Ergebnisse des Klimagipfels im Überblick: Neue Abkommen und ungelöste Probleme

DPADas Kyoto-Protokoll wird bis 2020 verlängert, die Entscheidung für ein weltweites Abkommen zum Klimaschutz ist auf 2015 vertagt. Und auch die Entwicklungsländer müssen auf Hilfe gegen die Folgen des Klimawandels warten: Die Ergebnisse des Klimagipfels im Überblick.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-871786.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Kyoto-Protokoll wird bis 2020 verlängert, die Entscheidung für ein weltweites Abkommen zum Klimaschutz ist auf 2015 vertagt. Und auch die Entwicklungsländer müssen auf Hilfe gegen die Folgen des Klimawandels warten: Die Ergebnisse des Klimagipfels im Überblick.

    Ergebnisse des Weltklimagipfels in Doha im Überblick - SPIEGEL ONLINE
    Je weniger ein Klimagipfel an Ergebnissen bringt, desto besser hat er seinen Zweck erfüllt.
    Denn:
    Ändern tut sich sowieso nichts.
  2. #2

    Wäre das Klima eine Bank

    ... dann gäbe es schon lange ein richtiges Nachfolgeprotokoll und die 2°C wäre theoretisch noch zu halten.
    Wäre......
  3. #3

    Zitat von infernum Beitrag anzeigen
    ... dann gäbe es schon lange ein richtiges Nachfolgeprotokoll und die 2°C wäre theoretisch noch zu halten.
    Wäre......
    Klar!
    Wir wissen ja, was die Bankenrettungen gekostet haben. Für nix.

    Das müssen wir uns doch beim Klima nicht auch noch geben.
    Ich weiss nicht, wo Sie wohnen, aber wenn ich hier aus dem Fenster gucke und den Schnee sehe, mache ich mir um das Klima keine Sorgen. Ich weiss, das ist Wetter, aber schon seit 4 Jahren.
  4. #4

    Ach Guenter1934

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Klar!
    Wir wissen ja, was die Bankenrettungen gekostet haben. Für nix.

    Das müssen wir uns doch beim Klima nicht auch noch geben.
    Ich weiss nicht, wo Sie wohnen, aber wenn ich hier aus dem Fenster gucke und den Schnee sehe, mache ich mir um das Klima keine Sorgen. Ich weiss, das ist Wetter, aber schon seit 4 Jahren.
    Wenn Sie doch nur mal ueber den Tellerrand schauen wuerden - oder über das hinaus, was Sie aus Ihrem Fenster sehen. Selbst in Deutschland haben sich Vegetationsperioden verschoben, vermehren sich die Wetterextreme und steigt die Durchschnittstemperatur langsam aber stetig. Die letzten 10 Jahre gehörten allesamt zu den wärmsten Jahren seit Beginn der Temperaturmessungen. Die USA erleben gerade das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Aber das sieht man natürlich nicht, wenn man im Winter aus dem Fenster schaut und meint, damit hatte man eine wissenschaftliche Erkenntnis gewonnen, die fundierter ist, als die gewissenhafte Arbeit seriöser Wissenschafter. Schauen Sie sich doch mal die Bilder der NASA zur Ausdehnung des Eisschildes in der Arktis an. Dazu brauchen Sie nicht einmal aus Ihrer Wohnung gehen. Danach koennen Sie sich ja wieder am Blick auf die Winterlandschaft aus Ihrem Fenster erfreuen.
  5. #5

    Naja...

    Zitat von jomo17 Beitrag anzeigen
    Wenn Sie doch nur mal ueber den Tellerrand schauen wuerden - oder über das hinaus, was Sie aus Ihrem Fenster sehen. Selbst in Deutschland haben sich Vegetationsperioden verschoben, vermehren sich die Wetterextreme und steigt die Durchschnittstemperatur langsam aber stetig. Die letzten 10 Jahre gehörten allesamt zu den wärmsten Jahren seit Beginn der Temperaturmessungen. Die.....
    "damit hatte man eine wissenschaftliche Erkenntnis gewonnen, die fundierter ist, als die gewissenhafte Arbeit seriöser Wissenschafter"

    als seriös würde ich das absolut nicht bezeichnen, was die Herren Klimaforscher so an Vermutungen und Theorien als unerschütterliche Tatsache in die Welt setzen!
    Es wird immer betont, man könne und dürfe einzelne Wetterereignisse nicht mit dem Klima verquicken. Doch genau das machen die Herrschaften ja mit Wonne. Jeder Herbststurm und Starkregen wird mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht. "Schaut her, das kriegen wir dann immer öfter". Dabei ist nach wie vor kein Zusammenhang zwischen Einzelereignissen und dem Klimawandel an sich nachweisbar.
  6. #6

    mit Wonne

    Zitat von richardson-dutch Beitrag anzeigen
    ... Doch genau das machen die Herrschaften ja mit Wonne. Jeder Herbststurm und Starkregen wird mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht. "Schaut her, das kriegen wir dann immer öfter". Dabei ist nach wie vor kein Zusammenhang zwischen Einzelereignissen und dem Klimawandel an sich nachweisbar.

    Das haben Sie bestimmt nur geträumt und man kann nie einen Zusammenhang zwischen einem Einzelereignis und dem Klimawandel nachweisen. Macht auch kein Wissenschaftler, das behaupten Sie nur. Was man aber zeigen kann ist, dass z.B. extreme Hoch- Temperaturen häufiger werden.
    Das wollen Sie aber nicht wahrhaben, deswegen erfinden Sie einfach etwas.
  7. #7

    Wahrhaben..

    Zitat von Mustermann Beitrag anzeigen
    Das haben Sie bestimmt nur geträumt und man kann nie einen Zusammenhang zwischen einem Einzelereignis und dem Klimawandel nachweisen. Macht auch kein Wissenschaftler, das behaupten Sie nur. Was man aber zeigen kann ist, dass z.B. extreme Hoch- Temperaturen häufiger werden.
    Das wollen Sie aber nicht wahrhaben, deswegen erfinden Sie einfach etwas.
    Es geht hier nicht um wahrhaben wollen, oder etwas abzustreiten.
    Es geht darum, dass niemand weiß, was genau passieren wird, wenn
    die CO2-Anreicherung so weiterbetrieben wird.
    Es werden unausgegorene Theorien und Modelle zu Rate gezogen, und diese Vermutungen als unerschütterliche Tatsache beschworen.
    Dabei geben alle Forscher zu, dass kein Modell bisher Auswirkungen z.B. auf Bewölkung und Wasserdampfgehalt der Atmosphäre berücksichtigte, weil es schlichtweg nicht möglich war, dies in einem Modell abzubilden.
    Seriös wäre eine Formulierung: "Nach den derzeit gültigen Theorien und den aktuellen Klimamodellen könnte es sein, dass.."
    Aber bitte nicht dieses hysterische Katastrophengeschrei.
    Je lauter, desto unglaubwürdiger.
    Und dann gibt es zuhauf Menschen (eigentlich mit gesundem Verstand)
    , die ohne groß nachzudenken, mit in die Klimahysterie-Tröte blasen...
  8. #8

    Richtige Diagnose - falscher Schluss

    Zitat von richardson-dutch Beitrag anzeigen
    Es geht hier nicht um wahrhaben wollen, oder etwas abzustreiten.
    Es geht darum, dass niemand weiß, was genau passieren wird, wenn
    die CO2-Anreicherung so weiterbetrieben wird.
    Es werden unausgegorene Theorien und Modelle zu Rate gezogen, und diese Vermutungen als unerschütterliche Tatsache beschworen.
    Dabei geben alle Forscher zu, dass kein Modell bisher Auswirkungen z.B. auf Bewölkung und Wasserdampfgehalt der Atmosphäre berücksichtigte, weil es schlichtweg nicht möglich war, dies in einem Modell abzubilden.
    Seriös wäre eine Formulierung: "Nach den derzeit gültigen Theorien und den aktuellen Klimamodellen könnte es sein, dass.."
    Aber bitte nicht dieses hysterische Katastrophengeschrei.
    Je lauter, desto unglaubwürdiger.
    Und dann gibt es zuhauf Menschen (eigentlich mit gesundem Verstand)
    , die ohne groß nachzudenken, mit in die Klimahysterie-Tröte blasen...
    Sie haben Recht, dass niemand _genau_ weiß, was passieren kann. Daher werden von den Klimaexperten nur die sehr sicheren Voraussagen zusammen getragen. Z.B. finden sich sehr ausgewogene und überlegte Formulierungen in den entsprechenden Berichten. Kein Klimaexperte beschreibt Theorien als Tatsachen - das tun dagegen die PR-Experten sehr wohl im Auftrag. Nicht jeder, der sich zum Klima zu Wort meldet, ist ein Klimaexperte - so wenig, wie jemand, der im Fernsehen die Kinderschnitte für gesund erklärt, ein Ernährungswissenschaftler ist. Verwechseln Sie nicht die Werbung mit den Nachrichten ;-)

    Weil die unsicheren Modell nicht in den Berichten eingang finden, kommt es ja erst dazu, dass die Wirklichkeit die Vorhersagen rechts überholt. Die Voraussage, dass das arktische Meereis um 2030 zeitweise verschwunden sein könnte, ist schon jetzt sichtbar viel zu optimistisch. Die anderen Wechselwirkungen (Wasserdampf, Methan aus Permafrost und Meeresboden) werden aus Vorsicht ebenfalls nicht berücksichtigt - daher sind die Voraussagen der Experten sehr optimistisch.
    Pessimistischer "Alarmismus" wäre, dass alle Feedbacks für eine gewisse Zeit (100 Jahre z.B.) positiv sind und daher Grönland 2100 komplett abgetaut ist. Das wagt natürlich kein Experte vorauszusagen, denn dann wäre er ja ein Alarmist. Widerlegen können Sie das aber auch nicht, von daher wäre vernünftig, von dem worst case auszugehen und entsprechend vorsichtig zu verfahren. Sie fahren ja mit dem Auto auch nicht bei Schnee und Nebel mit 100 den Berg hinab, weil die Chance besteht, dass die Straße gerade verläuft...