhin mit beeindruckender Vehemenz für die Privilegien der legalen Großwildjäger einsetzt,
    damit diese armen Wesen auch einmal die Chance haben, ein kapitales Tier vor die Flinte zu bekomen, um die konfettisierten Überreste "sinnvoll" zu recyceln und ihren kargen Krypta-Behausungen ein wenig morbiden Charme zu verleihen.
    Die Erweiterung des Portfolios um Menschenjagd war dringend nötig und entspricht durchaus dem Zeitgeist,
    denn mit dem Zertifizierungs-Märchen ala
    "wir lassen 1 Hektar Urwald symbolisch stehen und legitimieren damit die Transformaton 100er km² bis dato ineffizient genutzten Landes in ein schickes Palmöl-Paradies",
    läßt sich kaum noch einem Baumumarmer das Geld aus der Tasche ziehen.
  7. #7

    Ach, gut!

    Dann können sie ja auch gleich Elefanten für Juan-Carlos damit aufspüren.
  8. #8

    Zitat von peter_der_meter Beitrag anzeigen
    Mag ja alles schön und gut sein... nu find ichs schade wie schnell die Empörung über den WWF verflogen ist. Stichwort: Dokumentation "Der Pakt mit dem Panda" (Ist im Internet zu finden)

    der WWF ist nicht dass wofür er gehalten wird, und jede Spende wäre in fast jedem anderen Verwendungszweck besser aufgehboben.
    Der WWF hat fast alle der Anschuldigungen in dem Film mehrfach widerlegt, gerade bzgl. Palmöl und Sojaplantagen und dem damit verbundenen Raubbau an Primärwäldern.

    Nur das Thema Gentechnik bleibt auch im internationalen WWF umstritten, der WWF Deutschland hat sich allerdings ohne Ausnahmen dagegen ausgesprochen. Ist aber ein Riesenschiff mit auch durchaus unterschiedlichen Meinungen der Mitglieder, soll ja überall vorkommen.

    Ich bin seit langem Spender da der WWF halt auch Gewicht hat. Ja, er arbeitet auch mit Industrien zusammen, wenn Sie richtig was gegen Palmöl und Sojaplantagen tun wollen, hören Sie auf die Produkte zu kaufen und reduzieren sie bzw. hören sie ganz auf Fleisch zu essen, weil ein Großteil des Soja als Futtermittel endet.
  9. #9

    Google unterstützt spanisches Königshaus mit 5 Millionen Dollar

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Illegalen Jägern droht Entdeckung aus der Luft: Der WWF setzt ferngesteuerte Flugobjekte ein, um die Wilderer zu finden. Google unterstützt das Projekt jetzt mit 5 Millionen Dollar.
    Da war doch mal was mit "Don't be evil", aber was schert uns unser Geschwätz von gestern... Im Gegensatz zu vielen Firmen die massiv vom Pakt mit dem Teufel, äh, WWF profitieren, frage ich mich, was Google davon hat.

    Andererseits muß man doch froh sein wenn arme Wilderer davon abgehalten werden sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen, wird dabei doch beeindruckende Natur geschützt. Wenn der eine oder andere edle König ab und zu mal zum Spaß einen Dickhäuter erledigt, der ihm vor die Flinte getrieben wird, fällt dagegen doch kaum ins Gewicht.