Neues Papamobil: Heilig's Blechle

DaimlerVorgezogene Bescherung im Vatikan: Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche übergab Papst Benedikt XVI. ein neues Papamobil. Das diamantweiß lackierte Modell vom Typ M-Klasse verfügt über einen extragroßen Panzerglas-Aufbau - und einen kleinen Showeffekt.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/d...-a-871623.html
  1. #50

    Als Flottenausrüster ein erwartetes Geschenk

    Ach deshalb sieht man im Vatikan und dessen Ferien-Domizilen Mercedes bei der Feuerwehr, Ambulanz, G und Unimog beim Unterhalt, selbst A Klasse und Smarts bei der Verwaltung.

    Wenn Mercedes im Vatikan schon nicht Sponsoren-Werbebanner aufhängen darf macht man mit einem Papamobil PR..........lach
  2. #51

    Zitat von watschendoni Beitrag anzeigen
    ich finde, man könnte auch ohne Religion einen Freien Sonntag beibehalten. Die christlichen Feiertage könnte man durch weltliche ersetzen. Aber wasdie Welt meiner Meinung nach nicht braucht, sind Religionen, Götter, deren Stellvertreter und ihre Autos.
    Klar, könnte man, keine Frage. Was man jedoch nicht vergessen sollte, ist woher das Anspruchsdenken auf den freien Sonntag kommt, nämlich durch die Kirche. Unsere Gesellschaft (auch die Nichtmitglieder) verdankt viel (bei weitem nicht nur den freien Sonntag) der Kirche. Trotzdem ist es toll, dass jeder von uns die freie Wahl hat zwischen Religion und Atheismus. Was ich jedoch beschämend finde, ist die fehlende Toleranz gegenüber denjenigen, die sich anders entschieden haben, dabei sind es oft die gleichen Menschen, die der Kirche fehlende Toleranz vorwerfen.
    Momentan ist ein Bekenntnis zur katholischen Kirche gleichzusetzen mit einem Spießrutenlauf, siehe die Kommentare auf dieser Platform.
  3. #52

    Zitat von mattin666 Beitrag anzeigen
    Klar, könnte man, keine Frage. Was man jedoch nicht vergessen sollte, ist woher das Anspruchsdenken auf den freien Sonntag kommt, nämlich durch die Kirche. Unsere Gesellschaft (auch die Nichtmitglieder) verdankt viel (bei weitem nicht nur den freien Sonntag) der Kirche. Trotzdem ist es toll, dass jeder von uns die freie Wahl hat zwischen Religion und Atheismus. Was ich jedoch beschämend finde, ist die fehlende Toleranz gegenüber denjenigen, die sich anders entschieden haben, dabei sind es oft die gleichen Menschen, die der Kirche fehlende Toleranz vorwerfen.
    Momentan ist ein Bekenntnis zur katholischen Kirche gleichzusetzen mit einem Spießrutenlauf, siehe die Kommentare auf dieser Platform.
    Ihr gefühlter Spiesrutenlauf hat nichts mit Ihrer Religion zu tun. Nur mit der Sinnfreiheit Ihrer Argumentation in Ihrem ersten Post hier.
    Das was wir der kath. Kirche 'verdanken' sollten wir in Ihrem Interesse besser nicht näher erörtern.
    Wir 'verdanken' den Humanismus und die Aufklärung, die uns so weit nach vorne gebracht haben, ausschliesslich der Schwäche der kath. Kirche, die sich glücklicherweise sein ein paar hunder Jahren nur noch moralisch verwerflich und verweltlicht um sich selbst dreht.
    Schauen Sie sich z.B. die 'Borgias' an, dann wissen Sie was wir der kath. Kirche 'verdanken'.
    Da wäre der freie Sonntag dann schon fast das einzig Positive.
  4. #53

    Muss ich immer an Hagen Rether denken: "Das Papamobil, das ist doch nicht echt, oder? Das ist doch 'ne Monty Python Nummer... Da fährt einer in so nem Panzerglastresor durch die Gemeinde und predigt Gottvertrauen. ... Ich mein', wenn der Hirte schon Angst hat vor den eigenen Schäfchen -- was macht der, wenn der Wolf kommt?"
  5. #54

    optional

    @niska:Ich habe allergrößten Respekt vor Menschen, die ihre Argumentation aus einer TV-Serie haben. Wenn Sie mir noch sagen, dass es dazu eine "How I met your mother" Folge gibt, dann haben Sie mich. Ich möchte mich an dieser Stelle bedanken, dass Sie "in meinem Interesse" davon absehen zu schreiben, "was wir der kath. Kirche noch verdanken". Ich fürchte eine zweite Staffel Ihrer beeindruckenden Serie könnte alle Weltreligionen zum wanken bringen.
  6. #55

    Zitat von mattin666 Beitrag anzeigen
    @niska:Ich habe allergrößten Respekt vor Menschen, die ihre Argumentation aus einer TV-Serie haben. Wenn Sie mir noch sagen, dass es dazu eine "How I met your mother" Folge gibt, dann haben Sie mich. Ich möchte mich an dieser Stelle bedanken, dass Sie "in meinem Interesse" davon absehen zu schreiben, "was wir der kath. Kirche noch verdanken". Ich fürchte eine zweite Staffel Ihrer beeindruckenden Serie könnte alle Weltreligionen zum wanken bringen.
    Das war ein christlicher Akt der Güte. Ich hätte auch sagen können, dass Sie einige Geschichtsbücher lesen und verstehen sollten.
    Einfacher ist es da für den Laien eine schön plakative Serie anzuschauen, die im Übrigen auch historisch nicht prinzipiell falsch ist.

    Geschichtlich erwiesen ist, dass immer dann wenn die politischen Religionen zu viel Macht hatten Fortschritt und Aufklärung systematisch unterdrückt wurden. Ob im finsteren christlichen Mittelalter als es eine aufgeklärten Islam gab mit einem im Vergleich hochentwickelten Morgenland, oder heute mit mittelalterlichem Islam und einem aufgeklärten prosperierenden Abendland.
    Man muss es klar sagen: Die Schwäche der kath. Kirche ist unsere Stärke.
  7. #56

    Zitat von maderthaner Beitrag anzeigen
    Eine neue Welt für Benz, und eine Gelegenheit mal auf den Tisch zu hauen. In der Formel 1 klappts seit Jahren nicht. Jetzt versucht Herr Zetschke das im Vatikan. Übrigens, es gibt noch keine Formel 1 Strecke im Vatikan. Wäre geeignet dafür@berny.eccelstone. Da steigt auch sicher die Bayerische Landesbank ein. Peinlichkeit mal anders. Unser hochangesehener Papst braucht einen Benz mit 300 PS? Er fährt eh nur Schritttempo. Da gewinnt Zetschke natürlich an Macht gegenüber die Modelle die Fiat und Renault geliefert habenh. Wooow. Grandios. Da hatte mal das Benz Gehirn eine perfekte Strategie umgesetzt. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit ist dass die Entschuldigung von Mercedes dass man für dieses Projekt alles aufgespart hat und die letzten Jahre nicht in Schumi investiert hat, der hätte die PS vom Taxidriver des Vatikans schon brauchen können. Aber auch er war ja schon beim Papa. Damals für Ferrari....
  8. #57

    schön

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vorgezogene Bescherung im Vatikan: Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche übergab Papst Benedikt XVI. ein neues Papamobil. Das diamantweiß lackierte Modell vom Typ M-Klasse verfügt über einen extragroßen Panzerglas-Aufbau - und einen kleinen Showeffekt.

    Daimler-Chef Zetsche in Rom: Neues Mercedes-Papamobil für Benedikt XVI - SPIEGEL ONLINE
    ... war es auch, als der Papst einen XC90 von Volvo bekommen hat Ein Volvo für den Papst - AUTO MOTOR UND SPORT
  9. #58

    Lieber Papst

    Herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Papa-Mobil. Es passt zu der Einfachheit und Schlichtheit, mit der Du dich umgibst: Gold, Edelsteine, Steuergelder, Hofstaat, Ländereien, Bedienstete, Prunkgebäude usw.. Es beruhigt mich ungemein, dass der Thron im neuen Papamobil noch etwas größer geworden ist. So teilst du, wie Du glaubst, das Dasein Jesu. Hm - Jesus Thron war allerdings etwas bescheidener. Er war aus Holz, über Kreuz gefertigt, und verursachte die allergrößten Schmerzen. Aber er war eben auch ziemlich hoch. Vielleicht ist das ja das Wesentliche für dich. Es gibt aber noch etwas Wesentlicheres: Wahrhaftigkeit. Womit beginnt die Bibel? Was steht im Garten Eden? Nun, ich will es dir sagen. Der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Der letztere bedeutet die große Versuchung. In Gut und Böse zu zerteilen. Das was Eins ist, Licht und Schatten, zu entzweien. Dieses ist die sogenannte Ersünde. Der Garten Eden liegt jenseits von diesem Denken, Teilen und Verurteilen. Er liegt vor der besagten "Erkenntnis". Aber zurück zum Thema. jesus hatte auch eine Art Hofstaat. Es waren alles bettelarme Leute, viele waren Fischer. Petrus und Andreas waren zwei davon: "Ich will euch zu Menschenfischern machen", hatte Jesus gesagt. In diesem Sinne grüßt dich einer von ihnen, der zurück gekommen ist: Andreas
  10. #59

    Nachtrag: Gut und Böse

    In der Dualität lebend lernen wir was Gut und was Böse ist. Diese Unterscheidungen sind vielfach vom kulturellen Standpunkt abhängig. Vieles basiert auf Tradition, Religion und Gesetz. Meistens wollen wir eine klare Zuordnung. Was ist gut? Was ist böse? Manchmal ist es eine Frage des Standpunktes. Fragt man sich, warum etwas geschieht, ist die Zuordnung nicht mehr so einfach. Was veranlasst den anderen dazu, etwas zu tun. Wieviel Böses wird getan, weil eigene Verletzungen die Ursache sind. Oft in frühester Kindheit: Traumata. Niemand kann ausschließen, dass er an gleicher Stelle ebenso gehandelt hätte. Deshalb sollte jeder vorsichtig sein, wenn er einen anderen verteufelt. DENN VIELLEICHT VERTEUFELT ER SICH SELBST.
    Wenn wir erkennen und akzeptieren, dass es in Wahrheit keinen Menschen gibt, der mehr oder weniger wert ist als ein anderer Mensch, brauchen wir uns nicht mehr gegenseitig zu erniedrigen oder zu erhöhen. Wir sind in einem gewissen Sinne jenseits von Gut und Böse. Wenn wir jenseits von Gut und Böse sind, befinden wir uns auf dem Weg in den "Garten Eden". (Viele Infos gibt es auch auf facebook: Andreas Helberg. Unter dem Ordner "Fotos" gibt es den Unterordner "Chronik". Die meisten Bilder sind von einem Text begleitet).

    Zitat von steppenloewe Beitrag anzeigen
    Herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Papa-Mobil. Es passt zu der Einfachheit und Schlichtheit, mit der Du dich umgibst: Gold, Edelsteine, Steuergelder, Hofstaat, Ländereien, Bedienstete, Prunkgebäude usw.. Es beruhigt mich ungemein, dass der Thron im neuen Papamobil noch etwas größer geworden ist. So teilst du, wie Du glaubst, das Dasein Jesu. Hm - Jesus Thron war allerdings etwas.....