64 Euro Wochenumsatz: App-Entwickler lästert über neues Windows

Rubicon DevelopmentDas hatte sich der Unternehmer Paul Johnson anders vorgestellt: Für Tausende Dollar ließ er ein erfolgreiches Spiel auf Microsofts neues Tablet-Windows portieren. Doch der Umsatz war gering. Die Schuld an seinem Scheitern schiebt er dem Windows-Konzern zu.

http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/...-a-871613.html
  1. #1

    Wer ein schlechtes Spiel auf den Markt bringt, das es ohne nervige Werbung nicht in den Charts nach oben schafft, sollte sich doch bitte nicht beim Hersteller des Betriebssystems beschweren.
    Selten so einen nutzlosen Artikel gelesen.
  2. #2

    Trottel

    Zuallererst sollte man sich Gedanken machen und recherchieren, bevor man unsummen in ein Spiel auf einem "neuen" Betriebssystem pumpt. Natürlich kann man sichs leicht machen und die Schuld auf Microsoft schieben, dass das Betriebssystem aber erst jetzt mit den Surface Tablets und dem Nokia Lumia durchstartet, darüber macht man sich kaum Gedanken. Sogar der Apple-Store hat einmal klein angefangen, und Windows 8 entwickelt sich doch gerade erst, und das kann eben nur passieren, wenn immer mehr und mehr Programmierer dort programmieren, sodass es eine grosse App-Vielfalt gibt. Windows Phone ist wenigstens nicht komplett geklaut wie Android, und ich bin mir sicher dass mit der Zeit auch dort die App-Quantität steigen wird. Wenn keiner dafür programmiert, wo bleibt der reiz für die Kunden? Also irgendwo muss es ja wohl mal anfangen und ich bin sicher das entwickelt sich alles noch. Microsoft sollte aber nicht denselben fehler machen, und nur Kreditkartenzahlung anbieten wie google (wobei ich nicht weiss, wie man dort bezahlt) sondern ähnlich wie Apple iTunes-Guthabenkarten rausbringen.
  3. #3

    Zweifelhaft

    Windows hat zwar die Fenster weltweit verbreitet, aber obwohl normale Progs jetzt Apps heißen, bringt man Windows mit allem möglichen in Verbindung, nur nicht mit Apps. Dafür besteht in Zusammenhang mit Windows keine Kultur. Unsereins ist mit Monatszeitschriften und darin Tausenden von Share- und Freewares aufgewachsen (heute im WWW), aber die Digital Natives kennen nunmal eher Apps auf ihren Smartphones und Tablets. Microsoft bekommt für seine erbärmliche Produktpolitik hoffentlich gewaltig von den Kunden auf die Mütze. Für Millionen, eher noch Milliarden (!) von Büro-Nutzern ist die Win8-Oberfläche eine Zumutung. Wenn dort nicht schnellstens nachgebessert wird, wird kaum eine Firma je Win8 installieren, die Admins bekommen Krämpfe. Und die werden noch mehr Krämpfe bekommen, wenn Microsoft in Zukunft seine Upgrades im Stile von Firefox liefern wird. Und wo passt in diese verkorkste Ballmer-Politik die App des betroffenen Entwicklers rein? Dass es SO ein Flop wird, konnte niemand ahnen, aber Wunderumsätze hätte ich an seiner Stelle nicht erwartet. Das ist eher so wie Seat für VW - jedes Jahr seit Ewigkeiten rote Zahlen, aber die Marktpräsenz will man nicht an Fiat usw. verlieren, daher schleppt man sie mit. Sollte der Entwickler auch tun. Dieses Jahr schön Minus für die Steuer, ab dem dritten Jahr kommt er ins Verdienen.
  4. #4

    Zitat von Karbonator Beitrag anzeigen
    Wer ein schlechtes Spiel auf den Markt bringt, das es ohne nervige Werbung nicht in den Charts nach oben schafft, sollte sich doch bitte nicht beim Hersteller des Betriebssystems beschweren.
    Selten so einen nutzlosen Artikel gelesen.
    Falsch, der Artikel wäre eine prima Fallstudie für ein Assessment Center. Es muss heißen "Selten so einen sich selbst überschätzenden Unternehmer gesehen".
  5. #5

    In der ...

    In der produzierenden Industrie passiert es alle Tage dass ein Produkt nicht angenommen wird und das unternehmen auf den Entwicklungs-und Produktionskosten sitzen bleibt -- nicht jedes App. ist ne CashCow daran werden sich noch einige gewöhnen müssen ...
  6. #6

    ...

    Ob mit Werbung oder ohne ...

    Apple und Co. ist eben nicht Windows und dessen Nutzer! Ich als Windowsnutzer bin jedenfalls nicht bereit für ein App dieser Art auch nur einen Cent zu bezahlen. Insbesondere bei Applenutzern ist dieses Verhalten genau gegenläufig. Bei Apple ist es seit geraumer Zeit normal, dass man für Apps zahlt. Windowsnutzer kennen so etwas gar nicht! Wir gehen in einen Shop und kaufen uns gewöhnlich eine Software auf einer CD oder DVD. Oder lassen uns das Ganze mit der Post nach Hause schicken.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das hatte sich der Unternehmer Paul Johnson anders vorgestellt: Für Tausende Dollar ließ er ein erfolgreiches Spiel auf Microsofts neues Tablet-Windows portieren. Doch der Umsatz war gering. Die Schuld an seinem Scheitern schiebt er dem Windows-Konzern zu.

    Great Big War Game: Nur 64 Euro Umsatz mit Windows-Spiel - SPIEGEL ONLINE
    Bei Windows ist der Name Programm: Zum Fenster rausgeschmissenes Geld ;-)
  8. #8

    Zitat von J4cky Beitrag anzeigen
    Ob mit Werbung oder ohne ...

    Apple und Co. ist eben nicht Windows und dessen Nutzer! Ich als Windowsnutzer bin jedenfalls nicht bereit für ein App dieser Art auch nur einen Cent zu bezahlen. Insbesondere bei Applenutzern ist dieses Verhalten genau gegenläufig. Bei Apple ist es seit geraumer Zeit normal, dass man für Apps zahlt. Windowsnutzer kennen so etwas gar nicht! Wir gehen in einen Shop und kaufen uns gewöhnlich eine Software auf einer CD oder DVD. Oder lassen uns das Ganze mit der Post nach Hause schicken.
    Windowsnutzer besitzen in der Regel nicht einmal ein Original vom Betriebssystem selber.
  9. #9

    Die ganzen Müll-Apps können gern bei Apple im App Store bleiben.