Nordkorea: Millionenschwere Kampagne für die Kim-Dynastie

APWenn es um den Personenkult um die Herrscherfamilie geht, sitzt bei Nordkoreas Regierung das Geld locker: 32 Millionen Euro wurden südkoreanischen Angaben zufolge im laufenden Jahr für Porträts und Statuen der Kims ausgegeben - in dem Land leiden Millionen Menschen an Hunger.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-871483.html
  1. #1

    Dahinter stecken die USA

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn es um den Personenkult um die Herrscherfamilie geht, sitzt bei Nordkoreas Regierung das Geld locker: 32 Millionen Euro wurden südkoreanischen Angaben zufolge im laufenden Jahr für Porträts und Statuen der Kims ausgegeben - in dem Land leiden Millionen Menschen an Hunger.

    Nordkorea gibt Millionen Euro für Kim-Personenkult aus - SPIEGEL ONLINE
    Daran hat bestimmt der bitterböse US-Imperialismus Schuld. Ich warte hier auf die ersten diesbezüglichen Beiträge!
  2. #2

    Hunger?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn es um den Personenkult um die Herrscherfamilie geht, sitzt bei Nordkoreas Regierung das Geld locker: 32 Millionen Euro wurden südkoreanischen Angaben zufolge im laufenden Jahr für Porträts und Statuen der Kims ausgegeben - in dem Land leiden Millionen Menschen an Hunger.

    Nordkorea gibt Millionen Euro für Kim-Personenkult aus - SPIEGEL ONLINE
    Bestimmt leiden die Menschen dort, aber nicht an Hunger,
    nicht generell aus mangelnder allgemeiner Verfügbarkeit an
    (Grund)Nahrungsmitteln.
    Alles was übrig wäre, für die Gestaltung des Lebensglücks
    geht natürlich drauf fürs Miltär, und den Personenkult
    der Kims, und einige privelligierte bis zur Handlangerebene.
    Das ist aber nichts, was sich von den Hohenzollernzeiten
    in Preussen/Deutschland unterscheidet, ausser das es durch Nordkorea
    nicht nicht so viele Tote gab.
    Niederwalddenkmal, Deutsches Eck, Siegessäule
    und der ganze Preissenkönigskaiserkack von
    Reiterdenkmälern und Pappschlössern wird hier mit nicht minder
    Geld sogar wieder aufgebaut.
    Das Feld könnte eines Tages fehlen.
  3. #3

    Zahlen

    Wenn die Zahlen in dem Artikel stimmen, ist die Aufregung über die Kosten für den Personenkult kaum zu verstehen. Mehr als eine Milliarde für das Raketenprogramm, 32 Millionen für den Personenkult, 16 Millionen unterernährte Menschen. Anders gesagt: Für den ganzen Personenkult wird nicht mehr als 3% dessen ausgegeben, was die nordkoreanische Regierung sich die Raketen kosten lässt. Würde man die Kosten für den Personenkult einsparen und das Geld an die hungerleidende Bevölkerung verteilen, bekäme jeder von denen 2 Euro pro Jahr, d.h. einen halben Cent pro Tag, ab. Ein Skandal? Das mit den Raketen und dem Hunger schon, das mit dem Personenkult wohl eher nicht.
  4. #4

    Peanuts

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn es um den Personenkult um die Herrscherfamilie geht, sitzt bei Nordkoreas Regierung das Geld locker: 32 Millionen Euro wurden südkoreanischen Angaben zufolge im laufenden Jahr für Porträts und Statuen der Kims ausgegeben - in dem Land leiden Millionen Menschen an Hunger.

    Nordkorea gibt Millionen Euro für Kim-Personenkult aus - SPIEGEL ONLINE
    Hier wird um 32 Mio geschwafelt, wenn anderswo, wo auch kein Geld vorhanden ist, Billionen verpulvert werden, noch dazu in bodenlose Fässer. Auch sind die läppischen Mio für Bildermaler und Giessereien im Lande ausgegeben worden, und somit dort geblieben.
  5. #5

    Wenn man es dreht und wendet..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn es um den Personenkult um die Herrscherfamilie geht, sitzt bei Nordkoreas Regierung das Geld locker: 32 Millionen Euro wurden südkoreanischen Angaben zufolge im laufenden Jahr für Porträts und Statuen der Kims ausgegeben - in dem Land leiden Millionen Menschen an Hunger.

    Nordkorea gibt Millionen Euro für Kim-Personenkult aus - SPIEGEL ONLINE
    ... immerhin Mitarbeiter in 400 vermutlich nordkoreanischen Werkstätten beschäftigt.
  6. #6

    Hunger

    Zitat von digitalesradiergummi Beitrag anzeigen
    Bestimmt leiden die Menschen dort, aber nicht an Hunger,
    nicht generell aus mangelnder allgemeiner Verfügbarkeit an
    (Grund)Nahrungsmitteln.
    Alles was übrig wäre, für die Gestaltung des Lebensglücks
    geht natürlich drauf fürs Miltär, und den Personenkult
    der Kims, und einige privelligierte bis zur Handlangerebene.
    Das ist aber nichts, was sich von den Hohenzollernzeiten
    in Preussen/Deutschland unterscheidet, ausser das es durch Nordkorea
    nicht nicht so viele Tote gab.
    Niederwalddenkmal, Deutsches Eck, Siegessäule
    und der ganze Preissenkönigskaiserkack von
    Reiterdenkmälern und Pappschlössern wird hier mit nicht minder
    Geld sogar wieder aufgebaut.
    Das Feld könnte eines Tages fehlen.
    Ich möchte daran erinnern, dass es Menschen gibt, die in Nordkorea infolge von Unterernährung sterben.
    Daraus lässt sich doch wohl die Schlussfolgerung ziehen, dass sie sehr wohl an Hunger leiden, oder glauben Sie, die Bevölkerung verfüttert ihre Nahrung an die Tauben???
  7. #7

    optional

    in welchem land geht es egtl grade gerecht zu ?
  8. #8

    Deutschland in Jahr 2013

    Zitat von hermann gottschewski Beitrag anzeigen
    Wenn die Zahlen in dem Artikel stimmen, ist die Aufregung über die Kosten für den Personenkult kaum zu verstehen. [...] Würde man die Kosten für den Personenkult einsparen und das Geld an die hungerleidende Bevölkerung verteilen, bekäme jeder von denen 2 Euro pro Jahr, d.h. einen halben Cent pro Tag, ab. Ein Skandal? Das mit den Raketen und dem Hunger schon, das mit dem Personenkult wohl eher nicht.
    Wir schreiben das Jahr 2013. In Deutschland wird die strafbewehrte Verordnung erlassen, dass in jedem Privathaus ein Bild von Angela Merkel aufzuhängen ist. Außerdem lässt die Bundesregierung für gut 4 Mrd. EUR Statuen und Großporträts von Angela Merkel für den öffentlichen Raum anfertigen.

    Würden Sie das als Skandal ansehen? Offensichtlich "wohl eher nicht". Aha.
  9. #9

    yoooh

    Hoppla, hatte sich Nordkorea nicht vor kurzem über die amerikanische Wahl beschwert? MAn gibt dort zu viel Geld aus, hieß es. Nun, dort hat man aber die Wahl zumindest zwischen 2 Kandidaten, in Nordkorea gibt es noch nicht einmal eine Wahl. Also ist dort das Geld allemal rausgeschmissen.
    Aber hallo, in Amerika heißt das zugleich Arbeit und Geld verdienen. Wie sieht es in Nordkorea aus? Gibt es dadurch wirklich einen Verdienst und können davon Menschen einkaufen gehen, oder werden die Firmen/MEnschen zur freiwilliger (haha) Abgabe gezwungen?