Wilderei in Kenia: Zahl der Elefanten sinkt um 1000

APDramatische Entwicklung in Kenias zweitgrößter Elefantenpopulation: Die Zahl der Tiere ist in nicht einmal vier Jahren um mehr als tausend gesunken. Als wahrscheinliche Ursache gelten Wilderer, die illegale Geschäfte mit Elfenbein machen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-871986.html
  1. #1

    ich hoffe

    das wir Menschen irgendwann erkennen, was wir hier machen...Wie rücksichtslos wir mit unserem Planeten umgehen..."Egal" ist das Wort, das den meisten unserer dummen Bevölkerung als erstes zu unserer Lebensgrundlage, der Natur, einfällt. Allein das Coca Cola das bekannteste Wort der Erde ist, lässt mich zweifeln ob unsere Spezies überhaupt Ernst zu nehmen ist! Die Arten sterben aus, die Wälder werden gerodet und wir schauen nur minderbemittelt zu, da es sich nicht in unserem Hoheitsgebiets abspielt. Weil Staatsgrenzen anscheinend von sämtlicher Verantwortung freisprechen... Es werden Schwachsinnige Kriege bestritten, die keinem im entferntesten helfen, und solche wichtigen Sachen, wofür es sich zu kämpfen lohnt, werden nur in Statistiken festgehalten, damit der Mensch sich an seiner eigenen Dummheit ergötzen kann. Wie dämlich wir sind. Wer die Natur nicht schätzt und schützt, hat keine Berechtigung auf diesem Planeten zu leben.
  2. #2

    Schade,

    Kenia ist für sein dilettantisches und halbherziges Wildtiermanagement berüchtigt, aber daß jetzt auch in den Parks gewildert werden kann, ist schon desillusionierend. Den enormen Bevölkerungszuwachs zu kontrollieren gelingt leider kaum einem afrikanischen Staat, dennoch: die Parks liegen vielfach in Regionen, die für Ackerbau kaum brauchbar sind, wo also vergleichsweise geringer Nutzerdruck / Verbraucherdruck existiert. Da bleiben dann als Schuldige nur noch die kenianischen Politiker übrig, die die Wilderei als lukrative Zusatzeinnahmequelle nutzen - und die zahlungsfreudigen prestigebewußten Chinesen (vor allen anderen Asiaten), die sich um ein paar 1000 Elefanten weniger nicht scheren. Da bekommt der alte Slogan von der 'Gelben Gefahr' ein ganz neues Profil.
  3. #3

    Einstein ...

    ... hat mal gesagt, dass Dummheit unbegrenzt sei.

    Was mag er wohl von der Profitgier gedacht haben?
  4. #4

    kein nachhaltiges Management

    Kenya hat die ordentlich gemanagte und nachhaltige Bejagung seiner wilden Tiere vor Jahrzehnten völlig verboten. In anderen Ländern wie Südafrika, Namibia, Botswana und Tanganijka wird auch unter Wohlwollen des WWF (Stichwort "Campfire") nachhaltig und unter Partizipation der lokalen Bevölkerung gejagt, die Elefantenbestände sind in keinster Weise bedroht, im Gegenteil. Sie werden von allen Stake Holdern als schützenswerte weil wohlstandssteigernde Ressource empfunden und behandelt.

    Kenya hat halt zu einseitig auf den reinen Fototourismus gesetzt.
  5. #5

    Elfenbein

    Muss ich nur in die Lufthansa Shoppingmall in Beijing gehen - da liegen dort geschnitzte Elfenbeinzaehne (wunderschoene chinesische Schnitzereien wie Pavillions, Menschen, Kirschbaeume in voller Bluete) - kosten ein Vermoegen, und die Chinesen kaufen es wie die Bloeden. Das ist denen egal das dafuer eine Tierart ausgerottet wird.
    Beschaeftigt euch mal mit der Tierwelt in Laos! in Nordlaos leben mittlerweile ueberwiegend Chinesen. Casinos entstehen dort. Gewinnt ein Chinese ein grosses Vermoegen, jagt er Laoten los: Besorgt mit den seltenen Baeren, jagt ihn, ich will ihn essen bevor er ausgestorben ist.
    Ich freue mich ueber den zunehmenden Wohlstand in China, nur - und so ein Restaurant gibt es in Peking - meinen Wohlstand zur Schau tragen in dem ich meine Gaestye in ein Restaurant einlade, wo ein Seeloewenpenis ca. 100 Euro kostet, ist pervers.
    Nur in China ist Tierschutz und Arterhalt nicht wichtig. Und so werden weiterhin Elefanten fuer Chinesen abgeschlachtet.
  6. #6

    Die Chinesen sind nicht sentimental,

    oder wenn, dann ganz anders. Ein bekannter hatte neulich seinen chinesischen Boss nachhause eingeladen und dann konnte der sich nicht einkriegen, dass die 2 Hunde halten,,, und die sogar auf's Sofa duerfen !
    Hunde sind (wie bei uns UND in China die Schweine) eben zum Essen da. Nyam, nyamm.
    Der Typ ist aber sonst ein umgaenglicher Bursche.
  7. #7

    @HappyPrimateIdiot
    Ich hoffe, ihr Kommentar war ironisch/sarkastisch gemeint.
    Ich war selber schon sehr oft in China, Taiwan, Korea, (wie oft, dazu müsste ich meinen Reisepass mal durchblättern und nachzählen).
    Und ja, es werden Hunde gegessen, aber das ist dort auch nichts alltägliches.
    Sehr viele chinesische Arbeitskollegen, mit denen ich dort zu tun hatte, haben selber noch nie Hund, Katze, usw. gegessen und wollten das auch gar nicht.
    Desweiteren werden in Korea z.B. auch nicht jeder Hund von der Strasse gefangen und verspachtelt, sondern dafür werden extra Hunde gezüchtet.
    Ob man das gut findet oder nicht ist hier nicht die Frage, mir ging es jetzt um diese pauschalen Aussagen von wegen dass ein Chinese alles (fr)isst was er kriegen kann.
  8. #8

    Sinnbild...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dramatische Entwicklung in Kenias zweitgrößter Elefantenpopulation: Die Zahl der Tiere ist in nicht einmal vier Jahren um mehr als tausend gesunken. Als wahrscheinliche Ursache gelten Wilderer, die illegale Geschäfte mit Elfenbein machen.

    Wilderei in Kenia: Zahl der Elefanten sinkt um 1000 - SPIEGEL ONLINE
    .... für die Dummheit der Menschen.

    Das Beste am marktwirtschaftlichen Prinzip, würden besonders skrupellose Geschäftsleute die Idee entwickeln, sämtliche Elefanten mittels eines Virus oder einer anderen tödlichen Idee binnen weniger Monate ins Jenseits zu befördern -nachdem sie soviel verfügbares Elfenbein wie irgend möglich aufgekauft haben, sie würden vom marktwirtschaftlichen Prinzip mit unermesslichem Reichtum belohnt.

    Nun, vielleicht hat die Natur ja einen Deal, mit irgendwelchen Nachfrageimpulsen aus anderen Multiversen oder etwas näherliegend anderen Galaxien- sie sammeld den Menschlichen Dreck und wenn der letzte Mensch gestorben ist, wird der erst wirklich wertvoll.
  9. #9

    andere Kulturen andere Sitten! George Clooney hatte auch sein Hängebauchschwein lieb

    Zitat von HappyPrimateIdiot Beitrag anzeigen
    oder wenn, dann ganz anders. Ein bekannter hatte neulich seinen chinesischen Boss nachhause eingeladen und dann konnte der sich nicht einkriegen, dass die 2 Hunde halten,,, und die sogar auf's Sofa duerfen !
    Hunde sind (wie bei uns UND in China die Schweine) eben zum Essen da. Nyam, nyamm.
    Der Typ ist aber sonst ein umgaenglicher Bursche.
    Und gut 3 Milliarden Menschen sollen keine Probleme damit haben, Insekten zu essen, darunter auch Schaben....

    Lediglich eine Sache der Einstellung.

    P.S.: mir kommen weder Hund, Katze noch Vögel ins Haus.
    Wenn Hund und Katze auf den Teppich machen oder Vögel ihre mit Untermietern besetzten Federn verbreiten, wird es mir anders.
    Abgesehen davon, dass auch "Haustiere" im Grunde das "draußen" vorziehen. Hunde brauchen Auslauf, Katzen ihre Freiheit und Gott oder die Natur haben den Vögeln ihre Flügel nicht gegeben, damit sie den ganzen Tag im Käfig rumkraxeln.