Vegetarismus: Warum der Mensch auch fleischlos kann

Corbis"Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" behauptet ein bekannter Slogan. Stimmt das wirklich? Oder kommen wir auch ganz gut ohne aus? Die Faktenlage ist eindeutig.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-871217.html
  1. #1

    Soja kann problematisch sein...

    Soja imitiert Östrogen und ist mit Schilddrüsenkrebs in Verbindung gebracht worden. Vor allem für Frauen ist übertriebener Sojaverzehr problematisch. Wir kommen nicht um eine ausgewogene Ernährung nicht herum, vorzugsweise nicht industriell verarbeitet und mit möglichst wenig Zucker und Weizenweissmehl.
  2. #2

    Fleischlos ist gesünder

    Der horrend hohe Fleischkonsum in Deutschland scheint parallel zu gehen mit dem Anstieg der Zivilisationskrankheiten, bei immer jüngeren Menschen (z. B. Schlaganfall bei immer Jüngeren).
    Unsere Ahnen konnten sich auch deshalb einen derart hohen Fleischkonsum nicht leisten, weil damals das Gesundheitssystem nicht dermaßen effizient ist wie heute.
    Dass Vegetarier im allgemeinen gesünder sind als notorische Fleischessen, bestätigen unzählige Studien.
    Wenn man bedenkt, wie grauenhaft oft die Massentierhaltung und das Schicksal der betroffenen Tiere sind, schlägt die Natur wohl zurück.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" behauptet ein bekannter Slogan. Stimmt das wirklich? Oder kommen wir auch ganz gut ohne aus? Die Faktenlage ist eindeutig.

    Vegetarismus: Brauchen wir eigentlich noch Fleisch? - SPIEGEL ONLINE
    Ich bin erschüttert über diesen unserösen Journalismus. Denn das was hier als "eindeutige Faktenlage" verkauft wird, ist selbiges mitnichten! Sie können JEDEN Wissentschaftler auf diesem Planeten fragen, er wird ihnen bestätigen, das die Forschung noch nicht soweit ist um diesen Artikel weder bestätigen noch dementieren zu können! Wie kann das sein das so ein Meinungsartikel ohne als solche gekennzeichnet zu sein, den Weg zu Spiegel Online findet?

    Übrigens: Es gibt Kulturen, die essen überhaupt nichts grünes, wie die Eskimos zum Beispiel (dort gibt es einfach kein Gemüse und kein Obst!) trotzdem geht es denen blendend, Zivilisationskrankheiten sind dort fremd.

    So einfach wie der Autor sich das vorstellt, ist es nicht. Der Arikel gehört nicht zu SpiegelOnline, sondern auf die PETA Propagandaseite, der hat hier nichts verloren, es sei denn, Spiegel möchte nun endgültig auf Sensationsjournalismus machen bzw. die Bildzeitung für einigermaßen gebildete Leute werden.
  4. #4

    Ressourcenverbrauch

    Vielleicht sollte man den immensen Ressourcenverbrauch erwähnen, den die Fleischproduktion nach sich zieht: Ein Kilogramm Rindfleich zu erzeugen verbraucht etwa hundertmal mehr Wasser als ein Kilogramm Kartoffeln. Man braucht etwa 16 Kilo Getreide für ein Kilo Fleisch. Die Fleichproduktion ist für etwa 18 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Wenn man noch darüber nachdenkt, unter welchen Bedingungen Fleisch "erzeugt" wird, sollte man sehr bewusst mit diesem Nahrungsmittel umgehen.
    Salut.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Denn als Nährstofflieferant ist Fleisch mittlerweile entbehrlich.
    Das stimmt einfach nicht. Tatsächlich enthält zwar manches Gemüse vielmehr Eiweiss (Erbsen) als Fleisch aber der Körper ist auf zusätzliche Stoffe angewiessen, welche fast ausschliesslich nur im Fleisch vorkommen um dieses zu verwerten. Deswegen macht es auch Sinn Fleisch und Gemüse zu kombinieren und nicht durchweg nur Fleisch oder nur Gemüse zu essen. Man braucht sich doch bloss mal Vegetarier (insbesondere Frauen) im Alter anzuschauen. Die sind zwar schlank, dafür aber auch sehr faltig. Die Evolution kann man eben nicht von heute auf morgen negieren.

    Öfter mal einen vegetarischen Tag einzulegen, schadet allerdings nicht.
    Dagegen lässt sich nichts einwenden.
  6. #6

    ???

    "Ist es Gewohnheit oder raffiniertes Marketing, das uns zu Fleischessern manipuliert? Oder können wir schlicht biologisch nicht anders, weil unser Körper seit jeher auf die fleischlichen Nährstoffe angewiesen ist?"

    Warum unterstellen sie Manipulation oder Gewohnheit? Es schmeckt mir einfach sehr gut! Nicht jeder achtet bei jedem Bissen auf seine Gesundheit (Sonst gäbe es z.B. auch keinen Schnaps und keine Zigaretten).
    Nach dieser Logik wäre jeder, der gerne Brot isst, von der Bäckerindustrie manipuliert.


    Für mich ist Essen und Fleisch im Besonderen ein großes Stück Lebensqualität - die Nährstoffe sind für mich dabei nebensächlich.

    Sicherlich wäre es für unseren Planeten und wohl auch unsere Gesundheit besser, wenn mehr Leute vegetarisch leben würden. Trotzdem stört mich dieser etwas überhebliche Grundton des Artikels. Als müsste man sich für sein Enährungsverhalten rechtfertigen.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" behauptet ein bekannter Slogan. Stimmt das wirklich? Oder kommen wir auch ganz gut ohne aus? Die Faktenlage ist eindeutig.

    Vegetarismus: Brauchen wir eigentlich noch Fleisch? - SPIEGEL ONLINE
    Endlich mal ein ausgewogener Beitrag zum Thema.
    Das wird aber die ganzen Ökos, (Ovo-Lacto-)Vegetarier, Veganer und Frutarier leider nicht davon abhalten hier wieder seitenlang ihren eigenen Lebensstil als den einzig heilsbringenden verkaufen zu wollen und das Fleisch zu verteufeln.
  8. #8

    Zähne zeigen!

    Der Mensch hat ein Allesfressergebiss. Soll man das unter Autismus verbuchen? Wohl eher nicht. Dafür ist es schlicht zu funktional.
  9. #9

    Auf solche halb aufbereiteten...

    "Wissenssalat" kann ich gerne verzichten. Aussagewert = Null. Aber lässt sich sicher spitze verkaufen. Ist halt für jeden und niemand was dabei. Das schlimme dabei ist allerdings, dass es zwar wissenschaftlich daher kommt aber es keinesfalls ist. Schade SPON!