Neues Jugendmagazin "Tonic": Low-Budget, aber smart

TONICTrotz Printkrise erscheint diese Woche ein neues Jugendmagazin: "Tonic" will sich gegen die Glücksdiktatur anderer Zeitschriften wehren. Die jungen Macher arbeiten ehrenamtlich, ohne Verlag und Anzeigen. Chefredakteur Fabian Stark, 21, Student aus Berlin, erklärt, wie das geht.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...-a-871202.html
  1. #1

    optional

    Gute Idee. Das gab es aber wohl in ganz früher Vorzeit schon mal: Nachrichten und Reportagen wurden verbreitet und damit konnte man dann unter Umständen später Geld verdienen, weil es ein gut gemachtes Objekt war.
    Heute wollen viele Verlage erst einmal abchecken ob man mit einer Publikation Geld verdienen kann und sucht sich dann zielgruppenrelevante Themen für die Anzeigenkunden ;-)
  2. #2

    klasse!

    ... wenn es endlich mal eine alternative gibt. Und die Preis-Idee ist auch einen Versuch wert.
  3. #3

    Papier

    ist das neue Vinyl, irgendwie cool und fast schon retro. Ich begrüße jeden neuen Printtitel. Ob dasKonzept von TONIC aufgeht? Wer weiß, als Fingerübung taugt es auf alle Fälle. Und stemmt sich gegen die fortschreitende Digitalitis.
  4. #4

    Klasse.

    Interessantes Konzept. Man kann den Machern nur alles Gute, aber auch etwas mehr Drang zu wirtschaftlichem Erfolg wünschen. Ich finde das Design allerdings langweilig. Heute sehen alle neuen Zeitschriften entweder wie Neonbrandeinszeitmagazin oder so fies knallig wie GQBusinesspunk aus. Es muß doch auch was dazwischen geben.
  5. #5

    Die Idee ist nicht schlecht. Ich finde das mit dem Preis jedoch naiv. Und die Aussage mit dem 50-jährigen Soziologen klingt reichlich unreif. "Von so jemanden"....Hm, hat er ein Soziologen-Trauma?
  6. #6

    Ränderthemen in eine neue Generation tragen

    "Traumberuf Journalismus: Wie werde ich die nächste Anne Will?"

    oder

    "Welches Thema hat für Menschen meines Alters Bedeutung und VorbereitungsDringlichkeit"

    ... nur 10 Euro halte ich für eine Zeitschrift (ohne den Inhalt werten zu können) angesichts Erhöhungen der Hartz4Sätze im Bereich 5 Euro für nicht verhältnismäßig (Wer's geben kann, es sei den Unabhängigen gegönnt, aus meiner Sicht)?
  7. #7

    bin zwar schon über 40

    gehöre dann wohl schon der Gammelfleischfraktion an, finde aber diesen DIY - Gedanken tiptop, wenn auch nicht ganz neu. Ich hoffe Euer Konzept geht auf. Denn warum sollen Dritte (Verlage) mit verdienen. Wenn ich die Gelegenheit habe werde ich mir ein Exemplar zulegen,auch für 5,75 ? und dann entscheiden, ob das näxte und für welchen Preis gekauft wird.