Kräftiger Jobaufbau: US-Arbeitslosenquote sinkt auf niedrigsten Wert seit 2008

AFPÜberraschend gute Nachrichten für Jobsuchende in den USA: Amerikanische Unternehmen haben im November fast 150.000 Stellen geschaffen. Die Arbeitslosenquote sank auf 7,7 Prozent. So niedrig war sie zuletzt vor vier Jahren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-871636.html
  1. #1

    Überraschend gute Nachrichten?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Experten führen den Rückgang unter anderem darauf zurück, dass wieder mehr Amerikaner die Jobsuche aufgeben
    US-Arbeitslosenquote sinkt auf niedrigsten Wert seit 2008 - SPIEGEL ONLINE
    Was ist daran jetzt gut, noch dazu überraschend gut?
    Es wird geschätzt, dass die tatsächliche Arbeitslosenquote in den USA weit jenseits der 20% liegt, wenn man eben diese Leute einbezieht, die die Jobsuche aufgegeben haben.
    Und wie viele Leute einen gut bezahlten Job in Industrie, Baugewerbe oder sonstwo gegen einen Hungerlohn im Einzelhandel tauschen mussten, steht auch nirgendwo. Ist ja bei uns nicht anders.

    Dass der Einzelhandel in der Vorweihnachtszeit Arbeit hat ist kein Wunder. Nur ob die Leute den Job auch im nächsten Jahr noch haben ist fraglich.
    Ich kann die regelmäßigen Jubelmeldungen, sei es zu Arbeitslosenzahlen, Wirtschaftswachstum oder Staatsschulden, und besonders die Prognosen der sog. Experten, egal ob aus den USA oder Europa oder sonstwoher, nicht mehr hören. Denn wenn man die Nachrichten regelmäßig liest, stößt man kurze Zeit später wieder auf eine gegenteilige Meldung.
  2. #2

    An den Essensmarken läßt sich der Niedergang der VSA ablesen

    Die englische Watschelente Kirchhügel soll einmal gesagt haben, daß man keiner Statistik glauben schenken solle, die man nicht selbst gefälscht habe und so verhält es sich wohl auch mit den Arbeitslosenzahlen in den VSA, zumal dort neben den üblichen Kunstgriffen und Taschenspielertricks noch hinzu kommt, daß die staatliche Armenhilfe nach einigen Jahren aufhört und es daher für die Betroffenen unsinnig ist sich arbeitslos zu melden und diese folglich nicht mehr in der Statistik auftauchen.
    Einzig die Essensmarkevergabe scheint hier eine zuverlässige Zahl zu sein und deren Vergabe stieg von 17 Mio. Empfängern mit 76 Dollar je Nase im Jahre 2000 auf 46 Mio. mit je 133 Dollar im Jahre 2012 an, wobei sich auch hier die erwähnte zeitliche Begrenzung der Leistungen auswirkt; sprich die tatsächliche Anzahl der Armen deutlich höher sein dürfte, aber auch so leben nun schon 14% der VS-Bevölkerung von staatlicher Hilfe und nichts deutet daraufhin, daß sich dies nicht noch weiter steigern wird.
  3. #3

    Statistik

    Weder in den USA noch in Deutschland werden die echten Arbeitslosenzahlen veröffentlicht, ja noch nicht mal erfasst (s.o. mein Vorredner zu den USA).Hier wird offen zugegeben, dass alle die, die an in irgendeiner vorübergehenden Maßnahme teilnehmen aus der Statistik rausfallen.
  4. #4

    Zitat von Mario V. Beitrag anzeigen
    Es wird geschätzt, dass die tatsächliche Arbeitslosenquote in den USA weit jenseits der 20% liegt, wenn man eben diese Leute einbezieht, die die Jobsuche aufgegeben haben.
    Wer schätzt das? Nennen Sei doch mal eine Quelle. Selbst die sehr weit gefasste Arbeitslosenquote U-6 ist vom Höchststand von 17,2% auf zuletzt 14,4% gesunken.

    Und wie viele Leute einen gut bezahlten Job in Industrie, Baugewerbe oder sonstwo gegen einen Hungerlohn im Einzelhandel tauschen mussten, steht auch nirgendwo.
    Im Gegensatz zum letzten Aufschwung unter GWB sind nun mittlerweile seit Aufschwungbeginn 500 Tsb. Jobs im verarbeitenden Gewerbe entstanden.


    Dass der Einzelhandel in der Vorweihnachtszeit Arbeit hat ist kein Wunder.
    Das sind saisonbereinigte Zahlen.


    Denn wenn man die Nachrichten regelmäßig liest, stößt man kurze Zeit später wieder auf eine gegenteilige Meldung.
    Nennen Sie mal bitte ein Beispiel.
  5. #5

    Mathematik

    Wenn die Grundgesamtheit (Labour participate rate) zufällig schneller "schrumpft", als die Arbeitslosigkeit, dann redet man von Erfolg? Hier wird mathematische Augenwischerei auf Niveau betrieben, Respekt. Wer die Theorie zu "Occams Razor" kennt, weiss, dass diese Tricks und Betrügereien boese enden werden.
  6. #6

    Zitat von dapmr75 Beitrag anzeigen
    Wenn die Grundgesamtheit (Labour participate rate) zufällig schneller "schrumpft", als die Arbeitslosigkeit, dann redet man von Erfolg? .
    In die Labor Participation Rate fliessen alle Personen ab 16 (oder war es 15) ein, d.h. also auch Personen über 65. Da nun auch in den USA die Zahl der Personen über 65 steigt, diese aber üblicherweise weniger erwerbstätig sind, steigt die Labor Participation Rate nicht unbedingt.
  7. #7

    Zitat von tjivi Beitrag anzeigen
    Weder in den USA noch in Deutschland werden die echten Arbeitslosenzahlen veröffentlicht, .
    Es werden mehrere Quoten veröffentlicht, z.T. sehr weit gefasste und alle sinken seit einiger Zeit.
  8. #8

    Damit man die 7.7 Prozent in die richtige Relation setzen kann:

    Table A-1. Employment status of the civilian population by sex and age
  9. #9

    Zitat von dowhepole Beitrag anzeigen
    Damit man die 7.7 Prozent in die richtige Relation setzen kann:

    Table A-1. Employment status of the civilian population by sex and age
    Worauf wollen Sie hinaus?