Angeblich verschleierte Verluste: Finanzkrise holt Deutsche Bank ein

DPAHat die Deutsche Bank in der Krise Verluste versteckt, um ohne Staatshilfe über die Runden zu kommen? Mittlerweile erhebt der dritte Ex-Mitarbeiter diesen Vorwurf. Doch die Bank dementiert entschieden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-871420.html
  1. #20

    Zitat von cvpue Beitrag anzeigen
    Aber Fakt ist, sie haben keine Hilfe in Anspruch genommen. Nicht dass ich ein Bankenfreund bin, aber das muss man der DB hoch anrechnen. Bewertung ist ja immer so eine Sache, eng wirds wenn der cash knapp ist und das haben sie offensichtlich gemanaged.
    Fakt ist, dass Investments der DB in Höhe von - wenn ich mich recht erinnere - ca. 30 Mrd. Euro mit Steuergeldern gerettet wurden. Andernfalls hätte die DB das als Verlust buchen müssen und wäre heute pleite.
  2. #21

    Zitat von cvpue Beitrag anzeigen
    Aber Fakt ist, sie haben keine Hilfe in Anspruch genommen. Nicht dass ich ein Bankenfreund bin, aber das muss man der DB hoch anrechnen. Bewertung ist ja immer so eine Sache, eng wirds wenn der cash knapp ist und das haben sie offensichtlich gemanaged.
    Fakt ist, dass Investments der DB in Höhe von - wenn ich mich recht erinnere - ca. 30 Mrd. Euro mit Steuergeldern gerettet wurden. Andernfalls hätte die DB das als Verlust buchen müssen und wäre heute pleite.
  3. #22

    Exitus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hat die Deutsche Bank in der Krise Verluste versteckt, um ohne Staatshilfe über die Runden zu kommen? Mittlerweile erhebt der dritte Ex-Mitarbeiter diesen Vorwurf. Doch die Bank dementiert entschieden.

    Deutsche Bank soll laut Mitarbeiter Milliardenverluste vertuscht haben - SPIEGEL ONLINE
    'Mal sehen, ob diese drei Mitarbeiter irgendwann demnächst auch in der Hoppla landen. Wär' das nicht ein Zufall, wenn es denen in Zusammenhang mit merkwürdigen Bankaffären ähnlich wie Herrn Mollath erginge?
  4. #23

    Deutsche hat US-Staatshilfe erhalten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hat die Deutsche Bank in der Krise Verluste versteckt, um ohne Staatshilfe über die Runden zu kommen? Mittlerweile erhebt der dritte Ex-Mitarbeiter diesen Vorwurf. Doch die Bank dementiert entschieden.

    Deutsche Bank soll laut Mitarbeiter Milliardenverluste vertuscht haben - SPIEGEL ONLINE
    Es stimmt nicht, dass die Deutsche Bank keine Staatshilfe in Anspruch genommen hat: Die Deutsche Bank erhielt vom amerikanischen Steuerzahler 8,5 Milliarden US-Dollar Unterstützung via der Übernahme der Verpflichtungen der Versicherungsgesellschaft AIG aus dem Handel mit Credit Default Swaps. Dies ist offiziell dokumentiert: SIGTARP – Office of the Special Inspector General for the Troubled Asset Relief Program. 2009. Factors affecting efforts to limit payments to AIG counterparties. SIGTARP-10-003, 17. November. http://www.sigtarp.gov/reports/audit...terparties.pdf. (Seite 20)
  5. #24

    Bleibt es eine Meldung, oder wird eine Story draus?

    Ruckzuck finden sich einige Apologeten, die von unbestätigen Vorwürfen sprechen, einer hochanzurechnenden Tat keine Staatshilfe in Anspruch zu nehmen und das alle drei Whistleblower abgeblitzt sind. Interessant!
    .
    Dann laß' die Phantasie spielen und schreib' mal 'ne Story...
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    Das die Deutsche Bank keine Staatshilfe in Anspruch nehmen WOLLTE, hat nichts mit Ehrgefühl zu tun. Banken die eben dieses tun MUSSTEN, waren nicht mehr so selbständig und unkontrollierbar wie vorher. Da musste man Externe ins Haus lassen und Bücher öffnen. Kann auch unangenehm werden, was man da so alles ans Licht kommen könnte.
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    Abgeblitzt sind die Whistleblower beim zuständigen SEC-Beamten, der früher... na? ... bei der Deutschen Bank - und darüberhinaus auch noch zum fraglichen Zeitpunkt! - beschäftigt war. Na, ich korrigiere mich: Er war nicht zuständig, da er aufgrund möglicher Interessenskonflikte in die Untersuchungen nicht involviert werden wollte. Leider doof, daß man in leitender Funktion da irgendwie schlecht drumherum kommt. Aber die Kollegen werden schon neutral arbeiten. Schließlich kann all das gar nicht so verfilzt sein.
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    Putzig? Nein, putziger! Sein Nachfolger bei der Deutschen Bank war ausgerechnet sein Vorgänger bei der SEC.
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    Sodele, eine abwegige Geschichte braucht auch ein völlig abstruses Ende. An den Vorwürfen ist was dran, aber gegen eine geringe Gebühr wird das Verfahren eingestellt und keiner muß bestraft werden oder gar ins Gefängnis gehen.
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    Happy End
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    Gute Nacht
  6. #25

    Ackermann der Chefwegweiser von Angela Merkel

    ein Lügner, dass kann nicht sein, dass hat man doch schon an Breuer (Leo Kirch) gesehen.
  7. #26

    Zitat von cvpue Beitrag anzeigen
    Aber Fakt ist, sie haben keine Hilfe in Anspruch genommen. Nicht dass ich ein Bankenfreund bin, aber das muss man der DB hoch anrechnen. Bewertung ist ja immer so eine Sache, eng wirds wenn der cash knapp ist und das haben sie offensichtlich gemanaged.
    Fakt ist, das Ackerman nur deswegen den Mund so voll nehmen konnte, weil seine Bank einen immensen Teil an Schrottpapieren über die Hypo-Real-Estate und die IKB den Steuerzahlern aufgehalst hat! Da waren Merkel und Steinbrück mal wieder Musterlakaien vor dem Herrn!
  8. #27

    Hm

    Zitat von Strichnid Beitrag anzeigen
    Ackermann war schon immer ein Schaumschläger.
    Das sind die ja wohl alle.
  9. #28

    Zitat von schnitti23 Beitrag anzeigen
    Die kreative Buchführung hat Staatshilfen vermeiden helfen? Also dadurch, daß die Deutsche Bank die Kreditderivate nicht ordnungsgemäß bilanzierte wurden Staathilfen vermieden?
    Wenn das so stimmt, dann muß man sich fragen, warum nicht alle Banken diesen Trick angewandt haben, dann wären Staatshilfen ja wohl überflüssig gewesen. Anscheinend hat die DB die Krisenzeit unbeschadet überstanden, warum sind aber andere Banken in Schieflage gekommen?
    Durch die veraenderten Bilanzierungsregeln fuer Banken und die Staatshilfen fuer andere "entbehrlichere" Banken konnte das eben bei der DB nach aussen hin einigermassen ueberkleistert werden.
    Fakt ist, dass es Sonderregelungen der Bilanzierung fuer die Schrottpapiere in der der Krise gab. Da wurde dann einfach argumentiert das es fuer diese Art Papiere zur Zeit keinen Markt und der "aktuelle" Wert einfach so festgelegt wie man es brauchte. Warum wohl?
  10. #29

    Missverstaendnis

    Zitat von schnitti23 Beitrag anzeigen
    Die kreative Buchführung hat Staatshilfen vermeiden helfen? Also dadurch, daß die Deutsche Bank die Kreditderivate nicht ordnungsgemäß bilanzierte wurden Staathilfen vermieden?
    Wenn das so stimmt, dann muß man sich fragen, warum nicht alle Banken diesen Trick angewandt haben, dann wären Staatshilfen ja wohl überflüssig gewesen. Anscheinend hat die DB die Krisenzeit unbeschadet überstanden, warum sind aber andere Banken in Schieflage gekommen?
    Das Problem ist, dass die DB, sofern die Aussagen stimmen, nichts anderes gemacht als Konkursverschleppung, nur dass die DB Glueck hatte, da ihre Schuldner eben gerettet wurden und die DB liquide gehalten haben. Legal ist das aber trotzdem nicht, denn ansonsten wuerde naemlich jeder Schuldner, wie Sie gerade vorschlagen, seine Zahlungsunfaehigkeit moeglichst lange herauszoegern, indem er versucht noch Dumme zu finden, die ihm was leihen.