Kampf um Minimalziel: Klimadiplomaten zwingen Gipfel in die Verlängerung

dapdQuälende Nachtsitzungen, wenig Fortschritt: Auf dem Klimagipfel in Doha geht es nur sehr mühsam voran. Die entscheidenden Fragen sind weiter nicht gelöst. Nun wird nach kurzer Pause weiterverhandelt - Beobachter sehen eine 50-zu-50-Chance für ein Scheitern.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-871704.html
  1. #1

    Geschwätz

    Wer vor Monaten noch geglaubt hat, Altmaier wär jemand der anpacken würde, der wurde bitter enttäuscht. Mittlerweile nur noch ein Hündchen an der Leine von Merkel und Rösler, der sich nicht durchsetzen kann und ausser Geschwätz nichts hinkriegt. Dass nun ausgerechnet der Zahnlose, an der kurzen Leine gehaltene Altmaier eine der wichtigsten Verhandlungen in Doha leitet, da tut mir Mutter Erde dann doch sehr leid.
  2. #2

    Quälend?

    Quälende Nachsitzungen??? Wo? In klimatisierten 5-Sterne-Hotels, Limousinen und Flugzeugen? Man sollte diese Schwätzer über die schmelzenden Polkappen nach Kyoto peitschen, Eisbärjagd inbegriffen!
  3. #3

    Symbolpolitik sonst nix!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Quälende Nachtsitzungen, wenig Fortschritt: Auf dem Klimagipfel in Doha geht es nur sehr mühsam voran. Die entscheidenden Fragen sind weiter nicht gelöst. Nun wird nach kurzer Pause weiterverhandelt - Beobachter sehen eine 50-zu-50-Chance für ein Scheitern.

    Klimagipfel in Doha: Kaum Fortschritt trotz Nachtsitzungen - SPIEGEL ONLINE
    Es mag sein, dass es als Ergebnis dieser Mammutveranstaltung wieder ein paar Trippelschritte Richtung Klimaschutz als Alibifunktion
    geben wird-vielleicht ist es ja auch zur Bewußtseinsbildung notwendig, solche Show-Veranstaltungen abzuhalten. Aber es ist ganz deutlich sichtbar, dass die entscheidenden Mitspieler-allen voran die USA und China- nicht wirklich beitragen wollen. Perverserweise sind in China größere Anstrengungen zu erkennen, als in dem pro Kopf schlimmsten Sünder, der bekanntlich in Nordamerika sitzt. Dass die absoluten Zahlen in China trotzdem steigen, was den CO2-Ausstoß angeht, ist bei der Ausgangslage unvermeidlich. Europas Anstrengungen verpuffen jedoch geradezu und Deutschland, das seine Bürger in dieser Hinsicht quält wie kein anderes Land der Erde, könnte sich auch ganz abschalten und es würde fast nichts in der Bilanz ändern. Hierzulande wird für symbolhafte Ergebnisse ein abartiger Aufwand zu Lasten der Bürger getrieben, denn auf dem erreichten Niveau noch substantiell zu sparen ist Masochismus oder das Ergebnis von Korruption aus den jeweiligen Lobbykreisen. Man muss sich nur vor Augen halten, dass die USA pro Kopf mit steigender Tendenz im Schnitt mittlerweile nahezu das 2,5 Fache also 250% des Ausstoßes wie ein Westeuropäer produzieren und solange hier kein Einlenken erkennbar ist, sind überzogene Maßnahmen, die nur mit großen Opfern möglich sind, hierzulande vollkommen sinnlos
  4. #4

    allmählich rege ich mich nicht mal mehr auf. es geht ja nur um die zukunft unserer kinder und des ganzen planeten. wozu sich also anstrengen als politiker? man denkt doch ohnehin nur bis zur nächsten wahl. bis dahin hat sich das klima vermutlich nicht signifikant verändert.
  5. #5

    Das Klima ändert sich laufend.

    Zitat von dahier Beitrag anzeigen
    allmählich rege ich mich nicht mal mehr auf. es geht ja nur um die zukunft unserer kinder und des ganzen planeten. wozu sich also anstrengen als politiker? man denkt doch ohnehin nur bis zur nächsten wahl. bis dahin hat sich das klima vermutlich nicht signifikant verändert.
    Es ist ein völliger normaler Vorgang, dass sich das Klima verändert. Es tat es schon immer und wird es auch immer tun.

    Der Klima-Gipfel ist ein Steuer-Gipfel mit dem Ziel: "Wie führe ich neue Steuern und Abgaben ein um die Menschen zu schröpfen".
  6. #6

    Wieder einmal...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Quälende Nachtsitzungen, wenig Fortschritt: Auf dem Klimagipfel in Doha geht es nur sehr mühsam voran. Die entscheidenden Fragen sind weiter nicht gelöst. Nun wird nach kurzer Pause weiterverhandelt - Beobachter sehen eine 50-zu-50-Chance für ein Scheitern.

    Klimagipfel in Doha: Kaum Fortschritt trotz Nachtsitzungen - SPIEGEL ONLINE
    Wenn ich mich richtig erinnere war das "...kaum vorankommen, ...das keine große Veränderungen bewirkt werden", auch in den letzten Jahren so. Ich glaube kaum das es nur an dem Gastgeberland liegt. Vielleicht sollte man die Kosten dieser "Veranstaltung" mal ausrechnen (würde mich wirklich mal interessieren) und damit lohnende Umweltprojekte finanzieren?!
  7. #7

    ausgerechnet die USA

    Ich kann ja verstehen, dass ein Land wie Russland oder Kanada nicht mitmacht, vermutlich würde kein anderes Land so von einem wärmeren Klima profitieren wie Russland. Einer der allergrössten Verlierer eines wärmeren Klimas werden die USA sein, im Süden der USA wird dann gar nix mehr wachsen.
  8. #8

    Automat

    Zitat von breakthedawn Beitrag anzeigen
    Es ist ein völliger normaler Vorgang, dass sich das Klima verändert. Es tat es schon immer und wird es auch immer tun.

    Der Klima-Gipfel ist ein Steuer-Gipfel mit dem Ziel: "Wie führe ich neue Steuern und Abgaben ein um die Menschen zu schröpfen".
    Daß Ihre Sichtweise sehr naiv ist, wurde doch schon kürzlich in einer langen Debatte dargelegt:
    während die 'Klimawarner' eher fundiert argumentierten, wurden von den 'Leugnern' schlicht Emotionen geschürt (Klimaerwärmung - also mir ist gerade kalt) - auf jeden Fall kam ziemlich gut heraus, daß sich das Klima in aller Regel nicht so RASANT ändert..
    Wer sich die Einwände auch nur grob zu Gemüte geführt hätte, würde nicht mehr so wie Sie daherschreiben .. schon wieder mal.
  9. #9

    sehr schön

    Sehr zufriedenstellendes Ergebnis - wenn es zu keiner Einigung kommt. Die CO2-Lüge führt also nicht zum weltweiten zur Ökodiktatur. Die green Economy hat in Deutschland schon genügend Schäden durch den Klimawahn angestellt (extreme Strompreise, Naturzerstörung durch Windräder). Wenn auch nur das Geld und nicht der Verstand dieses Ergebnis erzielt, ich wäre über ein Scheitern hocherfreut. Übringens liebe inzwischen stinkreichen Ökostromerzeuger: Ich gehöre keiner Lobby und keiner Partei an.