Klimakonferenz: Gipfel-Gastgeber Katar verbannt seine Kritiker

AFPWer protestiert, fliegt raus: Klimagipfel-Gastgeber Katar hat Aktivisten, die ein Banner entrollten, des Landes verwiesen. Bei der Verhandlungsführung zeigt der Staat diese Härte nicht - dabei müssten sich die Öl-Staaten am Golf dem Klimaschutz besonders verpflichtet fühlen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-871622.html
  1. #1

    Wozu auch ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ... - dabei müssten sich die Öl-Staaten am Golf dem Klimaschutz besonders verpflichtet fühlen.
    ... von dem, was die fördern, verbrauchen sie ja nur im Hundertstel-Promillebereich selbst. Nur halt pro Kopf mehr ...

    Aber unsere Egalisten meinen ja, alle müssten gleich leiden, dann wäre die Welt wieder in Ordnung ....
  2. #2

    Grund genug

    Der Grund dafür, dass die Klimakonferenz in Dohar und nicht in Berlin, San Francisco oder Sydney stattfindet, liegt doch auf der Hand. Dort sind die Teilnehmer unter sich, geschützt von einer Diktatur, die gegen Gegner nicht zimperlich ist. Denn Herrschenden in Katar liegt doch nichts am Wohl des Volkes. Sie möchten gerne ihren Wohlstand ausleben und nach außen tragen. Ich glaube nicht, dass sich dort viele ernsthaft Gedanken über die Klimaerwärmung machen. Ist ihnen ja auch nicht zu verdenken. Ob es im Juli nun 45 oder 47 Grad im Schatten hat... und solange genug Geld für eine Meerwasserentsalzungsanlage da ist, spielt die Trinkwasserverknappung keine Rolle. Aber welches dieser Länder dort denkt schon nachhaltig. Das tun wir ja auch nicht wirklich
  3. #3

    Als erste

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    - dabei müssten sich die Öl-Staaten am Golf dem Klimaschutz besonders verpflichtet fühlen...
    Dabei sollten diese Staaten die ersten sein, die grosse solarthermische Anlagen installieren. Sie haben Geld und Wüste, Fachleute, die dabei helfen können, würden gerne kommen.

    Noch schlauer wäre es natürlich diese Fachleute in den eigenen Ländern auszubilden.

    Wäre noch ein weiteres Mittel zu Diversifikation für die Zeit "nach dem Oel".
  4. #4

    Eine Schande,

    dass ausgerechnet so ein autoritäres, stinkereiches Land, dass sich bisher kein bischen um Umweltschutz gekümmert hat einen solchen Gipfel veranstalten darf. Eine komplette Farce ist das Ganze. Schade um die vielen Flugkilometer aller Beteiligten, wenn schon klar ist, dass nix Substanzielles herauskommen wird, dann reicht doch wirklich eine Videokonferenz. Das wäre mit Gutem Beispiel vorangegangen... alle vier Jahre ein großes offizielles Meeting mit richtigem Druck, auch was zustandezubringen, und in den anderen Jahren halt Arbeitsgruppentreffen und Videokonferenzen. Wofür jedes Jahr dieses große Tamtam ?
  5. #5

    Wer Klimagipfel

    in solchen Staaten vereinbart, hat sich eigentlich selbst disqualifizert.
    Hätten einige wichtige Nationen Ihre Teilnahme boykottiert und Klimaforderungen von Katar vorher gefordert, dann wäre sicherlich viel passiert. Aber so, wozu..
  6. #6

    Oh weh!

    Ich habe das dunkle Gefühl, dass bei uns in D auch bald das Klimawandelleugnen unter Strafe gestellt wird.
    Landesverweis oder Zwangsarbeit mit Putzen der Blauschilde nicht unter 5 Jahre.
  7. #7

    optional

    Niemand erwartet wirklich Ergebnisse von diesen Veranstaltungen. Aber man sollte doch künftig wenigstens darauf achten, wo diese sog. Gipfel stattfinden. Es gibt doch wirklich andere Länder, wo zumindest vordergründig davon ausgegangen werden kann, dass es sich um Demokratien handelt. Katar ist offensichtlich keine.
  8. #8

    Wärmekurve = Steuerkurve

    Auch wenn kein Wissenschaftler wirklich nachweisen kann, wie viel Einfluss der Mensch langfristig auf das Klima hat, eines ist sicher: Die ganze Sache eignet sich bestens, um sich alle möglichen neuen Abgaben und Steuern auszudenken.
    Die ganze Rede vom menschengemachten Klimawandel ist so gesehen ein steuertechnisches Perpetuum mobile. Es geht um sehr viel Geld und da passt Katar als Gipfelort wunderbar, dem das CO2 Geplapper ganz egal ist, das Geld und Ansehen aber nicht.
  9. #9

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    Ich habe das dunkle Gefühl, dass bei uns in D auch bald das Klimawandelleugnen unter Strafe gestellt wird.
    Landesverweis oder Zwangsarbeit mit Putzen der Blauschilde nicht unter 5 Jahre.
    naja, die Erderwärmung ist schon real. Der Klimawandel ist seit Milliarden von Jahren beständig, siehe Weinanbau in Norwegen oder Funde von Rentierknochen in Spanien. Die Lüge ist, dass das von Menschenhand gemacht wird. Damit wird allerdings ein weltweit gigantisches Konjunkturprogramm in Gang gesetzt. Und das ist genau das, was wir brauchen: Wirtschaftswachstum und Wohlstand für alle!