Honda Micro Commuter Prototype: Der Kleinsitzer

HondaMal ganz ehrlich: Für die meisten Stadtfahrten würde eine Art fahrender Sessel ausreichen. Deswegen hat Honda ein Mikromobil mit elektrischem Antrieb entwickelt, das demnächst in Japan getestet wird. Verläuft der Test erfolgreich, könnte der Wagen auch nach Europa kommen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/h...-a-871392.html
  1. #50

    ...

    Zitat von AberHallo Beitrag anzeigen
    Bitte mal einen Crashtest gegen einen X5, Toyota Landcruiser oder ähnliches. Wenn die Insassen des Micromobils ebenso wenig Verletzungen abbekommen, wie die Unfallgegner, dann vielleicht.
    wenn die Öffenlichkeit der Ansicht ist, dass solche ungleichen Crashs künftig zu vermeiden sind, dann sollte die Politik im Sinne des Volkes handeln.

    Jatzt kann man entweder den schwächsten Teilnehmern die Teilnahme an öffentlicher Mobilität verbieten (also allen Fußgänger, Radfahrern, Kinder...) oder aber man verbietet den stärksten Teilnehmern die Teilnahme an öffentlichen Verkehr.

    Mir erscheint letzteres weitaus praktikabler und plausibler zu sein, denn Fussgänger sind wir alle, spätestens am Parkplatz.

    Ich könnte mich dafür erwärmen, PKW größer 2t aus der Stadt zu verbannen oder einfach eine hohe Maut einführen...

    Dann könnte man künftig Situationen wie in Ihrem Beispiel deutlich reduzieren.

    Oder war das alles dann doch nicht so gemeint?
  2. #51

    Zitat von Cephalotus Beitrag anzeigen
    Ich könnte mich dafür erwärmen, PKW größer 2t aus der Stadt zu verbannen oder einfach eine hohe Maut einführen...
    Gute Idee. Diese Maut würde nur eine handvoll Autos betreffen, aber dafür die flächendeckende Errichtung von Kontrollbrücken und Kameras benötigen. Warum lehnen denn die meisten Städte eine Innenstadtmaut ab? Diese Rationale ändert sich auch nicht, wenn man die Gebührenerhebung auf einige Fahrzeuge beschränkt.
  3. #52

    Prof. Dr. rer. nat. phil.

    Zitat von finger_weg Beitrag anzeigen
    Ist ja irre, mit was für Autos wir in der Stadt herumfahren sollen. Für Singles mag das ja angehen, aber was macht eine Mutter mit zwei Kindern? Eins auf's Dach schnallen? Und so schön sich die Idee mit der Elektromobilität auch anhört, wo bitte soll das E-Mobile an die Steckdose? Nur die wengisten in der Stadt können eine Garage ihr Eigen nennen und viele davon haben keine Stromanschluss und können ihr Fahrzeug auch nicht vor dem Fenster parken. Stell ich mir hier in München recht lustig vor, wenn von den Mietshäusern Hunderte von Stromkabeln kreuz und quer durch die Straßen gezogen werden.
    Das mit der Ladeinfrastruktur in der Innenstadt ist ein Manko, das gebe ich zu. Aber auch dafür könnte es Lösungen geben. Lademöglichkeit an den Straßenlaternen, Bezahlung über den e-Perso o.ä. Wenn nur etwas kreativ nachgedacht würde, kommt man auf unkompliziere Lösungen. Das wäre auch eine Förderung des E-Mobils.

    Die Mutter mit zwei Kindern, kann die Variante für einen Fahrer und zwei Kinder nehmen, wie es im Artikel beschrieben ist. Dazu gibt es die Möglichkeit die zwei Kindersitze zu einem vollwertigen Sitzplatz zu wandeln. Steht alles im Artikel. Damit hat dieses Auto schon mal mehr Nutzwert als ein Smart. Leistungsdaten und Reichweite gehen für den Einsatzzweck in Ordnung.