S.P.O.N. - Helden der Gegenwart: Schluss mit der bumsfidelen Bisexualität

Sie glauben an das Gute. An Gott. Und an die Heilbarkeit von Menschen, die das eigene oder gar beide Geschlechter lieben. Schön, dass es noch junge, engagierte Christen gibt, die sexuell Verwirrte umerziehen wollen. Ein Akt der Nächstenliebe, den auch sündige Kleriker gut gebrauchen könnten.

Silke Burmester über Kirche und Schwule - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    !!

    ich habe noch nie soviel über das Thema Homosexualität gelesen wie in den letzten Monaten.

    Es scheint als sei es, egal welcher Couleur ein Artikel ist, noch nicht da angekommen zu sein, wo es sein sollte. Als eine Lebensform über die jeder selbst entscheiden darf.

    Also Spon- laßt die Artikel, sonst wird es nie selbstverständlich.
  2. #2

    Lesben?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie glauben an das Gute. An Gott. Und an die Heilbarkeit von Menschen, die das eigene oder gar beide Geschlechter lieben. Schön, dass es noch junge, engagierte Christen gibt, die sexuell Verwirrte umerziehen wollen. Ein Akt der Nächstenliebe, den auch sündige Kleriker gut gebrauchen könnten.

    Silke Burmester über Kirche und Schwule - SPIEGEL ONLINE
    Wo sind in der Diskussion um das Thema Homosexualität eigentlich mittlerweile die Lesben abgeblieben? Sie werden inzwischen kaum noch erwähnt. Man könnte meinen, Homosexualität wäre nur ein anderer Begriff für schwule Männer...
  3. #3

    Ich weiß nicht ...

    ... wir könnten doch auch nochmal den alten Paragraphen 175 wiederbeleben, kirchen-intern meine ich. Also nur für
    den Klerus, nicht für weltliche Repräsentanten. Ne Art Splitting. Jemand dafür?
  4. #4

    Zitat von janne2109 Beitrag anzeigen
    ich habe noch nie soviel über das Thema Homosexualität gelesen wie in den letzten Monaten.

    Es scheint als sei es, egal welcher Couleur ein Artikel ist, noch nicht da angekommen zu sein, wo es sein sollte. Als eine Lebensform über die jeder selbst entscheiden darf.

    Also Spon- laßt die Artikel, sonst wird es nie selbstverständlich.
    Solange es irgendwelche Kirchlichen Wirrköpfe gibt, die aus Steuermitteln irgendwelche idiotischen Heilungen anbieten, es ist wichtig das man auch der Gegenseite eine Plattform gibt. Es kann doch nicht sein, das irgendwelche Spinner, die einem 2000 Jahre alten vorderasiatischen ziegenhirtenkult anhängen, auch noch unreflektiert und widerspruchslos ihren Dummfug verbreiten können.
  5. #5

    Brillant.

    Großes Kompliment. Ein Genuss, diesen Artikel zu lesen.
  6. #6

    Die Gesellschaft hat/ist das Problem, nicht die Homosexuellen

    Es ist mal wieder an der Zeit klarzustellen, dass Homosexuelle nicht allein aus Schwulen bestehen, sondern auch aus Lesben.
    Es ist schon merkwürdig, dass beim Thema Lesben die Gesellschaft scheinbar völlig unaufgeregt reagiert. Warum? Gesteht man der Frau mehr sexuellen Spielraum zu? Warum wird eine Frau, die sich überwiegend männlich kleidet, als modebewusst eingestuft, während ein Mann, der sich sehr fraullich kleidet, sofort als Tunte oder eben Schwuler eingestuft wird?

    Nicht die Homosexuellen, sondern der Rest der Gesellschaft hat ein Problem, und zwar im Denken.
    Dass Homosexuelle nicht die Mehrheit in der Gesellschaft darstellen, heißt nicht, dass Homosexualität nicht trotzdem natürlich ist. Die Kausalität, von einem Wenigvorkommen auf Unnatürlichkeit zu schließen, ist in diesem Fall überhaupt nicht haltbar und wird als Argument gern von denen benutzt, bei denen es zum Denken nicht reicht. Das sind dann dieselben, die die Homosexuellen glauben bekehren und sie missionarisch und verbal ausgiebig begrabbeln zu müssen.

    Nicht die Homosexuellen sind das Perverse, sondern diejenigen, die sich in ihrem Kopf Bilder von sexuellen Akten von Homosexuellen ausmalen und dabei den Schwulen eine größere ästhetische Abneigung entgegen bringen, mehr ist das nicht; eine rationale Erklärung dafür, warum Schwulsein pervers ist, habe ich bisher noch nicht gehört, und dass homosexuell sein nicht göttlich ist, ist kein rationales Argument, sondern Ausrede für Dummheit und argumentative Bequemlichkeit. Dabei sind es vermutlich ohnehin fast ausnahmslos Männer, die sich diesen Fantasien hingeben, was schon erklärt, warum lesbischen Akten fast keine Ablehnung entgegengebracht wird.

    Die Perversion rührt nicht aus dem Vorhandensein der Homosexualität, sondenr aus dem Umgang mit ihr durch die Gesellschaft. Für viele Menschen reicht es nicht, sich um ihren eigenen Kram zu kümmern und Homosexuelle einfach in Ruhe zu lassen, nein, sie müssen sie zusätzlich auch noch quälen, und das ist das Perverse. Nicht Homosexuelle müssen, sondern die Gesellschaft muss therapiert werden.
  7. #7

    Schluss mit der bumsfidelen Bisexualität

    Man sollte etwas tiefer greifen und dort seine Beurteilung über religiöse Gläubigkeit finden wo der Kosmos und die Beschaffenheit der Erde mit Fauna und Flora, den Fabelhaften Blödsinn der Religion ad absurdum führt. Wissenschaftlich fundierte Erkenntnis über Alter und Struktur unserer Erde wie auch des Kosmos wischt die ganze biblische Schöpfungsgeschichte bei seite. Da muss man sich um ein paar Millionen Jahre hin oder her nicht streiten. Die Bibel bleibt daneben ein Märchenbuch über das man gütigst lächeln könnte wenn nicht Millionen erwachsene Gläubige diese Märchen - Gläubigkeit so intensiv - mit z. T. pathologischen Ernst - in sich verinnerlicht hätten. Wenn man bedenkt, dass hochintelligente Menschen wie unser Herr Gauck und Frau Merkel dieser Märchen-Kirche so viel Reverenz entgegenbringen. Oder will man es mit Absicht verhindern, dass die Menschen anfangen logisch zu denken? Das könnte ja eventuell unangenehm werden.
  8. #8

    Gott sei Dank

    gibt es immer wieder solche humorvollen Leute, die den amen veriirten Christenmenschen auf ihre urige Art und Weise beibringen können, dass sie in Deutschland nichts mehr zu suchen haben und dass es doch schön ist, wenn jeder machen kann, was er will und dass alles eben gleich gültig ist. Man bin ich froh, jetzt endlich zu wissen, dass SPON Redakteure es so ganz genau wissen.
  9. #9

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie glauben an das Gute. An Gott. Und an die Heilbarkeit von Menschen, die das eigene oder gar beide Geschlechter lieben. Schön, dass es noch junge, engagierte Christen gibt, die sexuell Verwirrte umerziehen wollen. Ein Akt der Nächstenliebe, den auch sündige Kleriker gut gebrauchen könnten.

    Silke Burmester über Kirche und Schwule - SPIEGEL ONLINE
    Die Gleichgeschlechtlichen sind doch der Gesellschaft des aufgeklärten Europas längst angekommen!
    Auf die Meinung des glaubenden aber nichts wissenden Klerus und der unchristlichen Parteien ist doch gepfiffen.
    Was ich für abstossend und ordinär halte ist die uncoole, ungeile sich selbst Zurschaustellung dieser Menschen in der Öffentlichkeit.
    Das sollte man nicht mehr nötig haben!