Angeblich verschleierte Verluste: Finanzkrise holt Deutsche Bank ein

DPAHat die Deutsche Bank in der Krise Verluste versteckt, um ohne Staatshilfe über die Runden zu kommen? Mittlerweile erhebt der dritte Ex-Mitarbeiter diesen Vorwurf. Doch die Bank dementiert entschieden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-871420.html
  1. #10

    Schnee von gestern

    Ist doch alles Schnee von gestern. Die "Strafverfolger" sollten sich um ihre Betrüger kümmern und nicht um jene, die es geschafft haben, noch rechtzeitig ihren Kopf aus dem Lasso der WallStreet Ganoven zu ziehen.
  2. #11

    Das zum Thema Informationsbeschaffung per Steuer-CD

    "Das Whistleblower-Programm der SEC verspricht Informanten eine Beteiligung zwischen 10 und 30 Prozent an Strafzahlungen, die als Konsequenz aus ihren Hinweisen verhängt werden."

    Verdeckte Kriminalität lässt sich leider nur so aufdecken. Das ergibt sich schon aus dem "verdeckt".

    Dies zum Argument unserer "geliebten" FDP und ähnlicher Geldadel-Lobbygruppierungen zum Thema Ankauf von Steuer-CD's.
  3. #12

    ...

    Zitat von cvpue Beitrag anzeigen
    Aber Fakt ist, sie haben keine Hilfe in Anspruch genommen. Nicht dass ich ein Bankenfreund bin, aber das muss man der DB hoch anrechnen.
    Nein, muss man nicht, wenn man sich die Details anschaut. Es ware doch jeweils die DB, die die Bundesregierung "überredet" hat, der IKB und der HRE unter die Arme zu greifen. Musste sie auch, sonst wären Anleihen in gigantischer Höhe, die noch in den Bilanzen der DB waren, wertlos geworden, und die DB selbst zum Rettungskandidaten mutiert.

    Inwiefern ist es also Ackermann hoch anzurechnen, dass er den Steuerzahler dazu überredet hat, ihm Verluste zu ersparen?
  4. #13

    Niemend hat sich beklagt seitens

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hat die Deutsche Bank in der Krise Verluste versteckt, um ohne Staatshilfe über die Runden zu kommen? Mittlerweile erhebt der dritte Ex-Mitarbeiter diesen Vorwurf. Doch die Bank dementiert entschieden.

    Deutsche Bank soll laut Mitarbeiter Milliardenverluste vertuscht haben - SPIEGEL ONLINE
    der Regierung oder Aufsichtsbehörden, daß die DB keine Staatshilfe genommen oder beantragt hat.
    Jetzt kommt es soweit, daß man angezeigt wird oder jemanden anzeigt, wenn die Betreffenden Hartz-IV oder sonstige Staatshilfen nicht beantragen.
    Was geht in den Hirnen mancher Leute vor ?
  5. #14

    Fachleute unter sich

    10-30% Provison für eine "Whistleblower" aus kolportierten Mrd.Strafzahlungen ? Wer da nicht Whistleblower werden würde.........
  6. #15

    Zitat von bea_tchen Beitrag anzeigen
    Die Deutsche Bank gilt schon lange als die Zombie-Bank schlechthin. Momentan liegt die Eigenkapitalquote lediglich bei 2,4% ... zu Beginn der Krise ganz und gar nur bei 1,39% und das bei einer Bilanzsumme von 2,2 Billionen Euro.

    12 Milliarden, das entsprach zum damaligen Zeitpunkt ca. 40% des Eigenkapitals der DB.

    Müssten Banken ihre Assets extern bewerten lassen ... auweiha
    Die DB ist eine der banken, die massenhaft staatliche Unterstützung genossen haben. Sowohl in den USA als auch in D. sind mehr als 120 Mrd.$ staatlicher Unterstützung geflossen. Alleine dadurch, dass Obama beschloss Fanny Mea und Freddy Mac zu retten, bekam die Deutsche Bank rund 100 Mrd. Staatsknete, und in D. hat die Kfw und andere staatliche Banken noch subprime Derivate als Sicherheiten angenommen, als diese bereits in den USA zum Kollaps geführt haben. Ohne dies gäbe es heute keine DB mehr.
    Die DB ist ein völlig subversiver Haufen, der eher mit einem Mafiaclan zu vergleichen ist als mit einer Bank.


    rolli
  7. #16

    Europas Banken sitzen auf faulen Krediten von über 1 Billion Euro und mehr ...

    Zitat von lupenrein Beitrag anzeigen
    Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass Banken das Recht auf
    beliebige Fälschung ihrer Bilanzen haben.
    Genau dieser gesetzlich erlaubte Betrug ist die eigentliche Ursache
    von Banken- und Schuldenkrise.....

    Die Psychologie der Leugnung


    Die Euphorie über niedrige Zinsen und billige Kredite habe
    die Menschen blind gemacht. Wegen der „Psychologie der Leugnung"
    sei es nicht gelungen, gegen die Krise rechtzeitig anzukämpfen.
    (Observer).

    Die Banken in der EU dürfen legal ihre Anlagen bewerten wie sie
    wollen. Die veröffentlichten Unternehmens-Bilanzen sind schöner als
    die andere Bilanzen für die Steuer. Es gibt eine Unternehmensbilanz
    und eine Steuerbilanz, die sich im Fall der Banken stark unterscheiden.

    Nach den veröffentlichten Gewinnen werden die Boni und Gehälter der Banker bezahlt. Dem Staat hingegen werden steuersparend die
    Verluste gezeigt. Das geht, weil die Banker mit der FairValue Methode
    die Möglichkeit bekommen haben in der Unternehmensbilanz
    beschönigend gewinnträchtig zu buchen, und gleichzeitig in der
    Steuerbilanz Verluste auszuweisen, die dann vor der Zahlung
    einer Steuer schützen.

    Die Banken durften die Gesetze und Richtlinien für die Erstellung
    ihrer zwei Bilanzen ändern. Weil Politik und Banker unter einer Decke
    sind. Der Steuerzahler trägt hingegen die Verluste. Der Profit geht
    an die Banker und Aktionäre.

    Und was ist mit den Politikern? Warum erlauben die das?
    Wer weiß das? Wer kann mir das sagen?

    siehe
    Fair Value-Bilanzierung: Bilanzen und Bilanzregeln: Vertrauen verspielt - Finanzen - Wirtschaftswoche

    Fair Value
  8. #17

    Vorsicht!

    Es droht die Psychiatie oder der wirtschaftliche Ruin.
  9. #18

    Zitat von cvpue Beitrag anzeigen
    Aber Fakt ist, sie haben keine Hilfe in Anspruch genommen. Nicht dass ich ein Bankenfreund bin, aber das muss man der DB hoch anrechnen. Bewertung ist ja immer so eine Sache, eng wirds wenn der cash knapp ist und das haben sie offensichtlich gemanaged.
    Das ist eben kein Fakt. Fakt ist, dass die DB massenweise Hilfen bekam, indirekt, teils sogar von den USA.
  10. #19

    Zitat von cvpue Beitrag anzeigen
    Aber Fakt ist, sie haben keine Hilfe in Anspruch genommen. Nicht dass ich ein Bankenfreund bin, aber das muss man der DB hoch anrechnen. Bewertung ist ja immer so eine Sache, eng wirds wenn der cash knapp ist und das haben sie offensichtlich gemanaged.
    Fakt ist, dass Investments der DB in Höhe von - wenn ich mich recht erinnere - ca. 30 Mrd. Euro mit Steuergeldern gerettet wurden. Andernfalls hätte die DB das als Verlust buchen müssen und wäre heute pleite.