Angeblich verschleierte Verluste: Finanzkrise holt Deutsche Bank ein

DPAHat die Deutsche Bank in der Krise Verluste versteckt, um ohne Staatshilfe über die Runden zu kommen? Mittlerweile erhebt der dritte Ex-Mitarbeiter diesen Vorwurf. Doch die Bank dementiert entschieden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-871420.html
  1. #1

    optional

    Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass Banken das Recht auf beliebige Fälschung ihrer Bilanzen haben.

    Genau dieser gesetzlich erlaubte Betrug idt die eigentliche Ursache von Banken- und Schuldenkrise.....
  2. #2

    Zitat von lupenrein Beitrag anzeigen
    Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass Banken das Recht auf beliebige Fälschung ihrer Bilanzen haben.
    Da haben Sie Recht. Über dem Menschrecht oder der Bibel steht der Schwur des "Bail Outs" von Großbanken durch die Politik.
    Alle Rechtsverstöße unterhalb von einer Insolvenz sind sowieso subsidiär und haben selbst theoretisch nur Scheinfolgen.
  3. #3

    Sandmaennchen

    DB hat allein 19 Milliarden vom Tarp gekriegt..Ohne Staatshilfe, ha!!!!
  4. #4

    Üble Nachrede

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hat die Deutsche Bank in der Krise Verluste versteckt, um ohne Staatshilfe über die Runden zu kommen? Mittlerweile erhebt der dritte Ex-Mitarbeiter diesen Vorwurf. Doch die Bank dementiert entschieden.

    Deutsche Bank soll laut Mitarbeiter Milliardenverluste vertuscht haben - SPIEGEL ONLINE
    Solange der SPON bei Vermutungen bleibt ist es ja noch nicht mal als Üble Nachrede zu sehen.
    Tatsache ist doch,das wenn alle drei Plappermäuler bei der SEC abgeblitzt sind ist an der Sache nichts dran!Aber auch gar nichts dran!Die SEC ist schließlich kein solcher Schnurzelverein wie unsere Baffin.Und ausländische Banken werden von der SEC in vorzüglicher Weise in die Pfanne gehauen.
    Also großes bla,bla hier.
    Immerhin kann man ja mal wieder ein Spächtelchen Dreck in Richtung der Deutschen Bank schmeißen.
    Des weiteren waren diese Anwürfe vor Jahren schon mal in der Presse.
    Aber der SPON macht in zunehmender Weise dass,was ein sog. Hans Esser vor Jahren bei einer Tageszeitung als aktualisieren kennenlernte.
  5. #5

    Aber Fakt ist ...

    Aber Fakt ist, sie haben keine Hilfe in Anspruch genommen. Nicht dass ich ein Bankenfreund bin, aber das muss man der DB hoch anrechnen. Bewertung ist ja immer so eine Sache, eng wirds wenn der cash knapp ist und das haben sie offensichtlich gemanaged.
  6. #6

    Zitat von lupenrein Beitrag anzeigen
    Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass Banken das Recht auf beliebige Fälschung ihrer Bilanzen haben.

    Genau dieser gesetzlich erlaubte Betrug idt die eigentliche Ursache von Banken- und Schuldenkrise.....
    Die Deutsche Bank gilt schon lange als die Zombie-Bank schlechthin. Momentan liegt die Eigenkapitalquote lediglich bei 2,4% ... zu Beginn der Krise ganz und gar nur bei 1,39% und das bei einer Bilanzsumme von 2,2 Billionen Euro.

    12 Milliarden, das entsprach zum damaligen Zeitpunkt ca. 40% des Eigenkapitals der DB.

    Müssten Banken ihre Assets extern bewerten lassen ... auweiha
  7. #7

    Habe ich das richtig verstanden?

    Die kreative Buchführung hat Staatshilfen vermeiden helfen? Also dadurch, daß die Deutsche Bank die Kreditderivate nicht ordnungsgemäß bilanzierte wurden Staathilfen vermieden?
    Wenn das so stimmt, dann muß man sich fragen, warum nicht alle Banken diesen Trick angewandt haben, dann wären Staatshilfen ja wohl überflüssig gewesen. Anscheinend hat die DB die Krisenzeit unbeschadet überstanden, warum sind aber andere Banken in Schieflage gekommen?
  8. #8

    aber was ist denn eigentlich der Vorwurf ? Buchhaltungstricks ? Muhahahaha

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hat die Deutsche Bank in der Krise Verluste versteckt, um ohne Staatshilfe über die Runden zu kommen? Mittlerweile erhebt der dritte Ex-Mitarbeiter diesen Vorwurf. Doch die Bank dementiert entschieden.

    Deutsche Bank soll laut Mitarbeiter Milliardenverluste vertuscht haben - SPIEGEL ONLINE
    Wenn du pleite bist gibts keine Tricks mehr - insbesondere nicht bei einer deutschen Großbank. Jeden Morgen bis 10:00 Uhr verlabgt da Meldegesetz, daß jede Bnak ihre Zahlen vollständig auf den Tisch legt.

    Wäre die DB wirklich pleite oder hätte hohe Risiken eingegangen, müßte nicht nur die DB, siópndern auch alle Aufsichtsorgane ihren Hut nehmen.

    Buchhaltungstricks - wie blöde kann man eigentlich noch sein ?
  9. #9

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schämen musste Ackermann sich aber nicht: Bis heute ist Deutschlands größte Bank ohne Staatshilfe durch die Krise gekommen.
    Das stimmte schon vor den neuerlichen Vorwürfen nicht. Die verschiedenen Staatshilfen für IKB, HRE und Commerzbank haben der Deutschen Bank Verluste in Höhe von ca. 50 Milliarden Euro erspart. Ohne die Finanzhilfen wäre sie also ebenfalls ein Problemfall geworden.

    Dass sie obendrein noch ihre Bilanzen aufhübschen mussten, überrascht mich daher nicht. Ackermann war schon immer ein Schaumschläger.